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Jetzt anfangen: warum die beste Zeit zum Handeln heute ist

Wir warten oft auf den perfekten Moment – bis wir verstehen: Der ist jetzt! Erfahren Sie, warum und wie Sie jetzt anfangen sollten, Ihre Träume in die Tat umzusetzen. 

Warum Sie diesen Artikel lesen sollten:

Kennen Sie Aussagen wie: Irgendwann will ich mal nach Australien reisen … Portugiesisch lernen … im Baumhaus schlafen? Dann tun Sie’s! Irgendwann ist jetzt – oder nie!

Inhaltsverzeichis

Inhaltsverzeichnis

Das wäre schon mal was: Einmal durchs australische Outback touren und den Ayers Rock in voller Pracht erleben. Oder: einfach alles hinschmeißen und noch mal ganz von vorne anfangen. Oder einfach nur: endlich Portugiesisch lernen und den alten Freund besuchen, der ausgewandert ist. Manchmal träumen wir uns durchs Leben, statt konkrete Ziele zu realisieren. Wir neigen dazu, Dinge zu verschieben – und zwar nicht nur das Ausmisten des Kellers. Dabei braucht es eigentlich nur eine Erkenntnis, um vom Träumen ins Tun zu kommen: Jetzt ist die beste Zeit, um anzufangen!

Warum wir oft nicht jetzt anfangen: die Psychologie des Aufschiebens

Das Aufschieben von wichtigen Tätigkeiten oder Aktivitäten nennt man in der Psychologie Prokrastination. Oft beruhen unsere Startschwierigkeiten auf inneren Blockaden. Es gelingt uns einfach nicht, ins Handeln zu kommen. Wir fürchten, Erwartungen nicht zu erfüllen, haben Angst vor dem Scheitern, lassen uns allzu gerne ablenken, scheuen die Veränderung und lieben unsere Gewohnheiten oder finden andere Ausreden, warum wir nicht loslegen. Der Psychologe Leon Schäfer hat sich auf das Thema Prokrastination spezialisiert und erklärt in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung, dass viele Menschen Startschwierigkeiten haben, weil sie nicht wissen, wie sie beginnen sollen. Oder weil ihnen die Motivation fehlt – entweder für den allerersten Schritt oder um dranzubleiben. Doch nicht nur Prokrastination hält uns davon ab, unsere innersten Wünsche zu realisieren.

Spätzünder: Ziele, die auf Umwegen liegen

Manchmal braucht es einfach Zeit oder ein paar Umwege, bis Wünsche oder Talente, die schon lange in uns schlummern, klar erkennbar werden. Der Begriff „Spätzünder“ klingt reichlich uncharmant. „Spätblüher“ nennt der amerikanische Autor und Journalist Rich Karlgaard Menschen, die erst in fortgeschrittenem Alter zu ihrer wahren Berufung oder ihrem Lebenssinn finden. Sein gleichnamiges Buch trägt den Untertitel „Die Kraft der Geduld in einer Welt, die von frühem Erfolg besessen ist“. Denn wer mit über 30 noch mal die Schulbank drückt, sich erst mit Mitte 40 zu einem Studium aufschwingt oder mit über 50 einen ganz neuen Beruf erlernt, wer sich im Rentenalter scheiden lässt oder zu einer Weltreise aufbricht, fällt aus dem gängigen Lebenslaufraster. Jetzt anfangen oder nie? Es braucht Mut und Entschlossenheit, um seinen individuellen Weg abseits der ausgetretenen Pfade zu finden und zu gehen. Manchmal braucht es sogar erst eine Krisensituation, die uns die Augen öffnet. So oder so – meist beginnt es mit einer Frage: War das jetzt schon alles?

Endlich zu den Polarlichtern fahren? Klar! Fangen Sie JETZT an zu sparen und konkret zu planen.

Die Kraft des Moments: warum jetzt besser ist als irgendwann

Egal, ob Sie Ihr(e) Ziel(e) schon klar benennen können oder noch in einem vagen Metamorphose-Gefühl „wabern“ – nutzen Sie Ihre inneren Impulse, die Sie nach vorne stupsen wollen. Viele von uns kennen dieses Momentum, wenn man durch eine Art Offenbarung oder Initialzündung plötzlich seine wahren Interessen oder Talente erkennt – Psychologen nennen das einen „kristallisierenden Moment“. Darin liegt eine enorme Kraft, die Sie nutzen sollten. Und warten Sie nicht auf den perfekten Zeitpunkt, um produktiv zu werden – denn den wird es nicht geben! Oder anders herum: Der beste Moment, um anzufangen, ist immer jetzt! 

Video: „So krempelst du dein Leben um”

Das Video „Dinge kurz erklärt - so krempelst du dein Leben um“ erklärt uns auf humorvoll-wissenschaftliche Weise, warum es uns so schwerfällt, Dinge zu verändern und was zu tun. 

Egal in welcher Lebensphase Sie sich befinden, konfrontieren Sie sich mit Ihren grundsätzlichen Fragen: War das schon alles? Wo stehe ich und wo will ich hin? Lebe ich das Leben, das ich möchte? Was ist gut und was macht mir das Leben schwer? In welchen Situationen bin/war ich richtig glücklich und zufrieden? Was trägt/trug dazu bei? Es mag eine Weile dauern, vielleicht müssen Sie erst einen Prozess durchlaufen, aber wenn Sie sich an diesen Fragen entlanghangeln, ebnen Sie schon den Weg für Ihre ersten Schritte.

Den Job kündigen und ganz neu anfangen? Wenn da ein Traum auf Sie wartet, nehmen Sie ihn ernst!

6 Tipps, um jetzt anzufangen: So kommen Sie ins Handeln

Ob kleiner Wunsch oder großer Traum – Sie sollten sich vorab mental stärken, um eventuelle Zweifler innerlich an sich abprallen zu lassen. Denn bei nennenswerten Veränderungen kann man davon ausgehen, dass alle im persönlichen Umfeld eine Meinung dazu äußern werden. Partner, Freunde oder Familie sind oft emotional zu nah an uns dran, um ihre subjektive Sichtweise, Angst und Bedenken auszuklammern. Lassen Sie sich nicht ausbremsen.

1. Suchen Sie sich objektive Unterstützer, Vorbilder oder Gleichgesinnte, mit denen Sie sich austauschen und gegenseitig motivieren können. So schaffen Sie auch eine gewisse Verbindlichkeit: Social Accountability, also eine Art Rechenschaftspflicht, kann helfen, Ausreden zu umgehen.

2. Machen Sie sich klar: Angst gehört dazu! Veränderung geht immer mit Unsicherheit einher. Wenn Sie die Veränderung jedoch nicht herbeiführen, werden Sie nie erfahren, ob Ihre Wünsche und Pläne real werden können und wie sich das anfühlt.

„Man bereut nie, was man getan, sondern immer, was man nicht getan hat.“

Marc Aurel, römischer Kaiser

3. Startschwierigkeiten? Routinen helfen! Fangen Sie einfach irgendwo an – noch heute. Hauptsache loslegen! Bearbeiten Sie Ihr Thema dann Schritt für Schritt. Fixieren Sie feste kleine Zeiteinheiten im Kalender, um zu recherchieren, zu sortieren und anhand von To-do-Listen ein kleines Ziel nach dem anderen zu erreichen.

4. Visualisieren Sie Ihre Ziele: Wie wird es sich anfühlen, wenn Sie in Australien sind oder Ihren eigenen kleinen Laden betreiben? Solche Bilder geben Ihrem Vorhaben mehr Gewicht und können die Motivation stärken.

5. Formulieren Sie realistische Erwartungen. Nicht jeder Schritt muss perfekt sein. Wenn wir unsere Erwartungen zu hoch setzen, hält uns das oft vom Anfangen ab. Lieber unvollkommenen loslegen als auf Perfektion warten.

6. Denken Sie positiv, auch wenn es mal einen Rückschlag gibt oder die Umstände fordernd sind – aus einem anderen Blickwinkel sieht alles schon wieder besser aus. Machen Sie sich zum Beispiel klar, was alles gut läuft, wie viel Sie schon erreicht haben und wie Sie belohnt werden, wenn Sie diese Hürde nun überwinden. Womöglich ist die Hürde ja auch eine versteckte Chance? So etwas nennt man Reframing: Ein Trick, um negativen Erlebnissen ihr schädlich-frustrierendes Potenzial zu nehmen – durch eine konstruktive Betrachtung. Ein positives Mindset ist mächtiger, als wir oft glauben. So ist es auch ratsam, etwaige bremsende Glaubenssätze und Botschaften aus Ihrer Kindheit auf stumm zu stellen!

Motivation versus Disziplin? Was uns wirklich antreibt

Motivation ist der Funke, der uns inspiriert, zu träumen und große Ziele zu setzen. Disziplin ist das Gerüst, das uns auf Kurs hält, wenn der Anfang schwerfällt oder wir uns unsicher fühlen. Als Combo sind die beiden unschlagbar. Und wenn man doch mal einen Durchhänger hat? Dann ist unser innerer Coach gefragt. In Form von motivierenden Selbstgesprächen, die wir in Du-Form an uns richten. Klingt komisch? Wirkt aber – probieren Sie’s mal aus!

Zur Autorin: Barbara Lang liebt das oben stehende Zitat von Marc Aurel. Es hat ihr schon in jungen Jahren die Augen geöffnet und motiviert sie bis heute, auch ungewöhnliche Wege zu gehen – denn bereuen will sie nichts!

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