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Schlaf und Gesundheit

Letzte Aktualisierung: 26.04.2021

Ob wir im Homeoffice arbeiten oder im Büro – ausreichend Schlaf ist immer unerlässlich für unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Aber warum ist das so und wofür brauchen wir überhaupt unseren Schlaf?

Als die wahrscheinlichsten Funktionen des Schlafs gelten zum einen die Regeneration von Körper und Psyche. Zum anderen soll ausreichend Schlaf positive Auswirkungen auf die Stoffwechselprozesse haben und bei der Erneuerung beschädigter Zellen eine wichtige Rolle spielen. Doch was darüber hinaus und gerade in der jetzigen Situation besonders wichtig ist: Guter Schlaf unterstützt unser Immunsystem. Denn wer genügend schläft, stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte enorm. Schlafentzug hingegen kann dazu führen, dass die Fähigkeit des Immunsystems, infizierte Zellen abzutöten, vermindert wird. Je besser wir schlafen, desto effizienter kann unser Immunsystem arbeiten. Somit kann man durch guten Schlaf wesentlich dazu beitragen, gesund zu bleiben.

Ein spezieller Vorteil der Arbeit im Homeoffice kann beim Thema Schlaf besonders in den Fokus gerückt werden: die Arbeitszeitflexibilität. Denn die Schlafpräferenzen der Menschen sind unterschiedlich. Wer seine Arbeitszeiten flexibler gestalten kann, kann auch den Schlafrhythmus der persönlichen inneren Uhr anpassen.

Wie viel Schlaf braucht der Mensch?

Eine Frage, die nicht ganz leicht zu beantworten ist, denn die benötigte Menge an Schlaf ist sehr individuell. Das Schlafbedürfnis ist unter anderem genetisch bedingt, daher gibt es Menschen, die mit weniger Schlaf auskommen, während andere ein höheres Schlafbedürfnis haben. 7 bis 8 Stunden Schlaf sind Zahlen, an denen man sich durchschnittlich orientieren kann. Grundsätzlich konnte aber festgestellt werden, dass bei Menschen, die im Schnitt weniger als sechs Stunden schlafen, die Wahrscheinlichkeit für gesundheitliche Beeinträchtigungen höher ist als bei Menschen, die mindestens sieben Stunden schlafen. Ein wichtiges Kriterium ist jedoch nicht nur die Schlafdauer, sondern auch die Schlafqualität.

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Wie kann ich meinen Schlaf beeinflussen?

Mit festen Gewohnheiten, der richtigen Temperatur im Schlafzimmer und dem Verzicht auf elektrische Geräte neben dem Bett kann jeder selbst einige Voraussetzungen für einen guten und gesunden Schlaf schaffen. Extremer Stress beispielsweise lässt das Level der Stresshormone steigen, was auch zu Schlafstörungen in der Nacht führen kann. Versuchen Sie, den Stress entweder zu reduzieren oder durch Bewegung und Entspannung auszugleichen. Eine heiße Dusche am Abend kann helfen, schneller müde zu werden.
 

  • Schlafenszeiten und Regelmäßigkeit
    Zwingen Sie sich nicht, zu einer bestimmten Zeit ins Bett zu gehen. Gehen Sie grundsätzlich erst dann schlafen, wenn Sie sich auch müde fühlen. Man kann sich aber einen regelmäßigen Schlafrhythmus angewöhnen, indem man regelmäßig zu den gleichen Zeiten ins Bett geht. Für den Körper ist es auch besser, möglichst immer zur gleichen Zeit aufzustehen. Auch am Wochenende und im Urlaub sollten Sie Ihren Rhythmus nicht durcheinanderbringen . Bleiben Sie am Morgen nicht länger als eine Stunde zusätzlich im Bett.
  • Ruhe vor dem Schlaf
    Neben regelmäßigen Schlafenszeiten helfen Rituale vor oder während des Zubettgehens, z.B. Meditationsübungen, Entspannungstechniken, Atemübungen oder ruhige Musik oder entspannende Hörbücher. Gehen Sie in bestmöglicher Entspannung schlafen.
  • Bewegung und frische Luft am Tag
    Die Schlafqualität kann durch Bewegung und das möglichst an der frischen Luft maßgeblich beeinflusst werden. Seien Sie täglich mindestens 30 Minuten im Tageslicht sportlich aktiv. Falls Sie weniger trainiert sind, sollten Sie sechs Stunden vor dem Schlafengehen keinen körperlich anstrengenden Sport betreiben. Moderate Bewegung wirkt jedoch förderlich.
  • Den Wecker aus dem Sichtfeld
    Wenn Sie einmal nicht gut einschlafen können: Schauen Sie nicht mehr auf den Wecker und überprüfen damit, wie viel Zeit Ihnen noch zum Schlafen bleibt. Das macht Sie nur nervös. Nehmen Sie den Wecker aus Ihrem Blickfeld! Und ärgern Sie sich nicht über den momentanen Zustand der Wachheit! Das spannt Sie nur noch mehr an.
  • Kein Schlafdruck
    Wenn die Gedanken kreisen oder Sie nicht einschlafen können, verlassen Sie für einen Moment Ihr Bett und lenken Sie sich mit einer ruhigen Beschäftigung ab. Gehen Sie erst dann wieder ins Bett, wenn Sie wieder schläfrig sind. Wenn Ihnen nachts häufig Ideen und Gedanken unterkommen, legen Sie sich Zettel und Stift auf Ihren Nachttisch und schreiben Sie die Gedanken auf. So sind sie am nächsten Tag noch präsent und geraten nicht in Vergessenheit.