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Krebsfrüherkennung

Ärzte schauen sich Röntgenaufnahmen auf Tablet an

Letzte Aktualisierung: 05.06.2024

Früherkennungsuntersuchungen für Krebs

Die Chancen für eine erfolgreiche Behandlung von Krebs steigen mit einer frühzeitigen Diagnose. Deshalb unterstützen wir Sie mit der gezielten Krebsfrüherkennung zum Schutz Ihrer Gesundheit. Nutzen Sie die Früherkennungsuntersuchungen, die in den jeweiligen Lebensphasen besonders wichtig sind.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Kostenfrei: Früherkennungsprogramm ohne Zuzahlungen
  • Extras: Zusätzliche Untersuchungen dank 250 Euro Vorteils-Paket
  • Persönliche Einladung: Für zentrale Untersuchungen
  • Krankenkassen-Bonus: Punkte sammeln für Ihre Krebsvorsorge
  • Gesundheitsprogramme: Für einen gesunden Lebensstil

Vorteile berechnen Mitglied werden

Krebs erkennen, bevor er entsteht

Krebs tritt in vielen verschiedenen Formen auf. Oft wird er erst spät bemerkt, was die Krankheit besonders tückisch macht. Erfolgt jedoch eine frühzeitige Diagnose, steigen die Chancen auf Genesung.

Mit unserem umfassenden Angebot zur Prävention und Krebsfrüherkennung behalten Sie Ihre Gesundheit fest im Blick. Als Versicherter der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER können Sie viele wichtige Früherkennungsuntersuchungen in Anspruch nehmen – und das kostenlos.

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250 Euro Vorteils-Paket

Ihre Krebsfrüherkennung alle zwei Jahre

Bei der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER müssen Sie mit der Krebsvorsorge und Gesundheits-Check-ups nicht warten, bis sie das dafür notwendige Alter erreicht haben. Nehmen Sie die Untersuchungen einfach im Rahmen des 250 Euro Vorteils-Pakets zusätzlich und unabhängig vom Alter alle zwei Jahre in Anspruch.

250 Euro Vorteils-Paket

Früherkennungsuntersuchungen für Frauen und Männer

Je nach Lebensalter sind für Frauen verschiedene gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen vorgesehen, zum Beispiel ein Abstrich am Gebärmutterhals zur Krebsfrüherkennung oder ein Mammografie-Screening.

Männer können ab 45 Jahren zuzahlungsfrei Ihre Prostata untersuchen und den Hoden abtasten lassen. Weitere gesetzliche Vorsorgeleistungen sind das Hautkrebs-Screening und die Darmkrebsvorsorge – das gilt für Frauen und Männer gleichermaßen.

Früherkennungsuntersuchung Ab wann? Wie oft? Was wird gemacht?
Krebsfrüherkennung für Frauen Von 20 bis 34 Jahren Jährlich

Untersuchung der inneren und äußeren Geschlechtsorgane.

Abstrich am Gebärmutterhals, der im Labor auf Krebszellen untersucht wird.

  Ab 30 Jahren Jährlich

Zusätzliche Untersuchung der Brust und der Lymphknoten in der Region durch Abtasten.

Anleitung zur regelmäßigen Selbstuntersuchung.

  Von 35 bis 65 Jahren

Alle drei Jahre

Kombinationsuntersuchung aus zytologischem Abstrich vom Muttermund und einem HPV-Test.

(Weiterhin jährliche klinische Untersuchung mit Anamnese, gynäkologischer Tastuntersuchung, Untersuchung der genitalen Hautregion und Tastuntersuchung der Brust.)

 

Von 50 bis 69 Jahren

(ab 1. Juli 2024 bis 75 Jahren)

Alle zwei Jahre Röntgenuntersuchung der Brust (Mammographie-Screening)
Krebsfrüherkennung für Männer Ab 45 Jahren Jährlich Abtasten der Geschlechtsorgane, der Prostata und der Lymphknoten in der Region.
Darmkrebsfrüherkennung für Frauen und Männer Von 50 bis 65 Jahren Jährlich

Untersuchung des Enddarms und des Dickdarms.

  Von 50 bis 54 Jahren Jährlich Schnelltest auf nicht sichtbares Blut im Stuhl.
  Ab 55 Jahren Alle zwei Jahre Schnelltest auf nicht sichtbares Blut im Stuhl.
  Ab 55 (Frauen) bzw. 50 (Männer) Jahren  

Untersuchung des Dickdarms durch eine Darmspiegelung.

Wird die Darmspiegelung nicht in Anspruch genommen:
Schnelltest auf nicht sichtbares Blut im Stuhl (alle zwei Jahre).

Männer können aufgrund ihres höheren Darmkrebsrisikos bereits ab 50 Jahren zwischen dem Test auf verborgenes Blut im Stuhl und der Früherkennungs-Darmspiegelung wählen. Nehmen Männer das Darmspiegelungsangebot erst ab 65 Jahren wahr, besteht Anspruch auf eine Früherkennungs-Darmspiegelung.

Entscheiden sich Versicherte für eine Koloskopie, besteht der Anspruch auf eine weitere Darmspiegelung frühestens zehn Jahre nach der ersten.
Hautkrebsscreening Ab 35 Jahren Alle zwei Jahre Über Besonderheiten in Ihrem Bundesland informieren wir Sie gern persönlich​ unter der Telefonnummer 0800 0 255 255.

Bonusprogramm

Punkte sammeln und Bonus sichern

Profitieren Sie doppelt von der Teilnahme an Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen und sichern Sie sich zusätzlich 50 Punkte in Ihrem Bonusprogramm. Mit der BKK GS-App behalten Sie jederzeit den Überblick über Ihre Bonuspunkte.

Krankenkassen-Bonus

Darmkrebsfrüherkennung per Stuhltest und Darmspiegelung

Die Früherkennung von Darmkrebs (Kolorektales Karzinom) kann eine ernste Erkrankung verhindern. Durch Früherkennungsuntersuchungen lassen sich Vorstufen wie Polypen (Schleimhautausstülpungen) feststellen und frühzeitig behandeln. Die Kosten für Ihre Darmkrebs-Früherkennung übernehmen wir ab Ihrem 50. Lebensjahr. Möchten Sie früher vorsorgen, können Sie sich die Kosten im Rahmen des 250 Euro Vorteils-Pakets erstatten lassen.

Für die Früherkennung von Darmkrebs (Darmkrebs-Screening) werden zwei Untersuchungen angeboten: Der jährliche immunologische Stuhlbluttest (iFOBT) und die ergänzende Darmspiegelung (Koloskopie).

  • Die Stuhluntersuchung auf Blut ist für Frauen und Männer im Alter von 50 bis 54 Jahren einmal jährlich kostenlos möglich. Ab 55 Jahren übernehmen wir die Kosten alle zwei Jahre.
  • Es handelt sich um eine sehr präzise Methode zur Erkennung von Darmpolypen und bösartigen Tumoren.
  • Bei dieser Krebsfrüherkennungsuntersuchung wird außerdem der Enddarm abgetastet.
  • Die Untersuchung der Stuhlprobe wird unter anderem von Urologen, Dermatologen, Gynäkologen und Hausärzten durchgeführt.

Aufgrund ihres erhöhten Erkrankungsrisikos können Männer ab dem 50. Lebensjahr zusätzlich zum Stuhlbluttest eine Darmspiegelung in Anspruch nehmen. Frauen erhalten diese Untersuchung ab 55 Jahren kostenfrei.

Damit Sie die Darmkrebsfrüherkennung nicht vergessen, schicken wir Ihnen eine schriftliche Einladung mit Informationen für Ihre Gesundheitsvorsorge.

Treten bereits vor Ihrem 50. beziehungsweise 55. Geburtstag Darmbeschwerden auf, sind die ärztlichen Untersuchungen zur Klärung der Ursache für Sie selbstverständlich kostenfrei.

Hautkrebsfrüherkennung durch Screening

Mit der Hautkrebsfrüherkennung schützen Sie Ihre Gesundheit wirksam. Die Früherkennungsuntersuchung Ihrer Haut (Hautkrebs-Screening) ist ab 35 Jahren alle zwei Jahre ohne Zuzahlung möglich. Die Untersuchungskosten tragen wir für Sie. Vor Ihrem 35. Lebensjahr können Sie sich das Hautkrebs-Screening über das 250 Euro Vorteils-Paket alle zwei Jahre erstatten lassen.

  • Beim Hautscreening informiert Sie Ihr Arzt über wirksame Maßnahmen zum Hautschutz und klärt mit Ihnen mögliche Vorerkrankungen.
  • Anschließend untersucht er Ihre Haut von Kopf bis Fuß.
  • Verdächtige Hautstellen lassen sich mit örtlicher Betäubung schonend entfernen und durch eine Gewebeprobe im Labor auf Hautkrebs untersuchen.

Stellen Sie Veränderungen und Unregelmäßigkeiten auf Ihrer Haut fest, ist ein Besuch beim Hautarzt oder Ihrem Hausarzt ratsam.

Hautkrebsvorsorge

Tipp!

Ihr kostenloser Haut-Check beim Online-Arzt

Zusätzlich zur Früherkennung von Hautkrebs können Sie bei der BKK GS den Haut-Check per Foto-Diagnose nutzen:

  • Mit unserem digitalen Versorgungsangebot OnlineDoctor übermitteln Sie zum Beispiel Fotos von Rötungen und Leberflecken schnell und sicher an einen Dermatologen.
  • Nach der Untersuchung Ihrer Hautunregelmäßigkeiten erhalten Sie innerhalb kürzester Zeit eine ärztliche Empfehlung.
  • Und das alles ohne Termin und lange Wartezeiten in einer Praxis.

Bei Registrierung mit Ihrer BKK GS Versichertennummer übernehmen wir die Kosten für Ihren Online-Hautcheck.

Krebsfrüherkennung für Frauen

Neben Früherkennungsuntersuchungen für Darm- und Hautkrebs unterstützt die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER Frauen individuell beim Gesundheitsschutz. Die Krebsfrüherkennung für Frauen umfasst Untersuchungen von Brust und Gebärmutterhals.

Der Eierstock wird zwischen 20 und 34 Jahren bei der jährlich vorgesehenen Tastuntersuchung der inneren Genitalien abgetastet. Im Alter von 35 bis 65 Jahren erfolgt die Eierstockuntersuchung alle drei Jahre. Lassen Sie auch diese Vorsorgemaßnahme durchführen, damit ein Eierstocktumor nicht unentdeckt bleibt.

Brustkrebsfrüherkennung

Die häufigste Krebserkrankung von Frauen ist Brustkrebs (Mammakarzinom). Weil die frühe Brustkrebserkennung die Genesungschancen verbessert und eine schonende Behandlung ermöglicht, übernehmen wir die Kosten für die Brustuntersuchung ab 30 Jahren einmal jährlich komplett. Sie müssen keine Zuzahlung leisten.

Frauen zwischen 50 und 69 Jahren (ab 1. Juli 2024 bis 75 Jahre) haben Anspruch auf ein Mammographie-Screening. Diese Untersuchung zur Krebsfrüherkennung lässt kleinste Veränderungen erkennen, die sich nicht ertasten lassen. Details erfahren Sie beim Mammographie-Screening-Programm.

Bei medizinischer oder familiärer Vorbelastung bietet Ihnen die BKK GS zusätzlich die Früherkennungsuntersuchung Discovering Hands:

  • Diese Tastuntersuchung wird von blinden Frauen durchgeführt, die durch ihr fehlendes Sehvermögen über einen außergewöhnlich sensiblen Tastsinn verfügen.
  • Die medizinischen Tastuntersucherinnen erkennen mit ihren geschulten Händen kleinste Gewebeveränderungen und leisten einen wertvollen Beitrag zur Krebsfrüherkennung.

Brustkrebsvorsorge

Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung

Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) wird häufig von humanen Papillomaviren (HPV) ausgelöst. Nur selten deuten Symptome auf die Krebserkrankung hin. Damit sie nicht unbemerkt bleibt, können Sie bei Ihrem Frauenarzt eine Früherkennungsuntersuchung durchführen lassen. Damit lassen sich Gewebeveränderungen am Muttermund früh erkennen und entfernen, bevor sich daraus womöglich Krebs entwickelt.

  • Frauen zwischen 20 und 34 Jahren steht eine jährliche zytologische Untersuchung kostenlos zur Verfügung. Der sogenannte Pap-Abstrich dient zur Erkennung möglicher Zellveränderungen.
  • Frauen ab 35 Jahren erhalten den kostenlosen Pap-Abstrich alle drei Jahre zusammen mit einem HPV-Test zur Untersuchung auf bestimmte Viren. Die Kombinationsuntersuchung (Ko-Test) erhöht die Sicherheit, weil die Zellproben sowohl auf Zellveränderungen als auch HP-Viren kontrolliert wird.

Bei beiden Früherkennungsuntersuchungen nimmt der Frauenarzt einen Abstrich vom Gebärmutterhals. Die Abstriche werden im Labor untersucht.

Die Früherkennung auf Gebärmutterhalskrebs ist für Sie freiwillig. Nehmen Sie das Früherkennungsangebot nicht in Anspruch und erkranken an Krebs, übernehmen wir selbstverständlich Ihre medizinisch notwendigen Behandlungskosten.

Tipp!

HPV-Impfung zum Schutz vor Krebs

Lassen Sie sich vor Ihrem 27. Geburtstag zum Schutz vor humanen Papillomviren impfen, übernimmt die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER die Kosten im Rahmen des 250 Euro Vorteils-Pakets. Die Viren können nicht nur am Gebärmutterhals Krebs verursachen, sondern auch an Körperstellen wie Mund, Rachen und Penis.

Gut zu wissen: Auch geimpfte Frauen sollten die Früherkennungsuntersuchungen durchführen lassen. Dabei werden Veränderungen im Gewebe erkannt, die durch HPV-Viren ausgelöst werden, welche nicht vom Impfschutz umfasst sind und Gebärmutterhalskrebs auslösen können.

Impfungen

Krebsfrüherkennung für Männer

Die häufigste Krebserkrankung von Männern in Deutschland ist der Prostatakrebs. Die Prostata (Vorsteherdrüse) ist ein Teil der männlichen Geschlechtsorgane und nimmt als Muskelkomplex Einfluss auf die Blasenleerung. Da die ersten Symptome wie Erektionsstörungen und ein verstärkter Harndrang erst spät auftreten, ist die Prostatakrebs Früherkennung wichtig. Wird die Krebsdiagnose rechtzeitig gestellt, stehen die Heilungschancen gut.

  • Bei der ärztlichen Früherkennungsuntersuchung für Männer werden Prostata, Lymphknoten und die äußeren Genitalien abgetastet.
  • Die Untersuchung ist schmerzfrei und erfolgt in allgemeinmedizinischen, internistischen und urologischen Arztpraxen.
  • Besteht anschließend ein Verdacht, können ein PSA-Test, eine Ultraschalluntersuchung oder eine Gewebeprobe Gewissheit bringen.
  • Die Kosten für weiterführende Untersuchungen übernehmen wir bei einem Verdacht auf Prostatakrebs selbstverständlich für Sie.
  • PSA steht für Prostata-spezifisches Antigen und ist ein im Blut nachzuweisender Wert. Möchten Sie den PSA-Test als reine Vorsorgemaßnahme beanspruchen, tragen Sie die Kosten selbst.

Bei einer rechtzeitigen Früherkennung von Prostatakrebs lässt sich die Erkrankung häufig gut behandeln. Männer ab 45 Jahren erhalten die Untersuchung einmal pro Jahr kostenfrei.

Krebsfrüherkennung für Ihre Kinder

Die ärztliche Begleitung der kindlichen Entwicklung leistet einen wichtigen Beitrag zur Krebsfrüherkennung. Die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER unterstützt Sie und Ihre mitversicherten Kinder deshalb mit umfassenden Leistungen. Unser Vorsorgeprogramm für Familien reicht von Früherkennungsuntersuchungen über Impfungen bis zum Präventionskurs für eine gesunde Ernährung.

Als Früherkennung bei Kindern stehen die U-Untersuchungen für Babys, Klein- und Schulkinder sowie die J-Untersuchungen für Jugendliche im Fokus. Während den Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen wird die gesunde sowie altersgerechte Entwicklung geprüft und begleitet.

  • Bei einem Verdacht auf Krebs stehen zusätzliche Untersuchungen zur Verfügung. Darunter Laboruntersuchungen von Blut und Urin.
  • Durch ein Blutbild bestimmen Ärzte beispielsweise die Anzahl weißer und roter Blutkörperchen.
  • Mit dieser Analyse lässt sich unter anderem die häufigste Krebserkrankung bei Kindern früh erkennen: Leukämie.
  • Diese Blutkrebsarten gehen von weißen Blutkörperchen aus, die sich unkontrolliert vermehren und gesunde Blutzellen verdrängen.

Darüber hinaus sind Hirntumore laut Deutschem Kinderkrebsregister die häufigsten Tumore bei Kindern und Jugendlichen. Die Früherkennung erfolgt mit einer klinischen Untersuchung und einer bildgebenden Kopfuntersuchung (z. B. Magnetresonanztomographie, MRT).

Bei einer Krebserkrankung sind wir für Sie und Ihr Kind da. Selbstverständlich übernehmen wir die notwendigen Behandlungskosten für Ihren Schützling und beraten Sie zu unseren konkreten Leistungen.

Kinder- und Jugendvorsorge Plus

Achten Sie auf Ihre Körpersignale

Die Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung sind sehr wichtig, um bösartige Krankheiten rechtzeitig zu entdecken. Aber Sie können auch viel selbst zu Ihrer Gesundheit beitragen und Krebs vorbeugen:

Frau dehnt sich auf Matte an einem See

Seien Sie aufmerksam und beobachten Sie Ihren Körper:

Frauen sollten einmal im Monat ihre Brust und Männer ihre Hoden auf Veränderungen abtasten. Ihr Arzt kann Ihnen erklären, wie Sie dies richtig machen. Achten Sie darauf, ob sich Ihre Haut verändert. Werden Ihre Pigment- und Leberflecken größer, verändern ihre Form und Farbe oder sind unregelmäßig begrenzt, suchen Sie bitte einen Arzt auf.

Gehen Sie rechtzeitig zum Arzt:

Nehmen Sie die Signale Ihres Körpers ernst und warten Sie nicht zu lange, bis Sie sich ärztlich untersuchen lassen. Verlieren Sie beispielsweise unerklärlich an Gewicht oder haben Sie Wunden, die nicht heilen wollen, wenden Sie sich sicherheitshalber an einen Arzt.

Schützen Sie sich vor UV-Strahlung:

Rötungen oder gar Verbrennungen sind ein Alarmsignal der Haut. Verwenden Sie Sonnenschutzmittel mit einem bedarfsgerechten Lichtschutzfaktor und beugen Sie Sonnenbrand vor. Halten Sie sich während der Mittagszeit im Schatten auf und tragen Sie an heißen Tagen eine Kopfbedeckung.

Gesund leben lohnt sich

Wer gesund lebt, kann das Krebsrisiko senken. Zigaretten und Alkohol erhöhen die Gefahr deutlich. Auch Dauerstress und Depressionen schmälern die Lebensqualität und wirken sich negativ auf Ihre Gesundheit aus.

Eine gesunde Lebensweise hilft Ihnen dabei, fit zu bleiben. Dazu gehören eine ausgewogene Ernährung, sportliche Betätigung, ausreichend Schlaf und der Schutz vor übermäßiger Sonnenbestrahlung.

Aktiv. Sinnvoll. Vorbeugen.

Ihre präventive Gesundheitsförderung

Mit den zertifizierten Präventionskursen der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER können Sie direkt loslegen und aktive Gesundheitsvorsorge betreiben. Ob Yoga, Autogenes Training zum besseren Umgang mit Stress oder Raucherentwöhnung: Pro Kalenderjahr unterstützen wir Sie mit insgesamt zwei Programmen und übernehmen bis zu 75 Euro je Kurs.

Präventionskurse

FAQ – häufige Fragen zur Krebsfrüherkennung

Die Früherkennung von Krankheiten verbessert die Aussichten auf eine erfolgreiche Behandlung beziehungsweise Heilung. Bei Krebs kann eine Früherkennung unter anderem Metastasen vorbeugen und sicherstellen, dass Krebspatienten rechtzeitig die richtige Therapie erhalten.

  • Früherkennungsuntersuchungen für Krebs sind rein diagnostisch.
  • Sie dienen der Feststellung (Diagnose) von bislang unerkanntem Krebs beziehungsweise Krebsvorstufen.
  • Typische Methoden zur Krebsfrüherkennung sind Ultraschalluntersuchungen, Röntgenuntersuchungen sowie Zell- und Gewebeproben.
  • Ob Tumorzellen darin enthalten und bösartig sind, zeigt eine Analyse unter dem Mikroskop.

Lässt sich eine Erkrankung verhindern, was beispielsweise bei der Darmkrebs-Früherkennung möglich ist, wird auch der Begriff Krebsvorsorge verwendet.

Das gesetzliche Krebsfrüherkennungsprogramm in Deutschland umfasst Untersuchungen für die Krebsarten Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Darmkrebs, Hautkrebs und Prostatakrebs.

  • Alle Früherkennungsuntersuchungen sind für gesetzlich Versicherte kostenfrei und freiwillig.
  • Sie entscheiden selbst, ob und welche Untersuchungen des Screening-Programms Sie in Anspruch nehmen möchten.
  • Entscheiden Sie sich gegen die Teilnahme, hat dies für Sie keine Nachteile bei späteren Behandlungen und auch keine Auswirkungen auf die Kostenübernahme Ihrer Krankenversicherung bei der BKK GS.

Aufgrund der Vorteile für Ihre Gesundheit empfehlen wir Ihnen die ärztliche Beratung zur Krebsfrüherkennung.

  • Frauenärzte sind für die gynäkologischen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen zuständig.
  • Bei Männern führen für gewöhnlich Urologen, Internisten oder Ärzte für Allgemeinmedizin die Krebsfrüherkennung durch.
  • Hautkrebs-Screenings erfolgen durch Hautärzte und qualifizierte Hausärzte.
  • Darmspiegelungen sind Sache von Fachärzten für Innere Medizin mit dem Zusatz endoskopische Dickdarmspiegelung, Gastroenterologen sowie Fachärzten für Chirurgie mit Berechtigung zur Durchführung von Koloskopien und Polypenentfernungen.

Die beiden Krebsarten Brust- und Gebärmutterhalskrebs lassen sich durch Früherkennungsuntersuchungen beim Gynäkologen häufig in Vorstufen oder im Frühstadium erkennen. Zur gesetzlich geregelten, gynäkologischen Früherkennung gehören:

  • Arztgespräch (Anamnese)
  • Zellabstrich an den inneren Geschlechtsorganen (Muttermund)
  • Ärztliche Brustuntersuchung

Die BKK GS übernimmt die Kosten für die ausführliche Aufklärung und ärztliche Beratung rund um Gebärmutterhalskrebs und den Früherkennungsuntersuchungen.

Gebärmutterhalskrebs ist ein bösartiger Tumor und entwickelt sich häufig am Muttermund. Symptome der Erkrankung können Blutungen nach dem Geschlechtsverkehr oder außerhalb der Menstruation sein. Treten Beschwerden auf, ist die Krebserkrankung oft fortgeschritten. Durch die Früherkennung von Krebsvorstufen lässt sich die Erkrankung meist besser behandeln.

Gemeint ist die jährliche Brustkrebsuntersuchung für Frauen ab 30 Jahren durch

  • Abtasten der Brust, Achselhöhle und Lymphknoten inklusive
  • der Beratung zum Ergebnis, der gezielten Anamnese sowie
  • der Anleitung zur Selbstuntersuchung.

Zur jährlichen Früherkennungsuntersuchung gegen Brustkrebs für Frauen ab 30 Jahren gehören die gezielte ärztliche Beratung, eine Tastuntersuchung und die Beratung zum Untersuchungsergebnis. Ergänzend zeigt Ihnen Ihr Frauenarzt, wie Sie Ihre Brust zu Hause selbst abtasten. Mit etwas Übung lassen sich mit den Händen Anzeichen für Brustkrebs wie Knoten oder Verhärtungen erkennen.

Das Mammographie-Screening zur Krebsfrüherkennung bei Frauen zwischen 50 und 69 Jahren umfasst:

  • Schriftliche Einladung inklusive Entscheidungshilfen für eine Brustuntersuchung in einer zertifizierten Einrichtung.
  • Schriftliche Anamnese.
  • Mammografie (Röntgen der Brüste).
  • Analyse der Röntgenaufnahmen durch zwei unabhängige Untersucher.
  • Bei einem Brustkrebsverdacht folgt die Empfehlung für weitere Untersuchungen wie beispielsweise eine Sonografie (Ultraschalluntersuchung).

Im Vergleich zu Prostatakrebs kommt Hodenkrebs eher selten vor und betrifft vorwiegend Männer zwischen 25 und 44 Jahren. Die Chancen für eine erfolgreiche Behandlung steigen mit einer Frühdiagnose.

  • Die Krebsfrüherkennung erfolgt durch vorsichtiges Abtasten von Hoden und Nebenhoden.
  • Verhärtungen, kleine Knoten oder Vergrößerungen können auf Hodenkrebs hindeuten.
  • Eine Tastuntersuchung – zum Beispiel unter der Dusche – ist für Männer zwischen 14 und 45 Jahren einmal pro Monat empfehlenswert.
  • Tipps für die Selbstuntersuchung lassen sich unter hodencheck.de nachlesen, einer Initiative der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V.
  • Veränderungen sollten schnellstmöglich ärztlich untersucht werden.
  • Zur Klärung eines Verdachts auf einen Hodentumor führen Urologen Tast-, Blut- und Ultraschalluntersuchungen durch.

Damit Kinder passend zu ihrem Alter die optimale Gesundheitsvorsorge erhalten, gibt es bei Früherkennungsuntersuchungen Altersgrenzen:

  • Für Neugeborene und Babys bis etwa zum ersten Lebensjahr sind die U-Untersuchungen U1 bis U6 vorgesehen. Dabei wird die körperliche und geistige Entwicklung kontrolliert. Die Ergebnisse werden im Kinder-Untersuchungsheft (gelbes Heft) dokumentiert.
  • Die Vorsorgeuntersuchungen für Kleinkinder bis etwa fünf Jahre reichen von U7 bis U9 und die für Grundschulkinder von U10 bis U11*.
  • Die Jugenduntersuchungen J1 und J2* umfassen Themen wie Wachstum, Körpergewicht, Pubertät, Ernährung und Sexualität.

Die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER schließt die gesetzliche Leistungslücke und übernimmt zusätzlich die Kosten für die Untersuchungen U10, U11 und J2 bei teilnehmenden Vertragsärzten.

*Voraussetzung für eine Kostenübernahme dieser Untersuchungen ist, dass der behandelnde Arzt am Vertrag BKK STARKE KIDS teilnimmt.

Vorsorgeuntersuchungen für Kinder und Jugendliche

Krebs verläuft bei Kindern oft aggressiv. Im Vergleich zu Erwachsenen sind die Heilungschancen jedoch deutlich höher, wenn die Erkrankung früh erkannt wird. Dank der Maßnahmen zur Krebsfrüherkennung und der guten medizinischen Versorgung in kinderonkologischen Spezialkliniken wird der Großteil der krebskranken Kinder wieder gesund.

Zu den häufigsten Krebsarten bei Kindern zählen neben Leukämie Hirntumore und Neuroblastome. Sollten Sie bei Ihrem Kind über einen längeren Zeitraum verdächtige Symptome beobachten, sprechen Sie umgehend mit einem Haus- oder Kinderarzt.

Folgende Symptome können auf Blutkrebs hindeuten:

  • Müdigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Fieber
  • Gewichtsverlust
  • Anhaltende Blässe
  • Schmerzende Beine
  • Geschwollene Lymphknoten
  • Häufige Infekte (Schwaches Immunsystem)

Mögliche Anzeichen für einen Hirntumor:

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Brechreiz
  • Schwindel
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Müdigkeit
  • Erhöhtes Schlafbedürfnis
  • Augenbewegungsstörungen

Neuroblastome sind Tumore, die sich aus entarteten Zellen des sympathischen Nervensystems entwickeln. Weil die Krebsart wegen fehlender Krankheitsanzeichen in vielen Fällen zufällig bei Routinekontrollen erkannt wird, ist die Teilnahme an den Vorsorgeuntersuchungen für Kinder besonders wichtig.

Nein, nicht alle Krebsarten werden durch die Früherkennung diagnostiziert. Einige sind schwer zu entdecken wie zum Beispiel Bauchspeicheldrüsenkrebs. Aber auch Gallengangskrebs und Krebsarten im oberen Bauchraum werden oft erst in fortgeschrittenen Stadien erkannt.

  • Insbesondere häufige Tumore wie Brustkrebs oder Prostatakrebs werden durch die Krebsfrüherkennung entdeckt.
  • Viele Krebserkrankungen lassen sich dadurch gut behandeln und heilen.

Nutzen Sie deshalb Ihren gesetzlichen Anspruch und schöpfen Sie alle Möglichkeiten zur wirksamen Früherkennung von Krankheiten aus. Die Kosten übernehmen wir für Sie.

Wurden in Ihrer Familie eine oder mehrere Darmkrebserkrankungen diagnostiziert, kann eine Früherkennungsuntersuchung zu einem früheren Zeitpunkt sinnvoll sein. Ihr Arzt erklärt Ihnen, ob und wann die erste Darmuntersuchung zur Krebsfrüherkennung bei familiärer Vorbelastung empfehlenswert ist.

Ja, im Anfangsstadium können Symptome auf Krebs hindeuten. Allerdings sind die Anzeichen sehr allgemein und können auch viele andere Ursachen haben. Ein Tumor im Darm kann zum Beispiel Verstopfungen und Schmerzen hervorrufen. Eine Liste mit möglichen Frühsymptomen finden Sie auf unserer Themenseite:

Darmkrebsvorsorge

Im Blut kann die Anzahl von weißen und roten Blutkörperchen auf Krebs hindeuten. Auch nicht tumorspezifische Tests sind bereits im Einsatz, um Krebs in symptomlosen Phasen früh zu erkennen.

Wichtiger Hinweis: Die Bestimmung von Tumormarkern in Bluttests reicht nicht für die Erstdiagnose von Krebs. Zum einen können die Ergebnisse eine falsche Sicherheit hervorrufen, weil Tumormarker nicht verlässlich nachzuweisen sind. Zum anderen können die Tests zu falsch-positiven Ergebnissen führen und Versicherte mit nicht gerechtfertigten und strapaziösen Folgeuntersuchungen konfrontieren (Überdiagnose).

Als gesetzliche Krankenkasse können wir die Kosten für derartige Bluttests zur Krebserkennung deshalb nicht erstatten. Die Kosten für Krebs-Bluttests reichen teilweise über 500 Euro.

Der eindeutige Nachweis von bösartiger Tumor-DNA und deren Ursprung im Körper ist bislang noch nicht möglich. Die Forschung arbeitet bereits auf Hochtouren an einem Bluttest, der Tumorzellen eindeutig nachweisen soll. Auch von Krebsarten, die sich derzeit nur schwer oder gar nicht erkennen lassen. Getestet wurde unter anderem auf folgende acht Krebsarten:

  • Leberkrebs
  • Speiseröhrenkrebs
  • Magenkrebs
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs
  • Lungenkrebs
  • Brustkrebs
  • Eierstockkrebs
  • Dickdarmkrebs

Der aktuell am weitesten entwickelte Krebstest ist der sogenannte Galleri-Test. Dieser wird von Ärzten in den USA bereits durchgeführt. In Zukunft könnten Bluttests mit Zulassung die Krebsfrüherkennung bei Menschen mit erhöhtem Krebsrisiko erheblich beschleunigen und erleichtern. Bevor die Schnelltests zur frühestmöglichen Krebserkennung zugelassen werden, sind noch weitere Studien erforderlich.

Hinweis: Tumormarker (diagnostische Merkmale) werden bei einem großen Blutbild nicht analysiert. Die Blutwerte, die bei dieser Vorsorgeuntersuchung ermittelt werden, eignen sich deshalb nicht zur Krebsfrüherkennung.

Zusätzliche Angebote

Kliniken bequem finden mit dem BKK KlinikFinder

Mit dem BKK KlinikFinder finden Sie schnell und einfach geeignete Krankenhäuser in Ihrer Nähe. Geben Sie beispielsweise das Stichwort Onkologie (medizinischer Fachbereich für Tumorerkrankungen) und die Postleitzahl Ihres Wohnortes ein. Sie erhalten dann passende Vorschläge für Kliniken mit Spezialisten zur Diagnostik und Behandlung von Tumor- beziehungsweise Krebserkrankungen.

Bleiben Sie gesund

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