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Coronavirus

Letzte Aktualisierung: 07.12.2020

Wichtige Informationen zu COVID-19

Das neuartige Coronavirus hat unseren Alltag grundlegend verändert und betrifft Menschen auf der ganzen Welt.  Wie kann ich mich vor einer Infektion schützen? Kann ich an einem Geburtsvorbereitungskurs teilnehmen? Was mache ich, wenn ich meine Krankenkassen-Beiträge nicht bezahlen kann? Wir haben für Sie alle wichtigen Informationen zu COVID-19 zusammengestellt. Hier finden Sie außerdem auch den Antrag auf Stundung.

Bei einem Verdacht auf COVID-19 sollten Sie sich zuerst telefonisch an Ihren Hausarzt wenden, bevor Sie dort persönlich vorstellig werden. Laut dem Gesundheitsamt Bielefeld werden Patienten häufig von der Arztpraxis abgelehnt. In diesem Fall können Sie sich an das zuständige Gesundheitsamt Ihrer Stadt wenden. Das Gesundheitsamt klärt ab, ob es sich wirklich um einen Patienten der Risikogruppe entsprechend des Robert Koch-Instituts handelt. Gegebenenfalls ruft das Gesundheitsamt auch in der Praxis an und bespricht den Fall mit dem Arzt.

Welches Gesundheitsamt in Ihrem Umkreis zuständig ist, finden Sie hier.

Selbstverständlich wird bei der gesetzlichen Krankenversicherung die Versorgung bei einem begründeten Verdacht auf eine Coronavirus-Erkrankung sichergestellt. Das schließt  auch die medizinisch notwendige Diagnostik mit ein. Der Test wird immer dann bezahlt, wenn die vom Robert Koch Institut (RKI) formulierten Kriterien vorliegen:

  • Personen mit respiratorischen (atemwegs-) Symptomen unabhängig von deren Schwere UND Kontakt mit einem bestätigten Fall mit 2019-nCoV
  • Personen mit erfülltem klinischem Bild UND Aufenthalt bis maximal 14 Tage vor Erkrankungsbeginn in einem Risikogebiet 

Bei Personen der Risikogruppe wird der Test durchgeführt und der Patient sofort isoliert. Die Kosten können direkt über die Gesundheitskarte abgerechnet werden. Der GKV-Leistungskatalog passt sich bei der Laboruntersuchung auf das Coronavirus automatisch und laufend an die Veränderungen der vom RKI vorgenommenen Kriterien nach der aktuellen Risikobewertung an. Ansonsten ist der Test eine Wunschleistung und eine Kostenübernahme nicht möglich.

Sie haben Fragen zum Coronavirus?
Dann wenden Sie sich gerne an unser Gesundheitstelefon 0521 5228-7799.

Ja, angesichts der anhaltend hohen Infektionszahlen ist die Sonderregelung zur telefonischen Feststellung der Arbeitsunfähigkeit (AU) um drei Monate bis zum 31. März 2021 verlängert worden. Patienten mit leichter Erkrankung der oberen Atemwege können nach telefonischer Rücksprache mit ihrem Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für bis zu 7 Kalendertage bekommen. Bei Bedarf kann die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung einmalig um weitere 7 Tage verlängert werden, ohne dass Patienten in die Praxis kommen müssen.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat seine Sonderregelung zur Feststellung der Arbeitsunfähigkeit um 3 Monate verlängert. Damit reagiert der G-BA auf die deutschlandweit anhaltend hohen COVID-​19-Infektionszahlen. Durch eine Reduzierung von direkten Arzt-​Patienten-Kontakten sollen das potenzielle Infektionsrisiko gesenkt und Arztpraxen entlastet werden. Der Beschluss zur Verlängerung der bundesweiten Sonderregelung der Feststellung der Arbeitsunfähigkeit tritt nach Nichtbeanstandung durch das Bundesministerium für Gesundheit und Veröffentlichung im Bundesanzeiger mit Wirkung vom 1. Januar 2021 in Kraft. 

Weitere Informationen dazu finden Sie auf den Seiten des Gemeinsamen Bundesausschusses oder der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).

Übrigens: Als Nutzer unserer BKK GS-App können Sie die Krankmeldung online einreichen.

Nachdem mehr und mehr Fälle von ­Covid-19-Infektionen in Deutschland und Europa bekannt werden, müssen auch Unternehmen reagieren oder zumindest vorbereitet sein. Welche Regeln gelten hier für Arbeitnehmer und Arbeitgeber? Die wichtigsten Informationen dazu finden Sie hier:

Arbeitsrechtliche Folgen einer Pandemie

Der Coronatest kann bei medizinischer Notwendigkeit über die elektronische Gesundheitskarte (eGK) abgerechnet werden. Der Test muss vom behandelnden Arzt oder dem Gesundheitsamt angeordnet worden sein.

Corona-Warn-App: Wurden Sie über die Corona-Warn-App darauf hingewiesen, dass Sie Kontakt zu einem Infizierten hatten, kann der Arzt den Test ebenfalls über die Gesundheitskarte abrechnen.

Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme bzw. Aktivwoche: Wenn eine Kur- oder Rehaeinrichtung vor Beginn einer Maßnahme einen präventiven Test von Ihnen verlangt, hat die Einrichtung diesen auf eigene Kosten durchzuführen. Die Erstattung eines privat gezahlten Tests ist nicht möglich.

Reisen: Wenn Sie einen negativen Corona-Test benötigen, um in den Urlaub zu fahren, ist eine Kostenübernahme nicht möglich. Es besteht keine medizinische Notwendigkeit. Für Einreisende, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet außerhalb Deutschlands aufgehalten haben, gilt ab dem 15. September 2020, dass sie innerhalb von zehn Tagen nach Einreise einen Anspruch auf einen kostenlosen Corona-Test haben. Sollte ein Test am Flughafen nicht möglich sein, kann der Test nach telefonischer Ankündigung auch beim Hausarzt oder an einer anderen Stelle erfolgen. Unter der Telefonnummer 116 117 oder beim örtlichen Gesundheitsamt erfahren Einreisende, wo ein Test in der Nähe durchgeführt werden kann. Um die Abrechnung kümmert sich Ihr Arzt oder das jeweilige Testzentrum. Sollten Sie dennoch eine Rechnung erhalten, wenden Sie sich bitte an Ihr Gesundheitsamt.

Ausführliche Informationen für Einreisende stellt das Bundesministerium für Gesundheit zur Verfügung.

Sie sind Selbstständiger oder Arbeitgeber und können aufgrund der aktuellen Ereignisse Ihre Beiträge für den Monat Dezember 2020 nicht bezahlen? Dann können Sie schnell und unbürokratisch einen Antrag auf Stundung für Arbeitgeber bzw. einen Antrag auf Stundung für Selbstständige stellen. Bitte senden Sie den Antrag ausgefüllt an uns zurück.

Sie sind selbstständig tätig und Ihre Einnahmen sind durch die Krise gesunken? Dann melden Sie sich bitte per E-Mail oder telefonisch unter: 0800 0255 255, damit wir eine Beitragsherabsetzung vereinbaren können.

Falls wir Ihnen in einem Bescheid zur Pflegeeinstufung bereits mitgeteilt haben, dass die Begutachtung des Medizinischen Dienstes (MD) zu einem späteren Zeitpunkt vorgenommen werden soll, übernehmen wir bis auf Weiteres die bisher bewilligten Leistungen und teilen Ihnen rechtzeitig schriftlich mit, wenn wir eine Widerholungsbegutachtung in Auftrag gegeben haben.

Wenn Sie bereits ein monatliches Pflegegeld beziehen, waren die bisher verpflichtenden Beratungsbesuche des Pflegedienstes bis zum 30. September 2020 ausgesetzt. Diese Regelung wurde vom Gesetzgeber darüber hinaus nicht verlängert. Bitte setzen Sie sich daher zeitnah mit einem ambulanten Pflegedienst in Verbindung und vereinbaren einen Termin für einen Beratungsbesuch bis zum 31. Dezember 2020.

Alle weiteren Fragen rund um die aktuellen Entwicklungen zum Thema Pflege klären wir gern telefonisch mit Ihnen unter: 0521 5228-3720.

Hebammenbetreuung während der Schwangerschaft und nach der Geburt

Sie werden während der Schwangerschaft oder während des Wochenbetts von Ihrer Hebamme betreut. Aufgrund der aktuellen Situation haben der GKV-Spitzenverband und die Hebammenverbände die Richtlinien der Hebammenversorgung vorübergehend angepasst. Um soziale Kontakte zu vermeiden, kann Ihre Hebamme Sie während der Schwangerschaft oder des Wochenbetts per Telefon und Videotelefonie betreuen und beraten. Bei Fragen dazu, wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Hebamme.
 

Teilnahme an Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskursen

Sie möchten an einem Rückbildungs- oder Geburtsvorbereitungkurs teilnehmen. Diese Gruppenangebote kann Ihre Hebamme aktuell als digitale Live-Kurse anbieten. Die Inhalte entsprechen dem Präsenzkurs und eine Echtzeitkommunikation muss dabei möglich sein. Müssen Sie einen Rückbildungskurs abbrechen, können Sie die noch fehlenden Kurseinheiten bis zum Ende des 12. Monats nach der Geburt nachholen.

Alle weiteren Fragen beantworten wir Ihnen gerne unter 0800 0 255 255.

Sind Schule und KiTa geschlossen und Ihr Kind ist gesund, können Sie für diese Zeit kein Kinderkrankengeld beantragen. Ein Anspruch auf Kinderkrankengeld besteht nur, wenn Ihr Kind krank ist und Zuhause von keiner anderen im Haushalt lebenden Person betreut werden kann. Dafür ist ein ärztliches Attest notwendig.

Weitere Infos:Anspruch auf Kinderkrankengeld soll verlängert werden

Alle weiteren Fragen beantworten wir Ihnen gerne unter 0800 0 255 255.

Teilnahme am Reha-Sport

Ihre Reha-Sport-Gruppe ist wegen der Corona-Pandemie unterbrochen worden. Sobald es wieder möglich ist, können Sie die noch fehlenden Kurseinheiten nachholen. Melden Sie sich gerne bei uns, wenn Ihre Bewilligung verlängert werden muss.

Alle weiteren Fragen beantworten wir Ihnen gerne auch unter 0800 0 255 255.

 

Heilmittel: Physiotherapie, Ergotherapie, Sprachteherapie

Sie haben eine Heilmittelverordnung erhalten und wollen oder müssen Ihre Behandlung unterbrechen. In der Physiotherapie gibt es aktuell keine einheitliche Regelung: Einige Praxen führen ihren Betrieb fort, andere haben geschlossen. Grundsätzlich gelten in der aktuellen Situation großzügige Regelungen für Heilmittelbehandlungen. So auch, wenn Sie Ihre Therapie unterbrechen müssen/wollen oder erst zu einem späteren Zeitpunkt beginnen können. Haben Sie aktuell keinen dringenden Bedarf, können Sie noch offene Termine verschieben. Konkrete Fragen beantworten wir Ihnen gerne unter 0800 0 255 255 oder Sie wenden sich direkt an Ihre Therapiepraxis.

Sie haben eine Verordnung für eine Ernährungsberatung. Ihr Ernährungsberater/Ihre Ernährungsberaterin kann Sie ggf. telefonisch oder über Videotelefonie beraten. Diese Termine gelten wie eine persönliche Beratung. Sollte dies nicht möglich sein, können Sie die Termine auch zu einem späteren Zeitpunkt nachholen. Bitte besprechen Sie das weitere Vorgehen mit Ihrem Ernährungsberater/Ihrer Ernährungsberaterin.

Sie können wegen der Corona-Pandemie nicht mehr an einer Gruppentherapie teilnehmen? Ihr Therapeut kann für Sie eine Einzel- oder Kombitherapie beantragen. Dann kann Ihr Therapeut mit Ihnen auch Einzelgespräche führen und mit uns abrechnen.

Aufgrund der aktuellen Situation verzichten wir momentan auf den Konsiliarbericht. Dadurch ist die Antragstellung für Ihren Therapeuten einfacher.

Kuren und Reha-Maßnahmen sind aufgrund der COVID-19-Pandemie nur eingeschränkt möglich. Die Kur-Kliniken werden im Jahr 2020 nur mit einer verringerten Patientenzahl die Versorgung aufnehmen. Dies hat zur Folge, dass einem weiteren Teil von Patienten eine Stornierung ihrer schon reservierten Kurmaßnahme bevorsteht. Ebenso werden die Kuren zukünftig in vielen Kliniken in geschlossenen Gruppen absolviert (keine wöchentliche Anreise). Dies bedeutet auch, dass bereits reservierte Kurtermine verschoben oder umgebucht werden müssen. Wir bitten um Verständnis für die Corona bedingten Ausfälle.

Da mit Kleinstkindern die Infektionsschutzmaßnahmen nicht umsetzbar sind, können in den meisten Kliniken in diesem Jahr keine Familien mit Kindern unter 3 Jahren aufgenommen werden (in Kliniken der ArGe Mutter-Kind erst ab 6 Jahren). Die hiervon betroffenen Patienten werden von den Kliniken über die Absage informiert. Anschließend wird unser Dienstleister Gesundheitsservice Management GSM versuchen, Alternativtermine – evtl. auch schon für 2021 – zu vergeben. Deswegen gilt unsere Bewilligung für eine Mutter-/Vater-Kind-Kur bis zum 31.12.2021.

Alle weiteren Fragen beantworten wir Ihnen gerne auch unter 0521 5228 3715.

Präventionsmaßnahmen sind nur unter strengen Infektionsschutzregeln möglich. Dies ist je nach Programm und Kurort unterschiedlich umsetzbar. Die ersten Maßnahmen werden ab Ende Mai z. B. in Gotha und Bernkastel-Kues durchgeführt. In Kurorten, in denen die Therme als Infrastruktur benötigt wird, wird eine Maßnahmendurchführung voraussichtlich erst ab Juli erfolgen. In allen Fällen gilt, dass die Kurorte die angemeldeten Versicherten über weiter notwendige Stornierungen oder die Maßnahmendurchführung informieren.

Das Coronavirus für Kinder einfach erklärt

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