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Spezial

Selbst­optimierung – Mut zur Lücke

So schalten Sie einen Gang zurück und lernen, sich auch mal mit 80 bis 99 Prozent zufrieden zu geben – ohne schlechtes Gewissen!

Warum Sie diesen Artikel lesen sollten:

Sie wollen besser werden, an sich arbeiten, sich weiterentwickeln? Das können Sie, indem Sie gut zu sich selbst sind. Ganz nach dem Motto: Nicht perfekt ist auch okay!

Wieso Selbstoptimierung? Spurensuche

Woher kommt mein Wunsch nach Perfektion? War das Elternhaus sehr leistungsorientiert? Fühle ich mich wertvoller, liebenswerter, wenn ich immer das Beste bringe? Wer sich diese Fragen beantworten kann, macht den ersten Schritt, um seine inneren Antriebsmechanismen herunterzufahren.

Ist Perfektion wirklich so erstrebenswert? Perfektionisten wirken oft streng bis unsympathisch, sind anderen suspekt und handeln wider die Natur. Die lässt zu, dass Irren menschlich ist. Vielleicht aus gutem Grund!

Gelassenheit beim Optimieren

Misten Sie aus: Wie oft sagen Sie zu sich selbst Sätze, die mit „Ich muss ...“ oder „Ich darf nicht ...“ anfangen? Seien Sie mal nicht so streng mit sich! Ebenso tabu: Gedanken à la „Der ist bestimmt besser“ oder „Hoffentlich mach ich nichts falsch“.

Psychotherapeut Elmar Woelm rät, seiner inneren Stimme mit Distanz und Humor die Macht zu nehmen: „Aha, mein kleiner Antreiber ist wieder da.“ Statt ihm Raum zu geben, betrachten Sie die Möglichkeit, Fehler zu machen, lieber als Lernschritt. Aus Fehlern wird man klug!

Der Cheat Day – Schummeln erlaubt

Sogar unter Selbstoptimierern hat er sich etabliert: der Cheat Day. Vor allem im Rahmen von Diäten soll er die große Anspannung herausnehmen und die Selbstdisziplin während der Woche belohnen. Beim Cheat Day darf man dann einmal richtig schlemmen, um an den folgenden sechs Tagen wieder motiviert den Verzicht zu üben.

Eine Studie des Skidmore College in Saratoga Springs, New York hat dem Schummeltag ein gutes Zeugnis ausgestellt: Die Probanden nahmen ab und änderten langfristig ihr Ernährungsverhalten. Kann man sich abgucken!

Hygge statt Handy

Die Dänen sind laut „Happiness Report“ die zufriedensten Menschen weltweit – dank ihrer gemütlichen Geborgenheit (Hygge). Erinnern Sie sich noch an Zeiten ohne Smartphone-Nacken und ständige Erreichbarkeit? Traumhafte Unabhängigkeit!

Ein bisschen davon sollten wir wieder zurückerobern. Je mehr Technik in unser Leben tritt, desto mündiger müssen wir mit ihr umgehen. Abschalten heißt die Königsdisziplin! Statt uns von inszenierten Bildern in Social Networks unzufrieden machen zu lassen (eine Studie belegt das), pflegen wir besser analog Kontakte und gestalten bewusst einen gemütlichen gemeinsamen Abend. „Hygge“ ist Hype!

Selbstfürsorge statt Selbstoptimierung

Aus Selbstoptimierung sollte Selbstfürsorge werden. Entwickeln Sie wieder ein Gespür dafür, wann Ihr Körper und Ihr Geist Erholung brauchen. Sei es die kleine Auszeit bei einer Tasse Kaffee, einmal richtig ausschlafen oder auch der große Urlaub, der Sie ganz abschalten lässt.

Schaffen und verteidigen Sie diese Freiräume für sich. Dazu gehört vielleicht auch mal, Nein zu sagen – zum Chef, zu sich selbst oder zur Vokabel-App. So setzt man Prioritäten und verzettelt sich nicht so leicht. Stichwort: Achtsamkeit!

Stand: Juni 2017

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