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Das schwarze Schaf der Familie – ein zweifelhafter Ruf, der allerdings auch Potenzial zur Selbstentfaltung in sich trägt …

Text: Laura Buck

Warum Sie diesen Artikel lesen sollten:

Schwarz ist das neue Bunt. Dies gilt auch für schwarze Schafe. Haben sie das erst mal verstanden, wartet da draußen ein saftig buntes Leben auf sie …

„Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s gänzlich ungeniert“ – nie war dieser Spruch passender. Denn das schwarze Schaf der Familie zu sein, ist wahrlich kein Spaß. Aber wenn man die Rolle nun schon mal hat: wieso sie nicht mit Leben füllen? Warum warten, bis man rausgeschmissen wird? Go your own way!

Allein und einzig

Egal ob das schwarze Schaf besondere Eigenschaften hat, die den anderen drumrum fehlen. Egal ob die anderen es mit oder ohne vermeintlichen Grund ausgrenzen. Klar ist: Es ist IHR System. Das schwarze Schaf muss es nicht zu seinem machen. Man stelle sich mal vor, was sie wohl tun, wenn der Gegenpart ihr Spiel nicht (mehr) mitspielt? Ausgrenzen kann nur, wer in Grenzen denkt. Schwarze Schafe aber haben das Potenzial, grenzenlos zu sein. No Limits! Frei. Denn, hey, mal ehrlich: Wer will schon einer Schafherde angehören, in der sich kaum einer vom anderen unterscheiden lässt? DU bist ein Einzelstück. Unvergleichlich. Unverwechselbar. Limitiert auf ein Exemplar!

Zeit also, sich selbst die eigene Rolle zu basteln. Die anderen betrachten dich als schwarzes Schaf und drängen dich an den Rand? Nun, da ist die Aussicht und die Luft bestimmt besser als mitten im Wollknäuel. Du hast Platz und Ruhe für dich und deine Ideen, Vorstellungen, Wünsche. Die anderen mögen blöken: „Bockig!“ Antworte du: „Kreativ.“ Die anderen mögen meckern: „Stur!“ Nenne du es: „Individuell.“ Die anderen mögen muffeln: „Schwarz!“ Sage du dir: „Black is beautiful“ und verwöhne dein buntes Herz.

Bunter und munter

Ob schwarzes Schaf oder nicht: Das wahre Glück findet man ohnehin nur in sich selbst. Aber wohl kaum in einer schwarzen Seele. Wer erwartet, von anderen glücklich gemacht zu werden, ist auf dem Holzweg – das müssen auch Lieblinge, Günstlinge, Prinzessinnen und Darlings irgendwann verstehen lernen. Das schwarze Schaf kann da beruhigt sein: Es ist ihnen einen riesigen Bocksprung voraus. Denn durch seine Erfahrungen hat es gelernt, auf eigenen Hufen zu stehen und sich nicht darauf zu verlassen, dass die anderen schon wieder alles gut machen werden.

Frei und willig

Wie so oft im Leben kommt es also auch beim schwarzen Schaf sehr auf den Blickpunkt an. Wer die Rolle des Ausgestoßenen, Ungeliebten annimmt, muss daran wahrscheinlich sein ganzes Leben lang wiederkäuen. Wer aber von sich aus sagt: „Ihr passt nicht zu mir. Ich suche mir eine andere Crew, mit der ich mich besser verstehe“, kann gar nicht mehr ausgestoßen werden. Davon abgesehen, leben Wildschafe übrigens von Natur aus gar nicht dauerhaft in Herden. Sie nehmen ihr Leben in die eigenen Klauen und tun sich nur hier und da mal zusammen – mit anderen „bunten“ Schafen und ganz freiwillig.

Zur Autorin: Lara Buck ist Journalistin und hat von ihrer Tante gelernt: „Schafe zur Linken, das Glück wird dir winken!“ Sie ist überzeugt davon, dass das erst recht für schwarze gilt – die sind oft etwas Besonderes.

Stand: März 2021

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