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Familie

Wie haben Sie die Corona-Krise auf ihrem Höhepunkt erlebt?

Die Lockdown-Zeit wird uns noch lange in Erinnerung bleiben ... Wir wollten von Passanten hören, wie es ihnen währenddessen ergangen ist.

Patricia, 23

„Ich habe die Krise ganz gut überstanden und mir etwas Zeit für mich genommen. Die Vorgaben fand ich richtig – das hätte man nicht besser machen können. Gelernt habe ich persönlich, dass man sich auch kleine Auszeiten gönnen sollte, aber insgesamt hat sich für mich nicht viel geändert, ich würde heute alles genau so machen.“

Rudolf, 62

„Ich persönlich habe die Entschleunigung genossen und fand es gut, mal der Hektik des Alltags entfliehen zu können. Ich würde gerne einiges davon beibehalten, aber mal sehen, wie gut das weiterhin möglich sein wird, man fällt ja schnell wieder zurück in alte Gewohnheiten.“

Charlotte, 19

„Ich habe die Krise tatsächlich als Gelegenheit genutzt, meine Bewerbungsmappe für mein Studium fertigzustellen. Endlich konnte ich mich voll und ganz darauf konzentrieren und durch die Kontaktbeschränkungen gab es auch keine Ablenkung mehr. Dass man gar so eingeschränkt war, war natürlich nicht schön, aber in meinem Fall gut auszuhalten.“ 

Nikolas, 18

„Für mich war wichtig, dass es keine große Unterbrechung des Schulunterrichts gab, da ich nächstes Jahr mein Abi mache. Die kurze Zeit des Homeschoolings war gut machbar und die etwas späteren Schulzeiten habe ich als angenehm empfunden. Zurück im Unterricht, sind die Klassen nun viel kleiner und alles etwas besser strukturiert; es wäre schön wenn das so beibehalten werden könnte.“

Katharina, 59

„Ich habe die Krise und die damit verbundenen Einschränkungen als sehr nervig erlebt. Ich bin von Beruf Erzieherin und es wäre wichtig für mich gewesen, einen Plan zu haben, wie es weitergeht, stattdessen war alles ziemlich chaotisch und viele Regeln eher widersprüchlich. Manche Auflagen sind schlicht überzogen und kaum praktisch umsetzbar – für die Kinder ist das alles eine harte Zeit, die tun mir oft leid.“

Robin, 22

„Ich habe es sehr genossen, etwas mehr Freizeit zu haben. Ich war eine Zeit lang in Kurzarbeit und habe weiterhin 90 % meines Gehalts bekommen. Ich denke, es ist wichtig, Arbeits- und Privatleben besser miteinander in Einklang zu bringen, darauf möchte ich auch in Zukunft mehr achten.“ 

Susana, 41, Sohn Julian, 9

„Da ich aufgrund einer Operation auch schon vor der Coronakrise kaum die Wohnung verlassen konnte, hat uns der Lockdown hart getroffen! Wichtig war die Unterstützung einiger lieber Freunde, die sich in dieser Zeit um mich gekümmert haben. Julian konnte weiterhin die Schule besuchen, weil es dort eine Notbetreuung gab. Das half, diese schwere Zeit zu meistern.“

Luca, 21

„Für mich war sehr wichtig, dass ich weiterhin viel mit meinen Freunden in Kontakt stand. Unter den Auflagen habe ich ziemlich gelitten, vor allem, dass ich so lange nicht Fußball spielen konnte – das war schon hart. Auch dass man nicht mal abends mit Freunden weggehen konnte, habe ich vermisst. Aber ansonsten habe ich die Zeit gut gemeistert, ich würde alles wieder so machen.“ 

Stand: September 2020

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