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Die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG), auch Versicherungspflichtgrenze genannt, legt fest, bis zu welchem Bruttojahresgehalt Arbeitnehmer in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert sind. Übersteigt das jährliche Bruttoarbeitseinkommen die Jahresarbeitsentgeltgrenze, können Arbeitnehmer selbst entscheiden, ob sie in die private Krankenversicherung wechseln oder freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben. Die Höhe der Jahresarbeitsentgeltgrenze wird jährlich angepasst.
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Auch für Kurzarbeitergeld werden Sozialversicherungsbeiträge und damit auch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung fällig. Die Beitragslast wird, wie sonst auch, zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geteilt. Die Höhe der Beiträge richtet sich nach dem tatsächlichen Bruttogehalt (Ist-Entgelt). Zusätzlich entrichtet der Arbeitgeber die Beiträge für 80 Prozent des sogenannten fiktiven Entgelts. Das ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem regelmäßigen Arbeitsentgelt (Soll-Entgelt) und dem Ist-Entgelt.