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Vitamin-D-Mangel ausgleichen

Wie wichtig ist Vitamin D wirklich für unsere Gesundheit? Und wie bekommen wir auch im Winter genug? Hintergründe und Tipps.

Warum Sie diesen Artikel lesen sollten:

Die dunkle Jahreszeit naht und die Sonne hilft uns nicht mehr bei der Vitamin-D-Produktion – Zeit, Mangelsymptomen vorzubeugen!

Vitamin D gilt als Zaubermittel: unverzichtbar für gesunde Knochen und Zähne, notwendiger Mitspieler bei verschiedenen Stoffwechselprozessen – sogar als Wunderwaffe gegen Krebs wird das Vitamin, das eigentlich ein Hormon ist, gefeiert. Beispielsweise zeigte eine repräsentative Studie der Creighton University School of Medicine in Nebraska, dass das Zuführen von Vitamin D und Kalzium das Risiko für manche Krebsarten um bis zu 77 % senken kann. Eine vom „International Journal of Cancer“ veröffentlichte Metastudie belegt, dass das Darmkrebsrisiko bei einer bestimmten Vitamin-D-Konzentration im Blut um bis zu 15 % sinkt. Kein Wunder also, dass auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) seit 2012 den Vitamin-D-Bedarf höher beziffert: Statt 5 Mikrogramm läge „der Tagesbedarf bei 20 Mikrogramm Vitamin D“. So wurde Deutschland zum Vitamin-Mangelland, vor allem im Winter. Warum?

Nur Grönland-Inuits gelingt es, sich mithilfe mehrerer Kilo Fisch und Lebertran am Tag mit genug Vitamin D zu versorgen.

Bei Sonnen- und Vitamin-D-Mangel empfehlen sich fette Fische, Käse und ein Vitamin-D-Präparat.

Dr. Natur bietet fette Fische und Sonne

„Vitamin D nimmt unter den Vitaminen eine Sonderstellung ein“, klärt die DGE auf, „da es sowohl über die Ernährung zugeführt als auch vom Menschen selbst durch UVB-Lichtexposition (Sonnenbestrahlung) gebildet wird.“ Heißt: Wer gerne fette Fische wie Aal und Lachs, Eier und Käse isst, bekommt durch die Nahrung Vitamin D. Vegetarier können nur auf Champignons oder Steinpilze setzen, aber um ehrlich zu sein: Nur Grönland-Inuits gelingt es, sich mithilfe mehrerer Kilo Fisch und Lebertran am Tag mit genug Vitamin D zu versorgen. Alle anderen sind auf Sonne angewiesen: mindestens 15 Minuten täglich, möglichst steil strahlende Sommersonne auf die bloße Haut! Aber was ist, wenn man ein Baby ist, dessen zarte Haut pralle Sonne nicht verkraftet? Was ist mit Menschen in Alten- und Pflegeheimen, Büroleuten in Anzügen, verschleierten Gläubigen, im Winter dick eingemummelten Europäern?

Hilfe bei Mangelsymptomen

Es gibt Zeiten, in denen ein Vitamin-D-Präparat einer Unterversorgung vorbeugen kann. Auch wenn die Eigenproduktion in den Wechseljahren und im Alter ab 70 nachlässt, kann eine zusätzliche Vitamin-D-Zufuhr den Organismus unterstützen. Möglichst viel Vitamin D in Tropfen- oder Kapselform zu schlucken, ist aber ungesund: Über 100 Mikrogramm führen zur Überdosierung. Anzeichen: Kopfschmerzen, Übelkeit oder Nierenprobleme. Zu viel Vitamin D durch Licht kann man aber nicht tanken. Spezielle Tageslichtlampen haben Wellenlängen, die die Vitamin-D-Produktion mit UVB-Strahlung in der Haut anregen. Solarien empfehlen sich dagegen nicht. Dort wird die Haut UVA-Strahlen ausgesetzt, die weniger Energie haben und tiefer in die Hautschichten eindringen!

Stand: September 2018

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