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Gesund

Wie gesund ist Deutschland?

Zum Jahreswechsel nehmen sich wieder viele von uns vor, fitter zu werden. Doch wie steht es mit unserer Gesundheit wirklich? Eine große Studie gibt Aufschluss.

Warum Sie diesen Artikel lesen sollten:

Die Gesundheit der Deutschen ist im Wandel. Einige chronische Leiden nehmen zu, andere gehen zurück. Wie fit wir sind, enthüllt eine große Studie des Robert Koch-Instituts.

Das Wichtigste vorweg: Die Mehrheit der Deutschen erfreut sich guter Gesundheit! Dies ergab die neueste Auflage der Studie „Gesundheit in Deutschland aktuell“, die das Robert Koch-Institut im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums durchführt. Demnach bewerten 69 % der Frauen und 72 % der Männer ihre Gesundheit als sehr gut oder gut. Bei den ab 65-Jährigen sind es noch knapp 50 % (Frauen) bzw. 54 % (Männer). Doch der Teufel steckt wie immer im Detail. Während sich medizinische Behandlungen ständig verbessern, gehen viele im Alltag mit ihrer eigenen Gesundheit nicht pfleglich um.

In den Industrienationen sind Herz-Kreislauf-Krankheiten die häufigsten Todesursachen im Erwachsenenalter. Allen voran: die koronare Herzkrankheit.

Essen und Genussmittel

Nur ein Teil der Bevölkerung verzehrt täglich Obst und Gemüse, der Verbrauch liegt deutlich unter den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Immerhin 70 % der Frauen und 48 % der Männer essen täglich Obst, Gemüse kommt seltener auf den Tisch. Ein Fünftel der Frauen und ein Drittel der Männer trinkt zu viel Alkohol. Besonders alarmierend: Bei den unter 30-Jährigen konsumieren 33 % (Frauen) bzw. 42 % (Männer) alkoholische Getränke in gesundheitsschädigenden Mengen. Erfreulich ist dagegen, dass die Raucherquote weiter sinkt. Nur noch 24 % der Frauen und 31 % der Männer rauchen täglich oder gelegentlich. 2003 waren es noch 29 % der Frauen und 38 % der Männer.

Risikofaktoren: Falsche Ernährung und zu viel Alkohol sind nach wie vor weit verbreitet. Rauchen geht dagegen zurück.

Sportliche Aktivität

Jetzt ist es amtlich: Die Bereitschaft, Sport zu treiben, ist gestiegen. Während 2003 erst 59 % der Frauen und 61 % der Männer sportlich aktiv waren, betrug der Anteil ein Jahrzehnt später bei beiden Geschlechtern 66 %. Sport hat viele gesundheitsrelevante Potenziale, selbst in Bereichen, wo man es gar nicht vermutet – er fördert beispielsweise die Ausformung sozialer Kompetenzen und unterstützt die Stressregulation.

Seit 2003 ist die Sportbeteiligung in Deutschland deutlich gestiegen. Während im Jahr 2003 noch 59 % der Frauen und 61 % der Männer sportlich aktiv waren, betrug dieser Anteil 2012 bei beiden Geschlechtern 66 %.

Chronische Erkrankungen

Nur ein Zehntel sieht sich gesundheitlich erheblich eingeschränkt. Ein interessantes Ergebnis der GEDA-Studie ist, dass der Anteil der erheblich Eingeschränkten mit dem Bildungsstatus variiert. Menschen mit niedrigen Bildungsabschlüssen geben deutlich häufiger gesundheitliche Beeinträchtigungen an. Deutlich mehr als jeder zehnte Befragte hat eine chronische Erkrankung, von der er sich jedoch nicht stark beeinträchtigt glaubt. Bei den Frauen sind 43 % chronisch krank, bei den Männern 38 %.

Die GEDA-Studie zeigt: Immer mehr Deutsche sind sportlich aktiv und beugen so gesundheitlichen Problemen vor.

Psychische Gesundheit

Der Trend ist konstant: 13 % der Frauen und 8 % der Männer fühlen sich seelisch belastet. Dabei fällt in allen betrachteten Altersgruppen ein Unterschied zwischen den Geschlechtern auf. Am größten ist er im jungen Erwachsenenalter zwischen 18 und 29 Jahren: Hier fühlen sich mehr als doppelt so viele Frauen wie Männer (15 % versus 6 %) seelisch belastet.

Zur Studie

Die Studie „Gesundheit in Deutschland aktuell“, wurde vom Robert Koch-Institut (RKI) im Auftrag der Bundesregierung von Februar 2012 bis März 2013 durchgeführt. Das RKI befragte telefonisch insgesamt 9.976 Frauen und 9.318 Männer im Alter von 18 bis 99 Jahren. Die Teilnehmer beantworteten rund 100 Fragen zu ihrem Gesundheitszustand. Ziel ist die kontinuierliche Beobachtung von Entwicklungen im Gesundheits- und Krankheitsgeschehen der Bevölkerung. Das Spektrum der erhobenen Daten ist breit und reicht vom subjektiven Gesundheitsempfinden über chronische Erkrankungen, Impfungen, Zahnvorsorgeuntersuchungen bis hin zu gesundheitsrelevanten Lebensstilfaktoren. Nachzulesen sind die einzelnen Ergebnisse hier.

Stand: Dezember 2017

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