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Fitness

Kangatraining: Sport mit Baby

Fit mit Baby im Tragetuch – das gelingt dank Kangatraining. Das Work-out für junge Mütter verbindet Lust auf Sport und die Nähe zum Kind.

Nach der Schwangerschaft sehnen sich viele Mütter nach Sport – doch wie klappt das mit Kleinkind? Kangatraining ist die perfekte Lösung

Neun Monate schwanger und danach statt dem von früher gewohnten Auspowern nur fade Rückbildungsgymnastik? Darauf hatte die Wiener Fitnesstrainerin Nicole Pascher nach der Geburt ihrer jüngsten Tochter keine Lust. Doch sie fand keine Alternative, bei der sie ihr Kind ausreichend im Blick behalten konnte. Also erfand sie kurzerhand ein neues Work-out: Kangatraining – Sport mit Baby! Das Besondere: Das Kleinkind ist voll dabei, gut geschützt im Tragetuch oder in der Tragehilfe wie bei einem Känguru. Nach der Kängurumutter Kanga aus „Pu der Bär“ ist das Training auch benannt.

So funktioniert und wirkt Kanga

Kangatraining verbindet Fitness mit Tanzelementen und weiteren Bausteinen aus den verschiedensten Sportarten – von Yoga über Aerobic und Pilates bis zu dem in Fitnessstudios so beliebten High-Intensity-Training (HIT). Wer will, kann das Work-out auch neben der konventionellen Rückbildungsgymnastik absolvieren. Kanga-Erfinderin Pascher hat das Konzept mit Experten aus Gynäkologie, Sportwissenschaften und Physiotherapie entwickelt. Die ausgebildeten Trainer achten ganz besonders auf eine korrekte Körperhaltung, damit den Babys nichts passiert. Das Work-out kräftigt nicht nur das Herz-Kreislauf-System und die Muskeln (besonders im Bauch, im Beckenboden und im Rücken), sondern festigt auch die Bindung zwischen Mama und Kind. Unruhige Babys werden durch die Übungen sanft in den Schlaf geschaukelt. Wer Kangatraining probieren will, sollte zunächst einen Check beim Gynäkologen machen (ab der sechsten Woche nach der Geburt). Acht Wochen dauert der Kurs in der Regel. Dabei steigert sich die Intensität stetig. Junge Mütter können sich nicht nur auspowern, sondern bekommen nebenbei auch praktische Tipps für den Alltag mit Nachwuchs. Schließlich sind die Kursleiterinnen meist selbst Mütter und verraten gern ihre Einschlaf- oder Beruhigungstricks.

Sport für Mama, Papa und Baby – Kangatraining ist dafür ideal! (Foto: Nicole Pascher)

Viele Kanga-Varianten – auch für Papas

Neben dem klassischen Kangatraining gibt es inzwischen diverse Abwandlungen und Erweiterungen, von PreKanga während der Schwangerschaft bis zu PapaKanga, bei dem Väter ihre Bindung zum Kind auf sportliche Weise festigen. Mamas, die lieber draußen aktiv sind, können sich bei NordicKanga und KangaTrail mit ihrem Baby in der Tragehilfe auspowern. Beim ReaktivKanga kommen zusätzlich spezielle Schwunghanteln ins Spiel. Und wird das Baby zu schwer für das Tragetuch, gibt es schon die nächste Variante: KangaOnWheel – Outdoortraining mit dem Baby im Kinderwagen.

Ein Kurs vor Ort oder bequem zu Hause

Das Kangatraining ist ein Allround-Work-out mit zahlreichen Variationen. Kein Wunder also, dass die Kurse in immer mehr Städten in Deutschland sowie mehr als 25 weiteren Ländern angeboten werden. Im deutschsprachigen Raum trainieren mehr als 20.000 Mütter monatlich mit ihren Babys im Tragetuch. Und wer keinen Kurs in seiner Nähe findet, kann sich bequem zu Hause per DVD anleiten lassen. Mehr zum Kangatraining finden interessierte Mamas (und Papas) auf der Website.

 

Stand: Juni 2018

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