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Warum Sie diesen Artikel lesen sollten:

4 km Schwimmen, 180 km auf dem Rad plus ein Marathon – bei 40 Grad: Unser Mitglied Andreas Kreis (46) war beim härtesten Triathlon der Welt dabei.

Herr Kreis, Sie sind im Oktober 2017 durch das Ziel des berühmten Ironman-Triathlons auf Hawaii gelaufen. Wie fühlt sich das an?
Andreas Kreis: Unbeschreiblich – und vor allem war ich erleichtert (lacht). Für mich hat sich ein Lebenstraum erfüllt, den ich zuvor immer wieder begraben hatte.

Sie haben 10 Stunden und 48 Minuten gebraucht – was geht einem in dieser Zeit durch den Kopf?
Mal habe ich an gar nichts gedacht, mal versucht, mich abzulenken. Ich habe mir die Strecke gedanklich immer in kleine Teile zerlegt – statt mir zu sagen: Puh, das Ziel ist noch 100 Kilometer weit weg, dachte ich an den Verpflegungsstand, der nur fünf Kilometer entfernt war.

Mit welchen Herausforderungen haben Sie nicht gerechnet?
Das Schwimmen lief recht gut, nach 140 Kilometern auf dem Rad kam ich aber zum ersten Mal an meine Grenzen: Die Hitze und der Gegenwind von bis zu 60 km/h haben mir sehr zu schaffen gemacht. Beim Laufen habe ich dann schwer kämpfen müssen – obwohl das eigentlich meine Paradedisziplin ist.

Was hat Sie motiviert, trotzdem durchzuhalten?
In erster Linie meine Familie und Freunde, die nicht nur daheim mitgefiebert haben, sondern zum Teil auch live an der Strecke. Überhaupt haben mich die vielen Zuschauer enorm angespornt. Die Abschnitte ohne Menschen am Straßenrand waren deutlich härter.

Froh über einen pannenlosen Wettbewerb und den bevorstehenden Urlaub – Andreas Kreis und Ehefrau Alexandra nach der Iron-Medaillenübergabe.

Wie haben Sie sich vorbereitet?
Ohne Training geht natürlich nichts. Ich habe etwa zwei Jahre gebraucht, bis ich mich für einen Startplatz auf Hawaii qualifizieren konnte. Vor dem Rennen habe ich pro Woche circa 30 Stunden trainiert. Aber auch eine ausgewogene und gesunde Ernährung war entscheidend für meinen Erfolg. Und das neben einem 40-Stunden-Job … Ja, das erfordert schon viel Disziplin. Treffen mit Freunden und der Familie wurden da eben auf Regenerationstage gelegt (lacht).

Der Ironman auf Hawaii gilt als Königsdisziplin unter Extremsportlern und ist schwer zu toppen. Was kommt als Nächstes?
Für dieses Jahr habe ich noch nichts Großes geplant. Ich mache in meiner Freizeit natürlich immer noch viel Sport, weil ich das als Ausgleich zu meinem sitzenden Beruf sehr schätze. Mal sehen, was noch kommt – vielleicht radele ich irgendwann einfach mal um die Welt.

Welche Tipps haben Sie für jemanden, der auch mal einen Ironman schaffen will?
Beim Training zählt vor allem Geduld. Steigern Sie sich stetig, aber nicht zu schnell. Setzen Sie sich lieber realistische Teilziele als ein großes. So bleiben Sie motiviert. Und am wichtigsten: Geben Sie nicht auf. Sie können alles schaffen, Sie müssen es nur wollen!

Auch ein Ironman braucht mal seine Krankenkasse. Fühlen Sie sich bei der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER gut aufgehoben?
Ich bin schon seit vielen Jahren bei der BKK versichert. Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden und kann sie auch weiterempfehlen.

Stand: Juni 2018

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