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Osteopathie (Kopie 1)

Osteopathin hilft Patientin Blockaden der Bewegungssysteme abzubauen

Letzte Aktualisierung: 28.05.2026

Osteopathie – Ihre Gesundheit in guten Händen

Die Osteopathie nutzt einen ganzheitlichen medizinischen Ansatz zur Aktivierung körpereigener Selbstheilungskräfte. Die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER beteiligt sich an den Kosten* und begleitet Sie auf dem Weg zu mehr Wohlbefinden.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Ganzheitliche Form der Medizin
  • Bis zu 120 Euro Kostenbeteiligung pro Jahr*
  • Qualifizierte Osteopathen aus anerkannten Berufsverbänden 
  • Rechnungen bequem per BKK GS-App einreichen
  • Unterstützung bei der Osteopathen-Suche
  • 250 Euro Vorteils-Paket

Jetzt Mitglied werden!

*Neben einer ärztlichen Verordnung aus dem jeweiligen Kalenderjahr benötigen wir für die Erstattung der Behandlungskosten die Rechnung Ihrer qualifizierten Osteopathiepraxis. 

Welche Frage haben Sie? 

Kostenerstattung

Mit Ihrem 250 Euro Vorteils-Paket

Im Rahmen des 250 Euro Vorteils-Pakets beteiligt sich die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER je Kalenderjahr mit bis zu 120 Euro an den Kosten Ihrer osteopathischen Behandlung. Dabei übernehmen wir drei Sitzungen zu je maximal 40 Euro.

In 3 Schritten zu Ihrer Erstattung:

1. Lassen Sie sich eine ärztliche Verordnung (z. B. Privatrezept) ausstellen.

2. Lassen Sie sich von einem qualifizierten Osteopathen behandeln.

3. Reichen Sie die Rechnung bequem über die BKK GS App, das Online-Portal oder per Post ein.

250 Euro Vorteils-Paket

Osteopathie als sanfte Alternativmedizin

Die Osteopathie ist eine eigenständige Form der Alternativmedizin und wurde vor über 150 Jahren vom US-amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still entwickelt. Diagnostik und Behandlung erfolgen mit bloßen Händen durch erfahrene Ärzte, Physiotherapeuten oder Heilpraktiker mit entsprechender Zusatzausbildung.

Die osteopathische Medizin betrachtet Sie als Mensch ganzheitlich und nutzt die Selbstheilungs- sowie Selbstregulationskräfte Ihres Körpers. Statt einzelnen Symptome zu behandeln, geht die Osteopathie der Ursache Ihrer Beschwerden auf den Grund. Mit ihrem geschulten Tastvermögen forschen Osteopathen nach dem Auslöser und mobilisieren Ihren Organismus für die Selbstheilung.

So läuft eine osteopathische Behandlung ab:

  1. Anamnese und Untersuchung: Ihr Osteopath untersucht Sie eingehend und ertastet, welche Blockaden oder Gewebespannungen Probleme bereiten.
  2. Manuelle Behandlung: Durch gezielte Handgriffe werden Ihr Bewegungssystem, innere Organe und Nervensystem positiv beeinflusst.
  3. Blockaden lösen: Das Gleichgewicht Ihrer Körpersysteme stellt sich schrittweise wieder her und Ihr Körper kann sich leichter selbst helfen.

Aus Sicht der Osteopathie entstehen Krankheiten durch Einschränkungen der Bewegungsfähigkeit. Dabei ist mit Bewegung nicht allein die Mobilität des Bewegungsapparats bestehend aus Muskeln, Gelenken und Knochen gemeint. Auch Bewegungseinschränkungen im Bereich von Nerven- und Blutbahnen können Beschwerden auslösen.

Da alle Gewebestrukturen miteinander verbunden sind, kann eine lediglich punktuelle Blockade zu weitreichenden Wechselwirkungen führen. So ist es möglich, dass die Ursache in einer völlig anderen Körperregion zu finden ist, als es Ihre Symptome vermuten lassen.

Das Ziel der Osteopathie ist das Wiederherstellen der Beweglichkeit durch sanftes Lösen von Störungen und Gewebespannungen. Sie kann Symptome von zahlreichen Krankheiten und Beschwerden lindern. Beispielhafte Anwendungsbereiche:

BEWEGUNGSAPPARATKOPF & NERVENINNERE BESCHWERDEN
RückenschmerzenMigräne und KopfschmerzenVerdauungsprobleme
VerspannungenTinnitusSodbrennen
GelenkbeschwerdenSchlafstörungenFunktionelle Organstörungen
Fehlstellungen  

Grundsätzlich kann die alternative Heilmethode als einzige Maßnahme herangezogen werden oder begleitend zu weiteren medizinischen Therapien. Eine osteopathische Begleitung ist insbesondere bei schweren Erkrankungen sinnvoll. Darüber hinaus wird Osteopathie für die Regeneration und Leistungssteigerung von Sportlern eingesetzt.

Teilbereiche der Osteopathie

Zur individuellen Behandlung deckt die Osteopathie mehrere Teilbereiche ab:

  • Parietale Osteopathie: Hier steht der Bewegungsapparat bestehend aus Faszien, Bändern, Muskeln, Gelenken und Knochen im Vordergrund. Mit gezielten Techniken lassen sich Störungen bei Haltung, Bewegung und Beweglichkeit behandeln.
  • Viszerale Osteopathie: Mit diesem Behandlungskonzept werden unter anderem Entgiftungsprozesse gefördert und Verdauungsstörungen behandelt. Neben den Organen wie Magen, Darm, Nieren und Leber stehen Lymphgefäße und das Bindegewebe im Fokus.
  • Craniosacrale Osteopathie: Dieser Teilbereich arbeitet mit dem Rhythmus der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit. Er wird häufig bei Kopfschmerzen, Stress und Spannungszuständen eingesetzt.

Während Faszien in der Schulmedizin vernachlässigt werden, spielen sie in der Osteopathie eine große Rolle:

  • Faszien sind feine Bindegewebshüllen und die elementare Verbindung zwischen den körperlichen Strukturen.
  • Das Netzwerk aus tiefem und oberflächlichem Fasziengewebe hat großen Einfluss auf die gesamte Körperwahrnehmung.
  • Verkleben und verhärten Faszienstrukturen, leidet der gesamte Organismus.
  • Schmerzhafte und chronische Verspannungen sind eine typische Folge.
  • Laut der Osteopathie lassen sich durch eine Faszientherapie wichtige Veränderungsprozesse anstoßen.

Die Osteopathie gehört zu den ältesten Therapieformen zur spezifischen Behandlung von Faszien.

Hier finden Sie Ihren Osteopathen

Gern unterstützen wir Sie bei der Suche nach qualifizierten Experten für Osteopathie. Bei den Berufsverbänden finden Sie zugelassene (Haus-)Ärzte oder Fachärzte, aber auch Physiotherapeuten oder Heilpraktiker mit entsprechender Zusatzausbildung.

Auf diesen Internetseiten wird teilweise auch eine Therapeutensuche angeboten:

Zusätzliche Angebote

Homöopathie, Akupunktur und mehr

Die alternative Medizin hält viele weitere wirkungsvolle Behandlungsmöglichkeiten bereit. Während die Homöopathie mit ausgewählten Substanzen gezielte Regulierungs- und Reiztherapien vorsieht, nutzt die Akupunktur feinste Nadeln für positive Effekte auf den körperlichen Energiefluss. Die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER unterstützt Sie mit alternativen und ergänzenden Heilmethoden.

Alternative Medizin

Osteopathie für Schwangere und Mütter

Auch bei der Geburtsvorbereitung während der Schwangerschaft oder nach der Geburt kann ein Osteopath ein wertvoller Ansprechpartner für Ihre individuellen Fragen und Symptome sein. Die sanften manuellen Techniken können Spannungen und Verklebungen in Muskeln, Faszien und Gelenken lösen und so typische Schwangerschaftsbeschwerden lindern.

Hilfreich in jeder Phase Ihrer Schwangerschaft

Die Hormonumstellung sorgt bei vielen Schwangeren für Übelkeit, Erbrechen und bleierne Müdigkeit. Eine osteopathische Behandlung kann:

  • die Durchblutung verbessern und so die Einnistung sowie Versorgung des Embryos unterstützen
  • Rückenbeschwerden lindern, die durch das Hormon Relaxin und die damit verbundene Lockerung der Bänder entstehen

Das wachsende Kind verändert Ihre Haltung, Druck auf die Organe kann zu Sodbrennen, Blasen- und Verdauungsproblemen führen. Hier kann Osteopathie:

  • Blockaden lösen und Gewebespannungen mildern
  • über die cranio-sacrale Technik zu mehr seelischer Balance verhelfen
  • bei einer Verkürzung des Gebärmutterhalses ergänzend zur ärztlichen Therapie eingesetzt werden

Das zunehmende Gewicht des Babys belastet Ihren Rücken, der Schwerpunkt des Körpers verschiebt sich nach vorne. Osteopathie kann Sie dabei unterstützen:

  • Rückenschmerzen und Verspannungen zu lindern
  • wichtige Lendenwirbelsegmente beweglicher zu machen
  • das Zwerchfell für eine optimale Atmung zu entspannen
  • Babys in Beckenendlage sanft mehr Platz für eine freiwillige Drehung zu verschaffen

Etwa jede vierte Frau leidet nach der Entbindung unter Schmerzen im Bereich des Schambeins, sogenannten Symphysenschmerzen. Eine osteopathische Behandlung kann:

  • Symphysenschmerzen lindern und zum Abklingen bringen
  • die Rückbildung sanft unterstützen
  • Verspannungen durch das häufige Tragen und Stillen mildern

Gut zu wissen: Osteopathie ist kein Ersatz für die Schulmedizin, sondern eine sinnvolle Ergänzung. Bei einer Risikoschwangerschaft sprechen Sie vor der Behandlung bitte mit Ihrer Gynäkologin oder Hebamme.

Wir informieren Sie gerne zu diesem vielseitigen Thema. Unter der Telefonnummer 0521 5228-7799 beraten Sie unsere Spezialisten der Gesundheitsberatung. Individuell. Persönlich. Kompetent.

Frau massiert Fuß von Baby

Kinderosteopathie – auch für Ihr Baby eine Wohltat

Die Osteopathie ist besonders schmerzfrei und sanft und damit eine kindgerechte Alternative zur Schulmedizin:

  • Die kleinen Patienten empfinden die Behandlung mit ruhigen Handbewegungen ebenso wohltuend wie Erwachsene.
  • Eine osteopathische Behandlung hilft Ihrem Baby oder Kind zum Beispiel bei Verdauungsstörungen, Fehlhaltungen, Schlafproblemen oder Blockaden durch die Geburt.

Um die geistige und motorische Entwicklung der Jüngsten frühzeitig zu fördern und zu verbessern, erlangen Kinderosteopathen die nötige Kompetenz über eine spezielle Aus- und Weiterbildung.

BKK GS – Ihre Baby KrankenkasseWir unterstützen Sie, wenn Sie mit Ihrem Neugeborenen einen Osteopathen aufsuchen wollen. Unsere Gesundheitsberater erreichen Sie am Elterntelefon unter der Rufnummer 0800 366 566 502. 

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Online-Services rund um Ihre Osteopathie-Behandlung

Ergänzend zu Ihrer Osteopathie-Behandlung stehen Ihnen praktische Online-Services der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER zur Verfügung. So organisieren Sie Ihre Gesundheit einfach und flexibel von zu Hause aus:

Online-Services

FAQ – häufige Fragen zur Osteopathie

Grundlagen und Qualifikationen:

In Deutschland regelt das Sozialgesetzbuch Fünf (SGB V) die Anwendung manualtherapeutischer Leistungen. Die Osteopathie zählt zu den alternativen Heilmethoden. Sie gilt als Heilkunde und darf nur von Ärzten und staatlich zugelassenen Heilpraktikern ausgeübt werden. Die Berufsbezeichnung Heilpraktiker geht mit einer staatlichen Erlaubnis einher und berechtigt zur Ausübung der Heilkunde. Alternativmedizinische Praktiken sind hierbei typisch. Die Osteopathie als alternative Heilmethode kann eine fachliche Ausrichtung von Heilpraktikern sein.

Umgangssprachlich werden für die Osteopathie unter anderem Bezeichnungen wie „Chirotherapie“ und „Manuelle Medizin“ verwendet, obwohl bei der Bedeutung zum Teil klar unterschieden werden muss.

Osteopathie und Chiropraktik wenden andere Ansätze zur Behandlung der gleichen Beschwerden an. Chiropraktiker behandeln vorwiegend Symptome, Osteopathen behandeln Patienten ganzheitlich mit einer intensiven Ursachenforschung. In der Chiropraktik ähneln manche Behandlungsmethoden zwar osteopathischen Techniken, sie sind aber nicht mit dem ganzheitlichen Ansatz der Osteopathie zu vergleichen.

Wie viele osteopathische Sitzungen Sie benötigen, hängt von Ihren individuellen Beschwerden und deren Ursachen ab. In vielen Fällen reichen drei bis fünf Sitzungen aus, um eine spürbare Besserung zu erzielen. Bei akuten Beschwerden zeigt sich oft schon nach der ersten oder zweiten Behandlung ein Effekt, während chronische oder tieferliegende Ursachen mehr Zeit brauchen können.

Zwischen den einzelnen Terminen sollten in der Regel zwei bis vier Wochen liegen. So hat Ihr Körper genug Zeit, auf die gesetzten Impulse zu reagieren und Selbstheilungsprozesse anzustoßen. Ihr Osteopath bespricht den passenden Behandlungsrhythmus individuell mit Ihnen.

Wenn Sie sich für eine osteopathische Behandlung entscheiden, benötigen Sie zunächst eine ärztliche Bescheinigung eines kassenzugelassenen Arztes, die eine solche Therapie empfiehlt. Damit Sie sicher sein können, eine sehr gute Behandlung zu erhalten, muss Ihr Osteopath qualifiziert sein. Das heißt, er muss Mitglied eines Berufsverbandes der Osteopathen sein oder eine erfolgreich absolvierte osteopathische Ausbildung nachweisen, die zum Beitritt in einen Osteopathieverband berechtigt.

Der älteste Berufsverband ist der Verband der Osteopathen Deutschland e. V. (VOD). Auf die Therapeutenliste des VOD gelangen ausschließlich Fachkräfte, die eine vier- bis fünfjährige osteopathische Ausbildung absolviert und eine klinische Prüfung bestanden haben sowie regelmäßig an Fortbildungen teilnehmen.

Kosten und Erstattung:

Da Osteopathie-Behandlungen kein Bestandteil des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenversicherung sind, müssen Krankenkassen diese Kosten nicht übernehmen. Die Kostenübernahme der Extraleistung ist freiwillig. Die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER beteiligt sich im Rahmen des 250 Euro Vorteils-Pakets je Kalenderjahr und Versicherten mit bis zu 120 Euro an den Kosten (drei Sitzungen zu je maximal 40 Euro).

Mit Ihrem Gesundheitskonto können Sie bei der BKK GS von weiteren Erstattungen profitieren. Darunter Naturheilverfahren und alternative Medizin wie Akupunktur bei Kopfschmerzen, die Bioresonanztherapie oder die traditionelle chinesische Medizin (TCM).

  • Haben Sie eine private Zusatzversicherung – wie beispielsweise den Tarif NaturPRIVAT – sichern Sie sich ergänzend zur gesetzlichen Krankenversicherung einen erweiterten Versicherungsschutz für naturheilkundliche Alternativen.
  • Private Krankenversicherungen (PKV) übernehmen die Kosten je nach Vertrag komplett, teilweise oder gar nicht. Bei der PKV hängt die Kostenübernahme von Ihrem Tarif ab.

Wir möchten sicherstellen, dass Sie die beste Behandlung für Ihren Bedarf erhalten. Deshalb beteiligen wir uns an Ihren Behandlungskosten der qualifizierten Osteopathie. Die Voraussetzungen für eine Kostenübernahme sind erfüllt, wenn Sie

  • eine ärztliche Empfehlung (z. B. ein Privatrezept) haben und
  • Ihr behandelnder Osteopath Mitglied in einem Berufsverband der Osteopathen ist oder eine erfolgreich absolvierte osteopathische Ausbildung nachweisen kann.

Neben einer ärztlichen Verordnung benötigen wir für die Erstattung der Behandlungskosten die Rechnung Ihrer Osteopathiepraxis. Darauf muss ersichtlich sein, dass eine osteopathische Behandlung erfolgt ist. Auch der Name Ihres Osteopathen sowie das Datum und der Preis der Behandlung müssen auf der Rechnung zu finden sein.

Gut zu wissen: Fehlen Qualifikationsnachweise, informieren wir Sie darüber und fordern diese direkt bei Ihrem Arzt beziehungsweise Osteopathen an.

  • Sie zahlen zunächst die Rechnung Ihrer Osteopathiebehandlung.
  • Anschließend reichen Sie die Rechnungen oder Quittungen zusammen mit der ärztlichen Bescheinigung im Original bei uns ein.
  • Besonders bequem reichen Sie die Dokumente über die BKK GS-App bei uns ein. Wählen Sie hierzu in Ihrer Krankenkassen-App das 250 Euro Vorteils-Paket und laden Sie Ihre Rechnungen im Bereich „Natur“ hoch.
  • Die Osteopathen-Rechnung können Sie uns auch per E-Mail im PDF-Format senden.
  • Bitte geben Sie für die Kostenerstattung Ihre Bankverbindung an.
  • Wir überweisen Ihnen dann den jeweiligen Betrag auf Ihr Konto.

Nicht erstattungsfähig sind Behandlungskosten, die pro Sitzung 40 Euro übersteigen, Begleitleistungen (z. B. Massage, Akupunktur, Lymphdrainage, Diätplan aufstellen etc.) und Kosten für die Ausstellung der ärztlichen Verordnung.

Heilpraktiker sind an das Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH) gebunden. Auch Ärzte rechnen nach ihrer berufsständigen Gebührenordnung ab. Die individuellen Kosten hängen von Ihrem Behandlungsbedarf ab. Das Honorar für eine Schultergelenkstherapie ist beispielsweise ein anderes als bei einer Unterkieferbehandlung.

Eine osteopathische Sitzung inklusive Vorgespräch (Anamnese), Untersuchung und Behandlung kostet zwischen 60 und 150 Euro.

Behandlung und Ablauf:

Im Durchschnitt beträgt die Dauer einer Sitzung rund 30 bis 50 Minuten.

Die Heilmethode ist für beruhigende, aktivierende, mobilisierende und ausgleichende Handgriffe bekannt. Im Bereich der parietalen Osteopathie gehören Faszientechniken sowie die manuelle und rhythmische Mobilisation zu den häufigsten Techniken. Unter anderem lassen sich damit Faszienverklebungen, Unfallverletzungen und Rückenschmerzen behandeln.

Bei der viszeralen Osteopathie arbeiten geschulte Fachkräfte mit Gleit-, Zug- und Drucktechniken, um Bewegungseinschränkungen bei Organen zu lösen und deren Vitalität zu verbessern.

Damit Ihre erste osteopathische Behandlung optimal verläuft, ist ein wenig Vorbereitung hilfreich. Bringen Sie folgende Unterlagen und Dinge mit:

  • Ärztliche Verordnung (z. B. Privatrezept) für die Kostenbeteiligung der BKK GS
  • Aktuelle Befunde wie Röntgen-, MRT- oder CT-Bilder, Arztbriefe oder Laborergebnisse
  • Liste Ihrer Medikamente, falls Sie regelmäßig welche einnehmen
  • Bequeme Kleidung, in der Sie sich frei bewegen können

Planen Sie für die erste Sitzung etwas mehr Zeit ein. Ihr Osteopath nimmt sich für die Anamnese in der Regel besonders ausführlich Zeit, um Ihre Krankengeschichte und Beschwerden ganzheitlich zu erfassen.

Osteopathie gilt als sehr sanfte und nebenwirkungsarme Behandlungsmethode. In manchen Fällen kann es nach einer Sitzung kurzzeitig zu leichten Reaktionen kommen, etwa zu:

  • Muskelkater oder Muskelziehen
  • vorübergehender Müdigkeit
  • einer kurzen Verstärkung der bestehenden Beschwerden, bevor eine Besserung eintritt

Diese Reaktionen sind normal und klingen meist innerhalb von ein bis zwei Tagen wieder ab. Sie zeigen, dass Ihr Körper auf die Behandlung reagiert.

In bestimmten Fällen ist vor einer osteopathischen Behandlung allerdings Rücksprache mit Ihrem Arzt nötig, zum Beispiel bei:

  • akuten Entzündungen oder Infektionen
  • frischen Knochenbrüchen oder Bandscheibenvorfällen
  • Tumorerkrankungen
  • schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Risikoschwangerschaften

Ein qualifizierter Osteopath fragt mögliche Vorerkrankungen im Vorgespräch ab und entscheidet dann, ob und wie behandelt werden kann.

Hinweis

Bitte beachten Sie, dass es sich bei all den aufgeführten Informationen zu alternativen Behandlungsmethoden um eine Zusammenstellung verschiedener Quellen handelt, die ausführlicher über diese Themen  berichten. Es handelt sich ausdrücklich nicht um medizinische Beratung oder Empfehlungen. Bitte kontaktieren Sie einen zugelassenen Arzt, um mehr über einen möglichen Nutzen für Sie zu erfahren.

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