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Alternative Arzneimittel sind Wirkstoffe der Homöopathie, Phytotherapie und anthroposophischen Medizin, wie beispielsweise Globuli, Naturheilpräparate und Schüßler-Salze. Viele Krankenkassen erstatten ihren Versicherten die Kosten für die alternativen Arzneimittel bis zu einem festgelegten Betrag pro Jahr – aber nur, wenn Ärzte die Wirkstoffe verordnen. Zudem muss es sich um ein apothekenpflichtiges alternatives Arzneimittel handeln.
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Anthroposophie ist eine spirituelle Weltanschauung. Sie geht auf ihren Begründer Rudolf Steiner (1861–1925) zurück und findet Anwendung auf vielen verschiedenen Gebieten, etwa der Pädagogik (Waldorfpädagogik) und der Medizin. In der anthroposophischen Medizin spielen neben naturwissenschaftlichen Erkenntnissen auch das Verhältnis von Körper, Geist und Seele sowie deren Beziehung zu den Kräften der Natur und des Kosmos eine Rolle. Anthroposophische Behandlungen schließen beispielsweise Naturheilmittel ein und zählen zu den alternativen Heilmethoden.
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Das AMNOG ist das am 01.01.2011 in Kraft getretene Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz. Es gehört zu den Gesundheitsreformen und soll die steigenden Kosten der Krankenkassen eindämmen. Das AMNOG besteht aus 13 Artikeln. Im Vordergrund steht die Nutzenbewertung von neuen Arzneimitteln durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) und das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Dabei wird geprüft, ob neue Medikamente gegenüber vorhandenen einen Zusatznutzen haben.
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Das Aufwendungsausgleichsgesetz (AAG) regelt die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für den Ausgleich von Arbeitgeberaufwendungen. Dazu zählen die Entgeltfortzahlungen bei Krankheit der Arbeitnehmer und die Zahlungen nach dem Mutterschutzgesetz. Unter anderem enthält das Gesetz Regelungen zum Erstattungsanspruch, zur Umlagepflicht und zur Aufbringung der finanziellen Mittel für die Umlageverfahren.
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Die Beitragsbemessungsgrenze KV/PV (BBG) ist die Höchstgrenze des Bruttolohns/Einkommens, die zur Berechnung der Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung (KV/PV) herangezogen wird. Liegt der Bruttolohn / das Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze, steigen die Krankenversicherungsbeiträge nicht weiter an, sondern bleiben auf der Höhe der Beitragsbemessungsgrenze. Die Bundesregierung passt die Beitragsbemessungsgrenze jährlich an.
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Durch die Familienversicherung können gesetzlich Krankenversicherte ihre Ehe- bzw. Lebenspartner sowie Kinder unter bestimmten Umständen beitragsfrei mitversichern. Alle Versicherten, die dies in Anspruch nehmen, erhalten dazu einmal jährlich einen Fragebogen von ihrer Krankenkasse. Die gesetzlichen Krankenversicherungen sind verpflichtet, diese Informationen zur Familienversicherung im Rahmen der Bestandspflege von ihren Versicherten zu erheben.
Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) umfasst alle zielgerichteten Aktivitäten, Maßnahmen und Prozesse, die die Gesundheit der Mitarbeiter nachhaltig fördern und erhalten und somit den Unternehmenserfolg sichern sollen. Dabei werden sowohl das individuelle Gesundheitsverhalten der Mitarbeiter unterstützt als auch die betrieblichen Rahmenbedingungen berücksichtigt.
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Die Abkürzung COPD steht für die englische Bezeichnung „chronic obstructive pulmonary disease“, auf Deutsch: chronisch obstruktive Lungenkrankheit. Dabei sorgen dauerhaft entzündete und verengte Atemwege für starken Husten mit Auswurf und Atemnot, besonders bei Belastung. Die Hauptursache von COPD ist das Rauchen. Darum wird die Krankheit auch umgangssprachlich häufig Raucherhusten genannt. Laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist COPD die weltweit vierthäufigste Todesursache.
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