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Kurzarbeitergeld

„ALLES WISSENSWERTE ÜBER DAS KURZARBEITERGELD“


Kurzarbeit ist ein wichtiges Instrument für Arbeitgeber, die aufgrund einer ungünstigen Wetter- oder Wirtschaftslage von Arbeitsausfällen betroffen sind.

Die Arbeitsausfälle können maximal 24 Monate mithilfe von Kurzarbeit überbrückt werden - dies gilt auch für Unternehmen, die bereits ab dem 1. Januar 2009 mit Kurzarbeit begonnen haben. In dieser Zeit zahlt der Arbeitgeber nur den Lohn für die tatsächlich geleistete Arbeit. Die restliche Arbeitszeit, in der der Arbeitnehmer nicht mehr beschäftigt werden kann, wird mit dem Kurzarbeitergeld ausgeglichen.

Wann kann das Kurzarbeitergeld beantragt werden?

Ob Kurzarbeitergeld gezahlt wird, entscheidet die zuständige Agentur für Arbeit. Grundsätzlich wird es gezahlt, wenn

  • ein erheblicher Arbeitsausfall mit Entgeltausfall vorliegt,
  • die betrieblichen Voraussetzungen erfüllt sind,
  • die persönlichen Voraussetzungen erfüllt sind,
  • der Arbeitsausfall der Agentur für Arbeit angezeigt worden ist.

HÖHE DES KURZARBEITERGELDS

das Kurzarbeitergeld beträgt

  • 67 Prozent der Differenz zum regulären Nettoentgelt, sofern beim Arbeitnehmer mindestens ein Kind auf der Lohnsteuerkarte eingetragen ist
  • 60 Prozent der Differenz zum regulären Nettoentgelt für alle anderen Arbeitnehmer

Der Arbeitgeber meldet die Kurzarbeit schriftlich bei der zuständigen Agentur für Arbeit an. Der Antrag muss spätestens am Letzten des Monats, für den Kurzarbeit beantragt werden soll, bei der Agentur für Arbeit eingegangen sein. Im Anerkennungsbescheid der Agentur für Arbeit legt diese fest, für welche Anzahl von Kalendermonaten die Zahlung gewährt wird. Der Arbeitgeber hat das Kurzarbeitergeld kostenfrei zu berechnen und an die Arbeitnehmer auszuzahlen.