NEWSARCHIV
Januar 2012
11.01.2012
Lange Wartezeiten beim Facharzt? BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER richtet Arzttermin-Service ein
Versicherte der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKTER, die dringend einen Termin beim Arzt brauchen oder die einen Arzttermin bekommen haben, der allerdings in „weiter Ferne“ liegt, können ab sofort den Arzttermin-Service der Kasse in Anspruch nehmen.
Rund um die Uhr berät ein qualifiziertes medizinisches Fachpersonal und klärt z. B. ab, ob die Wartezeit bis zur geplanten Behandlung angemessen ist. Ist das nicht der Fall, kümmern sich die Experten darum, dass Versicherte einen früheren Arzttermin erhalten. Auch bei der Suche nach einem geeigneten Facharzt oder einem ambulanten Behandlungszentrum in der Nähe hilft der neue Service. Per Telefonanruf oder SMS werden Versicherte darüber hinaus an den vereinbarten Termin erinnert.
Den Arzttermin-Service Ihrer BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER erreichen Sie rund um die Uhr unter der Rufnummer 01805 609020 (0,14 €/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 042 €/Min.).
Oktober 2011
14.10.2011
BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER bekommt neuen Verwaltungsrat
Am 14. Oktober 2011 ist der neu gewählte Verwaltungsrat der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER zu seiner ersten Sitzung zusammengekommen. Als Vorsitzende wurden Heribert Hierholzer für die Gruppe der Versicherten und Dr. Bruno Wortmeier als Vertreter für die Arbeitgeber gewählt.
Als oberstes Beschlussgremium der BKK GILDEMESITER SEIDENSTICKER ist der neue Verwaltungsrat mit jeweils sechs Versicherten- und sechs Arbeitgebervertretern gleichberechtigt besetzt. Die Verwaltungsräte sind ehrenamtlich tätig und entscheiden mit Vorstand Frank Jessen gemeinsam über die weitere Unternehmenspolitik der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER.
„Wie auch der Geschäftsbericht 2010 wieder eindrucksvoll bestätigte, ist die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER finanziell gut aufgestellt und verfügt über eine solide Finanzlage. Deshalb kommen wir schon im dritten Jahr in Folge ohne Zusatzbeitrag aus. Mehr noch: Wir garantieren unseren Versicherten, bis 2013 keinen Zusatzbeitrag zu erheben“, so Vorstand Frank Jessen.
Statt mit Zusatzbeiträgen können Versicherte der BKK und die, die es werden wollen, weiterhin mit herausragenden Leistungen rechnen, wie z. B. einem neuen Bonusprogramm, sieben attraktiven Extra-Tarifen, Gesundheitsurlauben, einem speziell entwickelten Familienprogramm und vielem mehr.
06.10.2011
BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER ist Zahnrettungsbox-Pionier in Bielefeld und Friedrichshafen
Als erste Krankenkasse in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg führt die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER in Bielefeld und Friedrichshafen eine „Erste-Hilfe-Aktion für Zähne“ an Schulen und Schwimmbädern durch.
„Schlagen sich Kinder einen Zahn aus oder es bricht ein Stückchen ab, denken viele, jetzt ist alles verloren“, sagt Ivonne Tost, Leiterin des Dental-Teams der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER. Doch der Zahnarzt kann das Bruchstück wieder ankleben oder den ausgeschlagenen Zahn wieder einpflanzen. Bis dahin muss er allerdings gut aufbewahrt werden. Dafür eignet sich im Notfall gekühlte Milch. Die bessere Lösung ist jedoch eine Zahnrettungsbox, mit der nun alle Schulen und Schwimmbäder von der BKK versorgt wurden. Sie enthält eine Lösung, die die Zellen auf der Zahnwurzel mit Aminosäuren und Proteinen vital hält. So kann ein Zahn 48 Stunden sicher aufbewahrt werden und der Zahnarzt aufgesucht werden. Dank der Nährlösung liegen die Heilungschancen bei 90 Prozent. Wird stattdessen Milch verwendet, sind es nur 50 Prozent.
Die Zahnbox ist Teil der bundesweiten Kampagne „Zähne retten und schützen“ durch Zahnexperten24. Nähere Informationen gibt es unter www.zahnunfall.de.
September 2011
27.09.2011
Ihre BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER informiert:
Saison für die jährliche Influenza-Schutzimpfung beginnt
Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf sollten gegen Grippe (Influenza) geimpft sein. Dazu gehören Menschen über 60 Jahre, chronisch Kranke, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und Schwangere. Auch Beschäftigte im Gesundheitswesen sollten gegen Influenzaviren geschützt sein, da sie nicht nur ein erhöhtes Ansteckungsrisiko haben, sondern auch die Grippeviren auf ihre Patienten übertragen können. Als wichtigster Ratgeber für Patienten hat das medizinische Personal zudem auch Vorbildfunktion. "Influenza kann vor allem bei chronisch Kranken, Älteren und Schwangeren zu einer schweren, unter Umständen lebensbedrohlichen Erkrankung führen, die nicht unterschätzt werden sollte", betont Reinhard Burger, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) vor der beginnenden Influenza-Impfsaison.
Die Zahl der Influenzaerkrankungen, die zum Arztbesuch führen, kann von Saison zu Saison stark schwanken. In der vergangenen Saison betrug die Zahl der Influenza-bedingten Arztbesuche geschätzte 2,1 Millionen. Die Grippewelle kann im ambulanten Bereich daher als moderat eingestuft werden. Eine ausführliche Analyse enthält der jetzt erschienene "Bericht zur Epidemiologie der Influenza in Deutschland Saison 2010/11". Die Angaben der "Arbeitsgemeinschaft Influenza" des RKI beruhen auf regelmäßigen Meldungen von rund 700 Ärzten. Seit März 2011 fragt das RKI im Rahmen von "GrippeWeb" (www.grippeweb.rki.de) ergänzend auch direkt die Bevölkerung nach akuten Atemwegserkrankungen. Bislang machen über 1.000 Teilnehmer regelmäßig mit. Die Zahl soll weiter erhöht werden, um auch für regionale Auswertungen repräsentativ zu sein.
Der saisonale Impfstoff setzt sich jedes Jahr aus Bestandteilen der aktuell weltweit zirkulierenden drei Influenza-Virustypen (A/H1N1, A/H3N2, B) zusammen. "Der Impfstoff für die Saison 2011/2012 hat die gleiche Zusammensetzung wie der Grippeimpfstoff des Vorjahres", berichtet Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts. Allerdings sollte man sich, auch wenn man in der vorhergehenden Saison gegen Influenza geimpft wurde, auch dieses Jahr impfen lassen. Zum einen gibt es Hinweise für einen besseren Immunschutz bei regelmäßiger Grippeschutzimpfung. Zum anderen hält die Schutzwirkung der Impfung vermutlich nur eine Saison lang an. Nach der Impfung ist der Impfschutz in 10 bis 14 Tagen aufgebaut.
Weitere Informationen:
www.rki.de
www.impfen-info.de
www.pei.de
07.09.2011
Satzungsänderung
Das Bundesversicherungsamt (BVA) hat den 25. Satzungsnachtrag (Krankenversicherung) der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER genehmigt.
Hier können Sie die Bekanntmachung vom 7. September 2011 sowie die Satzung der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER (Krankenkasse) in der Fassung vom 7. September 2011 als PDF herunterladen.
August 2011
18.08.2011
Krankenhäuser 2010: 45,6 Prozent aller geprüften Abrechnungen sind falsch
Durch falsche Krankenhausabrechnungen entstand den gesetzlichen Krankenkassen im vergangenen Jahr ein Schaden von bis zu 1,5 Milliarden Euro.
Bezahlen mussten dies die Versicherten und die Arbeitgeber über ihre Beiträge. Nachdem vor einiger Zeit die Ergebnisse des Bundesrechnungshofes, die sich auf das Jahr 2007 bezogen hatten, veröffentlicht wurden, liegen nun erstmals die bundesweiten Ergebnisse der Abrechnungsprüfungen der Krankenkassen für das Jahr 2010 vor.
In zwei Schritten zur Abrechnungsprüfung
Die Krankenkassen prüfen die Krankenhausabrechnungen in einem zweistufigen Verfahren. Dabei werden sie in einem ersten Schritt auf Anzeichen möglicher Fehler durchgesehen. Dies können z. B. zu lange Liegezeiten bei einer leichten Erkrankung sein. In einem zweiten Schritt werden bundesweit rund elf bis zwölf Prozent aller Abrechnungen einer genauen Prüfung unterzogen. Im vergangenen Jahr hat sich gezeigt, dass bundesweit 45,6 Prozent aller so im zweiten Schritt geprüften Krankenhausabrechnungen nicht richtig waren.
„Im vergangenen Jahr war der Anteil der entdeckten fehlerhaften Krankenhausabrechnungen so hoch wie noch nie. Das könnte entweder daran liegen, dass die Prüfungen der Krankenkassen besser werden, oder daran, dass die Qualität der Krankenhausabrechnungen schlechter wird. Das Ergebnis bleibt aber gleich: Viel zu viele Abrechnungen sind falsch. Ein Gesamtschaden für die Beitragszahler von bis zu 1,5 Milliarden Euro ist nicht hinnehmbar. Die Politik muss baldmöglichst dafür sorgen, dass die Krankenhäuser endlich einen echten Anreiz haben, korrekt abzurechnen. Die Vorschläge der Krankenkassen liegen auf dem Tisch“, so Johann-Magnus v. Stackelberg, stellv. Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbands.
Anreize für richtige Abrechnungen setzen
Das Sozialgesetzbuch schreibt vor, dass die Krankenkassen die Krankenhausabrechnungen prüfen müssen. Wenn eine Krankenkasse ihrer gesetzlichen Prüfpflicht nachkommt und eine geprüfte Krankenhausrechnung richtig ist, dann muss die Krankenkasse dem Krankenhaus eine „Aufwandspauschale“ in Höhe von 300 Euro zahlen. Wenn die Prüfung aber ergibt, dass die Rechnung falsch war und zugunsten der Krankenkasse korrigiert werden muss, dann passiert nichts! Das Krankenhaus muss nur den zu viel erhaltenen Betrag zurückzahlen.
„Angesichts dieser Regelung kann man nur ungläubig den Kopf schütteln. Das ist ja so, als müsste der Verkehrspolizist nach einer Alkoholkontrolle dem Autofahrer 50 Euro bezahlen, weil er nüchtern gefahren ist! Eigentlich müsste es genau umgekehrt sein – eine Strafzahlung für Falschabrechnungen. Mindestens muss bei den Krankenhäusern ebenso eine Sanktionierung erfolgen. Wir gehen davon aus, dass dadurch die Qualität der Krankenhausabrechnungen deutlich besser würde und Beitragsgelder gespart werden könnten“, so v. Stackelberg.
Quelle: GKV-Spitzenverband, 18.08.2011
02.08.2011
Online sein mit Maß und Spaß
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt Elternratgeber zum richtigen Umgang mit Computerspielen und Internet heraus
Computer und Internet gehören längst zum Alltag von Jugendlichen. Neun von zehn Teenagern zwischen 12 und 19 Jahren sind Studien zufolge täglich oder mehrmals wöchentlich online. Über die Hälfte ihrer Zeit im Netz verbringen sie in sozialen Netzwerken, in Chat- oder E-Mail-Programmen, mehr als jeder dritte Jugendliche spielt mehrmals wöchentlich Computerspiele. Vielen Eltern fällt es schwer zu beurteilen, ob ihre Kinder den Computer und das Internet noch in gesundem Maße nutzen und wie sie mit ihnen darüber sprechen können. Praktische Hinweise dazu und grundlegende Informationen zu Computerspielen und sozialen Netzwerken und deren Gefahren erhalten Eltern in der neuen Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) "Online sein mit Maß und Spaß".
Aktuelle Studien gehen davon aus, dass zwei bis sieben Prozent aller regelmäßigen Internetnutzerinnen und -nutzer einen problematischen bis pathologischen Umgang damit entwickeln - überwiegend männliche Jugendliche und junge Erwachsene. Die BZgA-Broschüre enthält eine Liste von Kriterien, die Eltern bei einer ersten Einschätzung der Computernutzung ihres Kindes helfen. Problematisch wird es etwa, wenn der Computer die Freizeitgestaltung weitestgehend bestimmt, Schule und Freunde zugunsten des PCs vernachlässigt werden, soziale Kontakte verloren gehen oder die Jugendlichen keine Kontrolle mehr über Beginn und Ende der Computernutzung haben. Bei derartigen Anzeichen empfiehlt die BZgA Eltern, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Hinweise auf verschiedene Beratungs- und Hilfeeinrichtungen sind ebenfalls Teil der Broschüre.
Die Broschüre "Online sein mit Maß und Spaß" kann kostenlos unter folgender Adresse bestellt werden: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 51101 Köln, Fax: 0221 8992257, E-Mail: order@bzga.de, http://www.bzga.de.
Juli 2011
20.07.2011
Ihre BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER informiert: Auslandsrenten werden beitragspflichtig
Das zum 1. Mai 2011 in Kraft getretene "Gesetz zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit in Europa" sieht vor, dass zukünftig auch Renten aus dem Ausland der Beitragspflicht in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung unterliegen.
Bereits seit 1. Mai 2010 sind mit den Verordnungen (EG) Nr. 883/2004 und Nr. 987/2009 neue Regeln in Kraft getreten. Diese steuern die Systeme der sozialen Sicherheit innerhalb der Europäischen Union und lösen die bisherigen, rund 30 Jahre alten Vorgaben ab. Die neuen Verordnungen gelten zwar auch im nationalen Recht, jedoch waren innerstaatliche Konkretisierungen erforderlich – insbesondere mussten Zuständigkeiten und Aufgaben neu festgelegt und zugewiesen werden.
Zu diesem Zweck haben in Deutschland Bundestag und Bundesrat das „Gesetz zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit in Europa“ verabschiedet, das zum 1. Juli 2011 in Kraft getreten ist.
Bisher waren lediglich ausländische Versorgungsbezüge beitragspflichtig. Durch die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 sind Leistungen, Einkünfte und Sachverhalte grundsätzlich gleichzustellen. Somit legt das Gesetz fest, dass ab 1. Juli 2011 Bezieher von Renten ausländischer Rentenversicherungsträger den Beziehern einer inländischen Rente gleichgestellt werden und damit auch diese Renten der Beitragspflicht unterliegen. Und das unabhängig davon, ob die Rente aus einem Mitgliedsland der Europäischen Union oder aus einem Drittstaat bezogen wird. Von dieser Regelung sind besonders Grenzgänger betroffen, die jahrelang im benachbarten Ausland gearbeitet haben, aber in Deutschland leben.
Die Verordnung (EG) Nr. 987/2009 sieht vor, dass der Beitrag aus einer ausländischen Rente nicht höher sein darf, als der Beitrag einer Rente aus demselben Betrag, den eine Person an Rente in Deutschland erhält. Diese sogenannte Begrenzungsregel ist notwendig, da ausländische Rentenversicherungsträger nicht dazu verpflichtet sind, die Hälfte des um 0,9 Beitragspunkte verminderten allgemeinen Beitragssatzes zu tragen, den die deutschen Rentenversicherungsträger beisteuern. Auf diese Weise sollen Bezieher einer ausländischen Rente nicht stärker belastet werden, als Bezieher einer gleich hohen inländischen Rente. Dabei ist es unerheblich, ob die Rente aus einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder einem Drittstaat bezogen wird. Darum sieht das Gesetz vor, dass Bezieher einer ausländischen Rente den hierauf entfallenden Beitrag zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung allein aufbringen müssen. Darüber hinaus wird für die Bemessung der Beiträge aus ausländischen Renten der halbe allgemeine Beitragssatz einschließlich 0,45 Beitragssatzpunkten hinzugefügt. Daraus ergibt sich ein Beitragssatz von aktuell 8,2 Prozent.
Sie haben Fragen? Wir sind gern für Sie da. Sie erreichen uns von 8.00 bis 18.00 Uhr unter der kostenfreien Servicetelefonnummer 0800 0 255 255.
13.07.2011
BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER erwirtschaftet Überschuss
Trotz Gesundheitsreform und gestiegener Leistungsausgaben hat die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER 2010 einen Überschuss von rund einer halben Million Euro erwirtschaftet.
Das teilte der Vorstand der BKK, Frank Jessen, heute mit. „Wie in den Vorjahren auch, haben wir ohne Zusatzbeiträge unsere Finanzstärke weiter ausbauen können. Und wir garantieren unseren Versicherten bereits heute, bis 2013 keinen Zusatzbeitrag zu erheben“, so Jessen weiter.
Einnahmen von rund 314 Millionen Euro standen Ausgaben in Höhe von 313 Millionen Euro gegenüber. 281,5 Millionen Euro entfielen bei der BKK auf die medizinische Versorgung ihrer Versicherten. Den größten Zuwachs verzeichneten die Krankenhausausgaben. Die Ausgaben für die Verwaltung beliefen sich pro Versicherten auf rund 119 Euro. Sie liegen damit weit unter dem Durchschnitt aller gesetzlichen Krankenkassen. Ausführlich wird die Finanzsituation- und entwicklung im aktuellen Geschäftsbericht dargestellt.
Am 11.07.2011 hat der Verwaltungsrat der Kasse die Jahresrechnung 2010 abgenommen und dem Vorstand Entlastung erteilt.
08.07.2011
Silber-Award für die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER
Die Besten der Besten sind ermittelt: Zum dritten Mal in Folge gewann Ihr und unser Gesundheitsjournal den begehrten Best of Corporate Publishing Award in Silber.
Der BCP Best of Corporate Publishing ist mit konstant über 600 eingereichten Publikationen der größte CP-Wettbewerb in Europa. Seit 2003 zeichnet das Forum Corporate Publishing gemeinsam mit den führenden Branchenmagazinen Horizont, w & v und der Schweizer Werbewoche die Unternehmenspublikationen mit den Awards aus. Die Jury setzt sich aus rund 120 Experten aus Journalismus, Art Direktion, Marketing und Unternehmenskommunikation zusammen.
Juni 2011
09.06.2011
Bekanntmachung
Der vom Verwaltungsrat der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER bestellte Wahlausschuss für die Sozialversicherungswahlen 2011 kommt am Donnerstag, den 16.06.2011 zu seiner nächsten Sitzung zusammen.
Weitere Informationen sind der Öffentlichen Bekanntmachung zu entnehmen.
01.06.2011
Fitness-Tipp Ihrer BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER: Der BKK GilSei Nordic Walking Park Bielefeld
Der Sommer steht vor der Tür und damit die beste Zeit des Jahres für Sport und Aktivitäten in freier Natur. Seit September 2007 gibt es in Bielefeld den BKK GilSei Nordic Walking Park. Mit drei verschiedenen Routen und Schwierigkeitsgraden ist hier sowohl für Walking-Anfänger als auch für erfahrene Profis das Passende dabei.
Der Startpunkt befindet sich unterhalb des Teutoburger Waldes an der Wertherstraße. Hier finden Nordic Walker die erste Station/Tafel, die neben Informationen zu den verschiedenen Strecken auch Tipps und Hinweise z. B. zum Pulsmessen und zur richtigen Vorbereitung enthält.
Entlang der Strecke und auf den Wegkreuzungen sind spezielle Wegweiser mit Richtungspfeilen und dem Schwierigkeitsgrad zu finden. Die Schwierigkeitsgrade reichen von „GILSEIDABEI - leicht“ über „GILSEIAKTIV - mittelschwer“ bis hin zu „GILSEIFIT – schwer“.
Initiator des BKK GilSei Nordic Walking Parks in Bielefeld sind neben der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER das Sportamt der Stadt und Radio Bielefeld.
Hier finden Sie den Flyer zum BKK GilSei Nordic Walking Park zum Herunterladen.
Mai 2011
26.05.2011
BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER garantiert: Kein Zusatzbeitrag bis 2013
Gute Nachrichten für die Versicherten der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER: Die bundesweit geöffnete Betriebskrankenkasse mit Sitz in Bielefeld und Friedrichshafen wird bis 2013 ohne einen Zusatzbeitrag auskommen. Das bestätigte der Vorstand der größten ostwestfälischen BKK, Frank Jessen.
Die Meldungen, dass das Bundesversicherungsamt (BVA) die CITY BKK zum 1. Juli schließt und finanzielle Probleme weiterer Krankenkassen sorgten nicht nur bei den Versicherten der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER für Unruhe. „Wir sind finanziell gut aufgestellt und bieten unseren Versicherten und all denen, die es werden möchten, ein umfangreiches Leistungsangebot. Daneben profitieren unsere Versicherten von einem attraktiven Bonusprogramm und vielen Extras. Unsere Versicherten können sich darauf verlassen, dass wir verlässlich und vorausschauend planen“, so Jessen.
25.05.2011
Ihre BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER informiert:
Der EHEC-Erreger: Symptome, Ansteckungsgefahr, Inkubationszeit
Der aggressive Darmkeim EHEC wütet derzeit in Deutschland und hat bereits Todesopfer gefordert. Zahlreiche Menschen müssen intensivmedizinisch behandelt werden. Die Erreger leben vor allem im Darm von Wiederkäuern und können auch über ungewaschene und unerhitzte Lebensmittel übertragen werden.
Woran erkenne ich, dass ich an EHEC erkrankt bin?
Wässriger Durchfall ist ein erstes Alarmzeichen für eine EHEC-Infektion. Begleitet wird die Krankheit von Übelkeit und Erbrechen. In schweren Fällen kommt es zu krampfartigen Bauchschmerzen, Blut im Stuhl und teilweise auch Fieber.
Wie wird der Erreger übertragen?
Der Erreger kann über den Kot von Wiederkäuern oder durch verunreinigte Lebensmittel übertragen werden. Auch eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ist möglich. Ansteckungsgefahr besteht, solange die Bakterien nachgewiesen werden können.
Wie lange dauert es nach einer Ansteckung bis die Krankheit ausbricht?
Die Inkubationszeit beträgt zwischen zwei und zehn Tagen, durchschnittlich liegt sie bei drei bis vier Tagen.
Was ist bei den aktuellen Fällen die Infektionsquelle?
Das ist noch nicht geklärt. Es gibt aber Hinweise, dass rohes Gemüse eine Rolle spielen könnte. Dies könnte auch den hohen Anteil an erkrankten Frauen erklären: Sie bereiten im Haushalt häufiger Lebensmittel zu und könnten sich dabei mit EHEC angesteckt haben.
Warum ist bei den EHEC-Erkrankungen auch von HUS-Fällen die Rede?
HUS steht für hämolytisch-urämisches Syndrom. Es ist die schwerste Komplikation der Infektion. Sie tritt derzeit bei fünf bis zehn Prozent der EHEC-Patienten auf. Dabei kann es zu Nierenversagen und Blutarmut kommen. Das kann lebensbedrohlich sein.
Wie kann ich mich am besten vor einer Ansteckung schützen?
Der EHEC-Erreger wird nicht durch Tröpfcheninfektion übertragen, sondern wird im direkten Kontakt mit Infizierten oder mit den Keimen weitergegeben. Schützen kann man sich vor allem durch regelmäßiges Händewaschen sowie die gründliche Reinigung von Gemüse und Küchenutensilien.
Was tun, falls es mich doch erwischt hat?
Betroffene sollten auf jeden Fall sofort einen Arzt aufsuchen. Außerdem sollen EHEC-Erkrankte viel trinken, um den Flüssigkeits- und Salzverlust auszugleichen. Hygiene ist ein Muss, um weitere Ansteckungen zu vermeiden. Von Selbstmedikation aus der Hausapotheke raten Experten ab.
Quelle: dpa, 24.05.2011
11.05.2011
BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER weiter auf Erfolgskurs – und ohne Zusatzbeitrag ins Jahr 2012
Das Bundesversicherungsamt (BVA) schließt erstmals seit Start des Gesundheitsfonds eine gesetzliche Krankenkasse. Die betroffene Kasse, die CITY BKK, schließt zum 1. Juli 2011, nachdem ein Sanierungsversuch gescheitert ist.
Seit April 2010 verlangte die CITY BKK von ihren Mitgliedern einen Zusatzbeitrag, den sie im Januar 2011 auf 15 Euro erhöhte. Dennoch gelang es ihr nicht, ihre Finanzprobleme in den Griff zu bekommen. Unter anderem deshalb, weil viele Versicherte ihr aufgrund des Zusatzbeitrags den Rücken kehrten.
Versicherte der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER können entsprechende Meldungen ganz entspannt und ohne Sorge zur Kenntnis nehmen. „Wir sind finanziell gut aufgestellt und bieten unseren Versicherten ein umfangreiches Leistungsangebot, das wir stetig erweitern und das ohne Zusatzbeitrag“, stellt Vorstand Frank Jessen klar.
Die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER hatte bereits Anfang des Jahres angekündigt, 2011 keinen Zusatzbeitrag zu erheben und garantiert aus heutiger Sicht auch, ohne Zusatzbeitrag ins Jahr 2012 zu starten.
Die wichtigsten Fragen rund um die Schließung einer Krankenkasse haben wir für Sie in dieser Übersicht zusammengestellt.
09.05.2011
Das Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung
Am 31. Juli 2009 ist das so genannte Bürgerentlastungsgesetz (BEG) Krankenversicherung in Kraft getreten. Als gesetzlich Versicherte werden Sie durch dieses Gesetz finanziell entlastet, denn Sie können Ihre Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung steuerlich absetzen – und das in voller Höhe.
Eigentlich eine gute Nachricht, doch leider gibt es auch eine schlechte: Seitdem das Bürgerentlastungsgesetz eingeführt wurde, sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, Bonus- oder Prämienzahlungen - wie z. B. aus unseren Extra-Tarifen oder dem Bonusprogramm – an das Finanzamt zu melden. Das kann sich unter Umständen negativ auf Ihre Einkommenssteuererklärung auswirken. Leider - denn wir sind der Meinung, dass Ihnen diese Bonuszahlungen voll und ganz zustehen.
Denn natürlich freuen wir uns sehr darüber, wenn Sie regelmäßig an Gesundheitskursen teilnehmen, Vorsorgeangebote wahrnehmen und so aktiv etwas für Ihre Gesundheit tun. Darum möchten wir Sie dabei unterstützen, dass Ihre gesundheitlichen Aktivitäten und Ihre Vorsorge wieder angemessen belohnt werden. Dazu setzen wir auch auf politischer Ebene alle Hebel in Bewegung, damit der Stellenwert der Prävention im deutschen Gesundheitssystem wieder gestärkt wird.
Weitere Informationen zum Bürgerentlastungsgesetz finden Sie unter „Fragen und Antworten zum Bürgerentlastungsgesetz“ auf der Website des Bundesfinanzministeriums.
April 2011
01.04.2011
Studierende aufgepasst: Gleichen Sie steigende Beiträge in der studentischen Krankenversicherung mit der Wahl der richtigen Krankenkasse aus
Die Freude über die Erhöhung des BAföG-Satzes währte nicht lange. Denn weil der BAföG-Satz zur Berechnung der Beiträge zur studentischen Krankenversicherung herangezogen wird, werden diese zum 1. April 2011 angehoben.
In der Krankenversicherung von 55,55 Euro pro Monat auf 64,77 Euro, in der Pflegeversicherung von 9,98 Euro auf 11,64 Euro (bei Studenten, die über 23 Jahre alt sind und keine Kinder haben von 11,64 Euro auf 13,13 Euro).
Durch geschickte Wahl der Krankenkasse können Studentinnen oder Studenten die höheren Beiträge ausgleichen. Denn viele Krankenkassen erheben bereits einen Zusatzbeitrag, den auch Studierende zahlen müssen.
Die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER erhebt 2011 keinen Zusatzbeitrag. Sparen Sie als studentisches Mitglied nicht nur den Zusatzbeitrag, sondern profitieren Sie auch von vielen weiteren Angeboten der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER.
Wussten Sie beispielsweise, dass wir Sie bei Ihrer Gesundheitsvorsorge unterstützen und die Kosten für qualitätsgesicherte Gesundheitskurse erstatten? Zusätzlich punkten Sie mit der Teilnahme an Präventionskursen in unserem Bonusprogramm. Oder Sie entscheiden sich für einen unserer „Extra-Tarife“ und profitieren von zusätzlichen Leistungen, wie z. B. unserem „Extra Zahnarzt-Bonus“. Hier finden Sie alle Extra-Tarife in der Übersicht.
Während des Studiums sind Studierende in der Regel bis zum Ende des 25. Lebensjahres über die Familienversicherung der Eltern beitragsfrei mitversichert. Danach müssen sie sich selbst krankenversichern. Die Versicherungspflicht in der Krankenversicherung der Studenten endet grundsätzliche mit Abschluss
- des Studiums
- des 14. Fachsemesters
- des Semesters, in dem das 30. Lebensjahr vollendet wird.
In Ausnahmefällen ist diese Versicherung auch noch nach Erreichen der Fachsemester-/Altersgrenze möglich – sprechen Sie mit uns. Und auch, wenn die Versicherung als Student nicht mehr möglich ist, beraten wir Sie gern.
Übrigens: Wenn Sie Leistungen nach dem BAföG beziehen und beitragspflichtig kranken- und pflegeversichert sind, können Sie einen Zuschuss beim Amt für Ausbildungsförderung beantragen.
März 2011
22.03.2011
Einfach. Gut. Die Steuertipps Ihrer BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER
Krankenkassenbeiträge für 2010 steuerlich absetzbar
Dank des neuen „Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung“ können Sie Ihre Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung für das Jahr 2010 vollständig als Sonderausgaben steuerlich absetzen.
In diesem Jahr werden erstmalig Ihre gezahlten und erstatteten Versicherungsbeiträge für 2010 elektronisch an das Finanzamt gemeldet. Die Meldung erfolgt im Rahmen der maschinellen Übermittlung der Lohnsteuerbescheinigung durch den Arbeitgeber bzw. des gesetzlichen Rentenversicherungsträgers oder Ihrer BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER. Die Übermittlung der Daten des Vorjahres an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) erfolgt in der Regel bis zum 28. Februar des folgenden Jahres.
Haben Sie der Datenübermittlung zugestimmt bzw. ihr nicht widersprochen, werden alle im Jahr 2010 selbst gezahlten Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie alle 2010 erstatteten Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung, Prämienzahlungen für Wahltarif (z. B. Wahltarif Selbstbehalt und Nichtinanspruchnahme von Leistungen) und Beitragserstattungen aus dem Bonusprogramm übermittelt. Die entsprechenden Bescheinigungen erhalten Sie bis Mitte April. Von dieser Neuregelung profitieren alle Versicherten, auch Selbstständige, freiwillig versicherte Arbeitnehmer und Studenten.
11.03.2011
Die AktivBleiber: online gehen – aktiv bleiben
Das neue Community-Angebot der Betriebskrankenkassen und Ihrer BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER
Ab ins Netz – Der Startschuss für die Online-Community für Menschen ab 50 ist gefallen: Das soziale Netzwerk AktivBleiber.de wartet auf neue Mitglieder!
Inzwischen nutzen zwei Drittel der Deutschen zwischen 50 und 59 Jahren das Internet. Die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER reagiert auf diesen Trend und hat eine neue Plattform geschaffen: Auf www.AktivBleiber.de finden Sie jede Menge Anregungen zum Aktivbleiben. Hilfestellung bei der Suche nach der richtigen Sportart, Check-Ups zur Bestimmung der eigenen Fitness, Ernährungsratgeber und Wohlfühl-Tipps machen Lust auf Aktivität.
Wer sich in der Community anmeldet kann sich ein eigenes Profil anlegen, Freundschaften knüpfen und mit Kommentaren, Gruppenbeiträgen und Erfahrungsberichten aktiv an der inhaltlichen Gestaltung der Homepage mitwirken - und das von Anfang an. Als User können Sie Ihre Freunde zu den AktivBleibern einladen und so die Community mit aufbauen. Über die Eingabe der Postleitzahl lassen sich Mitglieder, Gruppen und Veranstaltungen aus der eigenen Region anzeigen.
Verschiedene Gesundheitsmodule geben praktische Tipps zum Aktivbleiben. Der Herzfrequenzmesser errechnet Ihre ideale Herzfrequenz für das Training, der interaktive Rückentrainer verhilft Ihnen zu einem starken Rücken und der Gedächtnistrainer bringt die grauen Zellen in Schwung. Darüber hinaus können Sie Ihren Body-Mass-Index bestimmen, Ihr biologisches Alter errechnen, einen Pollenflugkalender abrufen oder bei einem Test herausfinden, welcher Entspannungstyp Sie sind und individuelle Tipps für einen entspannten Tag erhalten. Die Module werden regelmäßig ergänzt.
Weitere Informationen zur Online-Community AktivBleiber finden Sie hier.
08.03.2011
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung startet Informationstour ORGANPATEN werden 2011
Deutschlandweite Tour informiert Bevölkerung zum Thema Organspende
Gemeinsam mit Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler startete die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) am 7. März 2011 in Hannover die deutschlandweite Informationstour "ORGANPATEN werden" 2011. Die Tour ist das zentrale Element der gleichnamigen BZgA-Kampagne zur Organ- und Gewebespende. Ziel ist es, die Menschen umfassend über das Thema zu informieren und sie als "Organpaten" zu gewinnen - d.h. sie dazu anzuregen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, einen Organspendeausweis auszufüllen und bei sich zu tragen. Wie aus einer aktuellen Studie der BZgA hervorgeht, wären drei Viertel der deutschen Bevölkerung grundsätzlich bereit, Organe und Gewebe zu spenden, doch nur 25 Prozent haben einen Organspendeausweis ausgefüllt.
Erster Standort der diesjährigen Tour ist die Medizinische Hochschule Hannover (MHH). Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler erklärt anlässlich des Tourauftakts: "Je besser die Menschen über das Thema Organspende informiert sind, desto eher sind sie bereit, einen Organspendeausweis auszufüllen. Neben besseren Abläufen in den Kliniken setze ich auf sachliche Information und Aufklärung ohne Druck. Insbesondere Ärzte und Pflegende gelten als vertrauenswürdige Ansprechpartner für Fragen zur Organ- und Gewebespende." Mehr als 60 Prozent der Deutschen bevorzugen der BZgA-Studie zufolge beim Thema Organspende das Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin. Zudem hat ein Drittel derer, die einen Organspendeausweis besitzen, diesen in der Arztpraxis erhalten.
Die Informationstour zieht durch ganz Deutschland und macht Station an belebten Orten, wie in Einkaufszentren großer Städte oder bei Großveranstaltungen sowie in Kliniken. Im Mittelpunkt stehen elektronische und mechanische Module, an denen sich die Besucherinnen und Besucher anschaulich über das Thema Organspende informieren können. Interaktive Stelen zeigen beispielsweise den Ablauf einer Organtransplantation, an Multi Touch-Tischen erhält man zudem einen virtuellen Einblick in den Körper und erfährt, welche Organe transplantiert werden dürfen. Ein geschultes Team der BZgA und Vertreterinnen und Vertreter von Selbsthilfegruppen stehen darüber hinaus für persönliche Anliegen und Gespräche zur Verfügung.
Neben der Informationstour hält das Internetportal der Kampagne http://www.organpaten.de eine Fülle an Informationen zum Thema bereit und bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich als Organpate oder Organpatin mit einem Statement einzutragen. Auch die aktuellen Daten und Standorte der Informationstour werden dort veröffentlicht.
Weitere Informationen zur Kampagne der BZgA unter http://www.organpaten.de
Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 07.03.2011
Februar 2011
24.02.2011
Das BKK Online-Schlaflabor
Einfach online informieren und gut schlafen
Fast jeder zweite Berufstätige (49 %) ist mindestens ein bis drei Mal pro Monat von Schlafproblemen betroffen, das heißt er hat Probleme mit vorzeitigem Erwachen, mit dem Durchschlafen oder mit dem Einschlafen. 13 % aller Befragten leiden sogar fast jede Nacht unter mindestens einem dieser Schlafprobleme. Dies hat eine Umfrage des BKK Bundesverbandes unter über 2.000 Berufstätigen vom Oktober 2010 ergeben.
Hilfe im Umgang mit Schlafproblemen gibt es jetzt im neuen Online-Angebot Ihrer BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER. Im virtuellen Schlaflabor www.OnlineSchlaflabor.de erfahren Sie nicht nur viel Wissenswertes zum Thema Schlaf, sondern Sie können interaktiv mitwirken. Jeder, der sich einen eigenen Account anlegt, kann zum Beispiel ein Schlaftagebuch führen und mittels Selbsttests herausfinden, ob er an Schlafproblemen leidet und wenn ja, an welcher Form. Viele praktische Tipps und Hinweise komplettieren das neue Internetangebot.
Schlafprobleme können verschiedene Ursachen haben. Stress, Ängste und Sorgen können den Schlaf ebenso wie gesundheitliche Probleme beeinträchtigen. Doch häufig sind es Dinge, die sich einfach ändern lassen, um die Schlafqualität zu verbessern. Besonders wichtig für einen erholsamen Schlaf ist die richtige Schlafumgebung. Sie sollten nachts weder frieren noch schwitzen – eine der Jahreszeit angepasste Schlafkleidung und ein kühles Raumklima verhelfen ebenso zu einem erholsamen Schlaf, wie die an die eigenen Bedürfnisse angepasste Matratze. Das Schlafzimmer sollte nach Möglichkeit ruhig und abgedunkelt sein. Alkohol, Koffein und Nikotin sollten vor dem Schlafengehen gemieden werden, ebenso wie üppige Mahlzeiten, die den Verdauungstrakt belasten. Um Ihren Körper auf den Schlaf vorzubereiten, helfen feste Rituale, die Sie jeden Abend vor dem Schlafengehen durchführen. Das kann ein Abendspaziergang sein, eine Tasse heißer Tee, ein wohltuendes Bad oder das Hören von entspannender Musik. Aber auch die immer wiederkehrenden Abläufe beim Umziehen, Zähneputzen, Licht löschen und Zubettgehen signalisieren dem Körper, dass es Zeit ist, zur Ruhe zu kommen. Dabei hilft es dem Körper, möglichst immer zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und aufzustehen – idealerweise sollten Sie den Rhythmus auch am Wochenende einhalten, wenn die Pläne es zulassen.
11.02.2011
BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER deutschlandweit eine der besten Krankenkassen für Familien
Die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER gehört deutschlandweit zu den besten Krankenkassen für Familien. Das zeigen die Ergebnisse des großen Krankenkassenvergleichs auf Bild.de
In der Kategorie Leistung für Familien konnte sich die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER in allen Bundesländern unter den besten zehn Krankenkassen platzieren - in Brandenburg und dem Saarland sogar unter den Top fünf.
Die Bewertung erfolgt auf der Grundlage des Punktevergabesystems des Krankenkasse-Kompass, der für den Vergleich gesetzliche Krankenkassen unter die Lupe genommen hat. „Es gibt nicht die beste Krankenkasse in Deutschland – der individuelle Vergleich zählt“, erklärt Heiko Schnitzler, Geschäftsführer des Krankenkassen-Kompass.
Bei der Wahl der richtigen Krankenkasse sollten Versicherte genau vergleichen, ob sie mit einer anderen Kasse besser fahren. Denn Anbieter unterschieden sich bei den individuellen Leistungen teilweise enorm.
Weitere Informationen unter: www.bild.de
Quelle: Bild.de
03.02.2011
Welt-Krebstag 2011: Dem Krebs aktiv vorbeugen
Die Deutsche Krebshilfe ruft zum Mitmachen auf
Die Deutsche Krebshilfe und viele weitere Gesundheitsorganisationen in Deutschland und weltweit nutzen den Welt-Krebstag am 4. Februar, um über das Thema „Krebs“ zu informieren. Zusammen mit der Welt-Krebsorganisation (UICC) motiviert die Deutsche Krebshilfe außerdem, die „Welt-Krebsdeklaration“ zu unterzeichnen. Diese Deklaration benennt elf grundlegende Ziele zur Eindämmung der Krebskrankheiten, die international bis zum Jahr 2020 erreicht werden sollen. Je mehr Menschen diesem Aufruf folgen und die Deklaration unterzeichnen, umso mehr werden auch Politiker und Regierungen dazu animiert, diese Ziele in ihren Ländern umzusetzen.
Jedes Jahr erkranken in Deutschland 450.000 Menschen, davon 1.800 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren, neu an Krebs. Experten rechnen mit einer stetigen Steigerung der Krebserkrankungen: Wie die UICC mitteilt, wird jedes Jahr weltweit bei 12,7 Millionen Menschen Krebs entdeckt, 7,6 Millionen Menschen sterben daran – mehr als an AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen. Die Anzahl der krebsbedingten Todesfälle könnte bis 2030 um bis zu 80 Prozent ansteigen. Der Grund dafür sind die zunehmenden Krebsfälle in Ländern mit überwiegend geringen und mittleren Einkommen. Ihren Einwohnern stehen die Möglichkeiten einer modernen und wirksamen Krebs-Prävention, -Früherkennung, -Diagnostik, -Therapie und -Nachsorge oft nicht zur Verfügung.
Die UICC möchte mehr als eine Million Unterschriften sammeln, um sie im September 2011 den Regierungsvertretern anlässlich des ersten UN-Gesundheitsgipfels in Oslo zu präsentieren.
Interessierte können die Welt-Krebsdeklaration unterzeichnen unter: www.worldcancerday.org/wcd-sign-declaration.
Die Deutsche Krebshilfe bietet Betroffenen und Interessierten umfassende Informationen zu den Themen „Krebs“ sowie Prävention und Früherkennung von Krebserkrankungen an. Alle Broschüren, Faltblätter, Plakate und DVDs können kostenlos bestellt werden bei der Deutschen Krebshilfe e.V., Postfach 1467, 53004 Bonn, oder im Internet unter www.krebshilfe.de.
Bonn, 2. Februar 2011
Januar 2011
28.01.2011
Patienten erhalten Rat per Hotline
Bei Ärger mit Ärzten, Kliniken oder Krankenkassen können Patienten bald wieder bundesweit unabhängige Experten um Rat fragen.
Am 15. Februar wird eine kostenlose Beratungshotline (0800-0117722) der Unabhängigen Patientenberatung freigeschaltet, ein Netz regionaler Beratungsstellen soll bald folgen. Ratsuchende mit Migrationshintergrund sollen Beratung in ihrer Muttersprache erhalten.
Ende 2010 lief eine zehnjährige Modellphase für die Patientenberatung aus. Den Zuschlag für die nun wieder bundesweit anlaufende Beratung erhielt eine Bietergemeinschaft unter anderem aus Sozialverband Deutschland und Verbraucherzentrale Bundesverband.
Anlass für Patientenfragen gibt es reichlich: Behandlungsfehler, Unsicherheit über Therapien oder den Verdacht auf Verletzung der Patientenrechte etwa.
Quelle: dpa, 27.01.2011
13.01.2011
Influenza in Deutschland
Chronisch Kranke in jedem Lebensalter, Personen über 60 Jahre, Schwangere und Medizinpersonal sollten jedes Jahr rechtzeitig vor Beginn der Grippewelle gegen Influenza geimpft werden.
Die Impfung kann jetzt noch nachgeholt werden, auch wenn bereits Influenza-Todesfälle bekannt geworden sind. Die (geschätzte) Zahl der Todesfälle bei den einzelnen Grippewellen kann stark schwanken. Bei der schwächsten Grippewelle des vergangenen Jahrzehnts gab es geschätzte 0 bis 100 Todesfälle, bei der stärksten Grippewelle waren es 12.400 bis 15.500 Todesfälle. Da Influenza A(H1N1) 2009 ("Schweinegrippe") unter den nachgewiesenen Viren dominiert, muss insbesondere beim Vorliegen von Grundkrankheiten auch bei jüngeren Erwachsenen und Kindern erneut mit schweren Erkrankungen gerechnet werden.
Informationen zur aktuellen Influenzasituation bundesweit und in zwölf Regionen sind in dem wöchentlichen Influenzabericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) und auf der Internetseite der Arbeitsgemeinschaft Influenza enthalten.
Weitere Informationen
Quelle: Robert-Koch-Institut, Stand: 04.01.2011
11.01.2011
Großer Mangel an Spenderorganen
Rund 12 000 Menschen warten in Deutschland auf ein Spenderorgan. Auch wenn die Zahl der Spender zuletzt leicht gestiegen ist, gibt es immer noch viel zu wenige. 2010 gab es nach Zahlen der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) bis November 1183 Organspender. 2009 waren es insgesamt 3897.
Nach einer neuen Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat die Spendebereitschaft grundsätzlich zugenommen. In der Praxis schlägt sich das aber noch nicht in vergleichbarem Maße nieder. Stimmten vor zwei Jahren auf Nachfrage 67 Prozent der 14- bis 75-Jährigen einer Organspende zu, stieg ihr Anteil zuletzt auf 74 Prozent. Dennoch haben nach unterschiedlichen Angaben nur 14 bis 25 Prozent einen Spenderausweis.
Einer Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zufolge hat inzwischen jeder vierte Bundesbürger einen Ausweis. Die Initiative «Pro Organspende» geht von dem deutlich niedrigeren Wert aus. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland laut DSO mit einer Quote von 15 Organspendern pro eine Million Einwohner deutlich zurück. In Belgien, den USA, Österreich, Frankreich, Italien und Finnland sind es mehr als 20, in Spanien sogar 34.
Unter www.organspende-info.de können Sie sich über die Möglichkeit, den Ablauf und die Bedeutung von Organspende informieren. Die Internetseiten enthalten zahlreiche Links zu Fachverbänden, Transplantationszentren sowie Betroffenen- und Selbsthilfegruppen. Darüber hinaus können Sie hier den Organspendeausweis herunterladen und Materialien zum Thema bestellen.
Quelle: dpa, 11.01.10
11.01.2011
Sozialversicherungswahlen 2011 - öffentliche Bekanntmachung
In der Sitzung am 15.12.2010 hat der Wahlausschuss der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER festgestellt, dass für die Gruppe der Versicherten und der Arbeitgeber jeweils nur eine Liste mit Kandidaten für den Verwaltungsrat eingegangen ist und zugelassen wurde.
Wahlhandlungen für den Verwaltungsrat der BKK finden aus diesem Grunde für beide Wählergruppen nicht statt (§ 28 Abs. 1 SVWO). Die in der Bekanntmachung aufgeführten Kandidaten und ihre Stellvertreter gelten mit Ablauf des Wahltages (01.06.2011) als gewählt.

07.01.2011
Satzungsänderung
Das Bundesversicherungsamt (BVA) hat mit Bescheid vom 23.12.2010 den 24. Satzungsnachtrag der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER (Krankenversicherung) vom 13.12.2009 genehmigt. Die Satzung tritt nach den Vorgaben des Bescheides in Kraft.
Hier können Sie die Bekanntmachung vom 7. Januar 2011 sowie die Satzung der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER (Krankenkasse) in der Fassung vom 7. Januar 2011 als PDF herunterladen.
Dezember 2010
23.12.2010
Die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER zeigt soziales Engagement
Die Weihnachtspäckchenaktion der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER fand großen Zuspruch bei Versicherten, Firmenkunden und den eigenen Mitarbeitern.
Fast vier Wochen lang wurden bunt verpackte Päckchen mit Lebensmitteln und Spielzeug unter dem großen Tannenbaum im Foyer des GilSei-Hauses gesammelt. Die über 100 Pakete wurden Anfang der Woche an die Bielefelder Tafel übergeben, damit sie rechtzeitig zum Fest an bedürftige Menschen ausgegeben werden können.

Frank Jessen (Mitte), Vorstand der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER, überreicht Bernd Seidner (links), stellvertretender Vorstand der Tafel, eines der vielen gespendeten Päckchen.
15.12.2010
BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER weiter auf Erfolgskurs
Kein Zusatzbeitrag 2011
Der Verwaltungsrat der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER hat am 13. Dezember den Haushaltsplan 2011 festgestellt. Danach wird es auch 2011 keinen Zusatzbeitrag bei Ostwestfalens größter Betriebskrankenkasse geben.
„Durch ihre gute finanzielle Ausgangssituation und eine vorausschauende, solide Finanzpolitik wird die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER trotz drohender Rekordausgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung auch 2011 ohne Zusatzbeitrag auskommen“, bestätigt Verwaltungsratsvorsitzender Dr. Bruno Wortmeier.
Die rund 180.000 Versicherten der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER, die schon seit Einführung des Gesundheitsfonds 2009 von Zusatzbeiträgen verschont geblieben sind, profitieren damit auch 2011 von der Entscheidung des Verwaltungsrates. Denn zum 1. Januar wird es für alle gesetzlich Krankenversicherten noch einmal teurer: Der allgemeine Beitragssatz von derzeit 14,9 % wird auf 15,5 % angehoben. Darüber hinaus können die Krankenkassen die Höhe der Zusatzbeiträge in Zukunft selbst festlegen.
Da andere Krankenkassen bereits seit Anfang des Jahres einen Zusatzbeitrag erheben müssen, verzeichnet die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER seit Februar 2010 einen deutlichen Mitgliederzuwachs.
Die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER verschafft ihren Mitgliedern mit dem Verzicht auf Zusatzbeiträge einen finanziellen Vorteil, setzt aber bewusst auch weitere Schwerpunkte: „Wir wissen, unser Unternehmenserfolg steht im direkten Zusammenhang mit der Zufriedenheit unserer Mitglieder. Um das Beste für unsere Kunden zu erreichen, bieten wir nicht nur viele zusätzliche Leistungen an, die über den gesetzlichen Rahmen hinausgehen, wir arbeiten auch kontinuierlich an unserer Servicequalität“, so BKK-Chef Frank Jessen.
01.12.2010
Bekanntmachung
Der vom Verwaltungsrat der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER bestellte Wahlausschuss für die Sozialversicherungswahlen 2011 trifft am Mittwoch, den 15.12.2010 zu seiner nächsten Sitzung zusammen.
Weitere Informationen sind der beigefügten Bekanntmachung zu entnehmen.
November 2010
30.11.2010
Positiv zusammen leben - aber sicher!
Kampagnenplattform www.welt-aids-tag.de ruft zu aktiver Beteiligung und zur Diskussion über HIV/Aids und den Umgang mit Betroffenen auf.
Die neue Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum Welt-Aids-Tag, die gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit, der Deutschen AIDS-Hilfe und der Deutschen AIDS-Stiftung durchgeführt wird, ist erfolgreich angelaufen. Sie wurde von Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler am 1. November gestartet. Unter dem Motto "Positiv zusammen leben - aber sicher!" stellt die Kampagne HIV-positive Menschen und deren Bezugspersonen vor, die authentisch Einblick in ihr Leben geben. Auf der Kampagnenplattform www.welt-aids-tag.de berichten sie als Botschafterinnen und Botschafter in Online-Clips aus ihrem Leben und stehen für Fragen zur Verfügung. Auf 25.000 Plakaten, in Anzeigen und Flyern, auf Postkarten sowie auf Veranstaltungen werben die Botschafterinnen und Botschafter im Rahmen des Welt-Aids-Tags für aktive Solidarität mit Menschen mit HIV und Aids.
Das interaktive Kampagnenportal lädt zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember und darüber hinaus zu aktiver Beteiligung und zu Diskussionen ein und stellt die Plattform für eine breite gesellschaftliche Auseinandersetzung über HIV und AIDS zur Verfügung. Die Resonanz der bereits über 12.700 Botschafterinnen und Botschafter, die sich inzwischen für die Kampagne im Internet registriert haben, ist durchweg positiv. Sie nutzen das Portal, um mit HIV-positiven Menschen in Kontakt zu treten, indem sie Kommentare schreiben und Fragen stellen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die eigenen Statements inhaltlich zu vertiefen und eigene Erfahrungen mit HIV und Aids in Form eines selbstgedrehten Handyvideos zu veröffentlichen.
Der Welt-Aids-Tag wurde von den Vereinten Nationen ausgerufen und wird seit 1988 weltweit jedes Jahr am 1. Dezember begangen. Die neue Kampagne "Positiv zusammen leben - aber sicher!" wird vom Verband der privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) und dem Fachverband Außenwerbung (FAW) unterstützt. Sie ist auf mehrere Jahre angelegt.
Weitere Informationen unter: http://www.welt-aids-tag.de
Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der Deutschen AIDS-Hilfe und der Deutschen AIDS-Stiftung vom 30.11.2010
08.11.2010
Keine Probleme beim Zahnarztbesuch für Versicherte der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER
Laut Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung und verschiedener Medienberichte sollen zahnärztliche Behandlungen vieler gesetzlich Krankenversicherter wegen ausgeschöpfter Honorarbudgets auf das nächste Jahr verschoben werden.
„Wir weisen darauf hin, dass das Budget der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER nicht ausgeschöpft ist. Unsere Versicherten können somit alle zahnärztlichen Behandlungen uneingeschränkt in Anspruch nehmen, ohne dass ihrem behandelnden Zahnarzt dadurch Nachteile entstehen“, stellt Frank Jessen, Vorstand der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER klar.
Die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER hat in den letzten Jahren bei allen Kassenzahnärztlichen Vereinigungen (KZV) ihre Budgetgrenzen unterschritten. Das bedeutet, dass alle Leistungen, die Versicherte der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER in Anspruch nehmen auch bezahlt werden.
„Sollte Ihr Zahnarzt Ihnen mitteilen, dass eine Kontrolluntersuchung oder eine Behandlung aufgrund der Budget-Problematik erst 2011 erfolgen kann, so trifft eine solche Aussage des Zahnarztes nicht zu“, so Jessen weiter. „Darüber hinaus müssen Zahnärzte, die eine notwendige Behandlung aus finanziellen Gründen unterlassen mit Konsequenzen rechnen.“
Das Bundesversicherungsamt (BVA) hat laut einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ bereits angekündigt, gegen Zahnärzte vorzugehen, die wegen vermeintlicher Budgetgrenzen eine erforderliche zahnärztliche Behandlung ablehnen.
Oktober 2010
22.10.2010
Niedrige Marktzinsen - Privatversicherten droht Beitragsschub
Die Folgen der Finanzkrise könnten privat Krankenversicherte hart treffen: Expertenberechnungen für die "Financial Times Deutschland" zufolge sind Prämienerhöhungen von bis zu acht Prozent nötig. Viele Anbieter haben große Probleme mit ihren Zinseinnahmen.
Hamburg - Die derzeit niedrigen Marktzinsen belasten die Bilanzen der privaten Krankenversicherungen. Allein wegen der geringen Renditen seien Prämienerhöhungen von sechs bis acht Prozent nötig, haben mehrere Versicherer nach Informationen der "Financial Times Deutschland" errechnet. Dazu kommen noch die normalen Beitragsanpassungen wegen der höheren Kosten im Gesundheitswesen.
Die derzeit niedrigen Zinsen sind für die 46 deutschen Krankenversicherer ein Problem, da ein Teil der Beitragseinnahmen als Rückstellungen zurückgelegt werden muss. Dies ist notwendig, damit die privaten Krankenversicherungen auch für ältere Kunden noch bezahlbar ist. Diese Rückstellungen von zurzeit 144 Milliarden Euro müssen sie zu einem speziellen Satz verzinsen.
Dessen Obergrenze, der sogenannte Höchstrechnungszins, wird vom Bundesfinanzministerium festgelegt. Das soll verhindern, dass die Versicherer nicht auf Grundlage von riskanten Zinskalkulationen versuchen, Kunden mit günstigen Angeboten zu ködern.
Dieser Satz liegt seit mehr als 50 Jahren unverändert bei 3,5 Prozent - anders als in der Lebensversicherung, wo es aktuell 2,25 Prozent sind. Wenn die Gesellschaften das Geld ihrer Kunden in Staatsanleihen anlegen, bekommen sie heute aber kaum mehr als 2,5 Prozent. Zwischen den zugesagten und den erwirtschafteten Leistungen klafft also potenziell eine riesige Lücke.
Heftiger Streit unter den Versicherern
Mindestens zehn Gesellschaften haben dem Bericht zufolge derzeit große Schwierigkeiten, den garantierten Zinssatz von 3,5 Prozent einzufahren. Daher gebe es starke Kräfte in der Branche, die eine vorübergehende Absenkung auf 3 Prozent befürworten. Die Anbieter müssten dann mit niedrigeren Zinseinnahmen kalkulieren. Die bisherigen Rückstellungen würden für die Ansprüche der Kunden nicht mehr ausreichen. Sämtliche Krankenversicherer müssten die Preise erhöhen und die Rückstellungen stärken.
Unter den Versicherern tobt laut "FTD" derzeit ein heftiger Streit. Die Mehrheit der Gesellschaften sowie die Spitze des Branchenverbands PKV halten strikt dagegen: Sie fürchten, dass eine Absenkung des Zinses fatale Folgen für das Versicherungsgeschäft hätte. Die schwarz-gelbe Koalition hatte den Privatversicherern weitreichende Zugeständnisse gemacht, um ihre Position im Gesundheitssystem zu stärken. Dies könnten allgemeine Preiserhöhungen wegen der Niedrigzinsen zunichtemachen.
Die schwächelnden Gesellschaften dagegen wollen nach Informationen der Zeitung verhindern, dass sie nur für ihre Kunden den Zins absenken müssen. Die betroffenen Versicherer müssten deutlich höhere Beiträge verlangen als Konkurrenten - das wäre ein klarer Wettbewerbsnachteil.
Quelle: wit/dpa-AFX/entnommen: Spiegel online
21.10.2010
Spielzeugsicherheit: Skandal im Kinderzimmer
Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. fordert Krisengipfel und sieht akuten Handlungsbedarf in Bund und Ländern
Einen Krisengipfel zur Spielzeugsicherheit fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) als Reaktion auf die jüngste Untersuchung der Stiftung Warentest. Mehr als 80 Prozent der getesteten Spielzeuge waren mit Schadstoffen belastet. Zehn Prozent der Produkte hätte niemals in den Verkehr gebracht werden dürfen, weil sie Kinder einer direkten Gefahr aussetzen.
Die Untersuchung der Stiftung Warentest hat ein massives Kontrolldefizit offengelegt. Zwar ist die Stichprobe nicht repräsentativ. Es ist allerdings davon auszugehen, dass es zahlreiche weitere Produkte gibt, die aus Sicherheitsgründen nicht verkauft werden dürften. „Hier gibt es akuten Handlungsbedarf“, fordert Vorstand Gerd Billen.
Der Tipp Ihrer BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER: Augen auf beim Spielzeugkauf!
Quelle: Pressemitteilung der vzbv vom 21.10.2010
18.10.2010
Urlaub ohne Hindernisse
„Ich war noch niemals in New York...“ - Dank des neuen Katalogs „BSK-Urlaubsziele 2011“ vom Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter könnte Udo Jürgens´ Schlager schon bald nicht mehr zutreffen.
Das Programm 2011 bietet Menschen mit Körperbehinderung eine bunte Auswahl an barrierefreien Reisezielen. Ob Bus-, Flug- oder Städtereisen, Urlaubs- und Badereisen für Gruppen oder Individualreisen in Deutschland und im Ausland, für jeden ist das Richtige dabei.
Der aktuelle Katalog kann gegen Zusendung eines adressierten und mit € 1,45 frankierten DIN A4-Rückumschlags angefordert werden bei: BSK Service GmbH, Reiseservice, Altkrautheimer Straße 20, 74238 Krautheim. Weitere Infos auch unter www.reisen-ohne-barrieren.eu
September 2010
02.09.2010
BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER bildet aus
Sechs Auszubildende starteten Anfang September bei der BKK GS ins Berufsleben. Sie absolvieren eine dreijährige Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten.
„Der Beruf ist weitaus interessanter, als es sein verstaubter Name vermuten lässt“, so Heike Schlewing, Ausbildungsleiterin bei der BKK GS. „Sozialversicherungsfachangestellte sind die kompetenten Ansprechpartner für unsere Versicherten in allen Fragen rund um die Kranken- und Pflegeversicherung.“ Und eine gute Nachricht für alle, die sich für diesen Ausbildungsberuf interessieren, hat Heike Schlewing gleich auch noch. „Für 2011 suchen wir noch Auszubildende. Bewerber sollten möglichst die Fachoberschulreife, die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife haben. Ganz wichtig ist, dass interessierte Berufsstarter kommunikationsstark sind und gerne mit Menschen arbeiten.“ Die Bewerbungsfrist endet am 24. September.

Hießen die neuen Auszubildenden bei der BKK GS herzlich willkommen: Kai Anders, stellvertr. Vorstand der BKK GS (l.) und Ausbildungsleiterin Heike Schlewing (r.).
August 2010
26.08.2010
BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER ohne Zusatzbeitrag 2011
Eine gute Nachricht für alle Versicherten der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER und natürlich auch für all die, die es noch werden wollen: Die größte ostwestfälische Betriebskrankenkasse wird 2011 keinen Zusatzbeitrag erheben müssen.
"Wir sind finanziell gut aufgestellt und deswegen werden wir auch in 2011 ohne Zusatzbeitrag auskommen" sagt BKK Vorstand Frank Jessen.
Versicherte der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER können sich also ganz entspannt zurücklehnen. Sie profitieren nicht nur von einem starken Partner mit einem soliden finanziellen Fundament, sondern von den zahlreichen Extras wie Zahnarzt-Bonus oder einem attraktiven Bonusprogramm.
Mitglieder vieler anderer Krankenkassen müssen bereits in diesem Jahr tiefer in die Tasche greifen, und Zusatzbeiträge zwischen 8 und 37,50 Euro bezahlen. Und 2011 wird es noch teurer. Zum einen steigt der einheitliche Beitragssatz von 14,9 auf 15,5 %. Gleichzeitig wird der Arbeitgeberbeitrag bei 7,3 % festgeschrieben. Für den Beitragszahler bedeutet das, dass künftige Kostensteigerungen allein zu seinen Lasten gehen.
Erhebt eine Krankenkasse einen Zusatzbeitrag, haben Versicherte ein Sonderkündigungsrecht. Die Krankenkasse muss darüber hinaus auf die Möglichkeit eines Kassenwechsels hinweisen. Versicherte, die ihr Kündigungsrecht wahrnehmen, müssen im Kündigungszeitraum (zwei Kalendermonate) den Zusatzbeitrag nicht bezahlen.
Wird auch Ihre Krankenkasse teurer? Dann kommen Sie doch zu uns! Rufen Sie uns an. Wir sind gern für Sie da. Rund um die Uhr. Kostenlos unter 0 800 0 255 255. Oder Sie melden sich gleich hier ganz bequem online an.
17.08.2010
Zugang zur freiwilligen Rentenversicherung wird erleichtert
Wer bisher nicht zur freiwilligen Versicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung berechtigt war, profitiert unter Umständen jetzt von einer gesetzlichen Neuregelung. Der Gesetzgeber hat ab sofort den Personenkreis der Berechtigten erweitert. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Westfalen hin.
Mit der Neuregelung können versicherungsfreie oder von der Versicherungspflicht befreite Personen jetzt auch ohne Vorversicherung freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung zahlen.
Das kann vor allem dann interessant sein, wenn bislang für einen Rentenanspruch nicht genügend Versicherungsjahre vorhanden waren und eine Beitragserstattung nicht in Betracht kam. Davon betroffen sind zum Beispiel Beamte oder Mitglieder eines berufsständischen Versorgungswerkes.
Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch eine Sondernachzahlung möglich. Damit können die erforderlichen Beitragsmonate für einen Anspruch auf Regelaltersrente sofort erfüllt werden.
Die Deutsche Rentenversicherung weist jedoch darauf hin, dass ein Anspruch auf eine gesetzliche Rente zur Kürzung einer anderweitigen Versorgung führen kann.
Fragen zum Thema beantworten auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 48011. Weitere Informationen gibt es außerdem in den Auskunfts- und Beratungsstellen und bei den Versichertenältesten.
Quelle: Deutsche Rentenversicherung Westfalen, 12.08.2010
Juli 2010
21.07.2010
BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER verzeichnet positive Bilanz für 2009
Die Bilanz der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER für das Jahr 2009 konnte mit einem Plus von 3,765 Mio. Euro abgeschlossen werden. Die Einnahmen beliefen sich auf 299,760 Mio. Euro. Demgegenüber standen Ausgaben von rund 295,995 Mio. Euro.
In seiner Sitzung am 5. Juli 2010 hat der Verwaltungsrat die durch eine externe Prüfungsgesellschaft beurteilte Jahresrechnung abgenommen und dem Vorstand Entlastung erteilt.
Das Vermögen der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER am Ende des Geschäftsjahres 2009 in Höhe von 17,816 Mio. Euro entspricht rund 72% einer Monatsausgabe. Damit ist das gesetzliche Rücklagensoll von 25% einer durchschnittlichen Monatsausgabe mehr als erfüllt.
Steigerung bei den Ausgaben
Von den Einnahmen (299,760 Mio. Euro) gab die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER knapp 92,9% für Leistungen aus: rund 2.272 Euro je Mitglied. Der größte Teil dieser Ausgaben entfällt auf Krankenhausbehandlungen (71,928 Mio. Euro), gefolgt von ärztlichen Behandlungen (53,904 Mio. Euro), Ausgaben für Arzneimittel (40,629 Mio. Euro) und Krankengeld (24,248 Mio. Euro). Damit stiegen 2009 die Leistungsausgaben pro Mitglied um 9,4%. Die größten Steigerungen sind bei den Ausgaben für Krankengeld (plus 16,7%), Heil- und Hilfsmittel (plus 12,5%) und Krankenhausbehandlungen (plus 11,3%) zu verzeichnen.
Verwaltungskosten erneut weit unter Durchschnitt
Mit Hilfe der Verwaltungsausgaben kann die Effizienz einer Krankenkasse gemessen werden. Im Durchschnitt liegen die Verwaltungsausgaben der gesetzlichen Krankenkassen bei 128 Euro pro Versichertem. Mit rund 104 Euro liegen die Verwaltungskosten der BKK GILDEMEISTER SEIDENTICKER erneut unter dem bundesweiten Durchschnitt. Nach Berechnungen des GKV-Spitzenverbandes geben die gewinnorientierten Privatversicherer über 380 Euro pro Vollversicherten aus.
Tendenz steigend bei der Mitgliederentwicklung
Trotz der mit Einführung des Gesundheitsfonds grundlegend geänderten Rahmenbedingungen in der gesetzlichen Krankenversicherung konnte die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER 2009 im Vergleich zu 2008 einen Mitgliederzuwachs von 3,8% verzeichnen. Die durchschnittliche Mitgliederzahl belief sich 2009 auf 120.984.
Bedingt durch ihre gute finanzielle Ausgangssituation erhebt die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER im Jahr 2010 keinen Zusatzbeitrag. Da andere Krankenkassen bereits seit Anfang des Jahres einen Zusatzbeitrag erheben, verzeichnet die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER seit Februar 2010 einen deutlichen Mitgliederzuwachs.
Pflegeversicherung: Das meiste Geld für den Ausgleichsfonds
Die Einnahmen der Pflegeversicherung der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER beliefen sich 2009 laut Jahresrechnung auf 64,6 Mio. Euro, denen Leistungsausgaben von 6,2 Mio. Euro gegenüberstehen. Allein 57,1 Mio. Euro flossen in den gesetzlichen Ausgleichsfonds. Dieser Fonds unterstützt die Pflegekassen, die mit ihren Einnahmen die Ausgaben nicht decken können. Daraus ergibt sich folgende Verteilung der Ausgaben: 10% für Leistungen, 90% für den Ausgleichsfonds.
Geschäftsbericht 2009
Den Geschäftsbericht 2009 der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER sowie die Geschäftsberichte der vergangenen zwei Jahre stehen online zum Download bereit und können hier eingesehen werden.
20.07.2010
Bei Hitze-Alarm empfohlen: Das „Gesundheitstelefon“ der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER
Immer mehr Menschen klagen in diesen Tagen über die große, für uns in Mitteleuropa ungewöhnliche Hitze – immer mehr Menschen werden darüber sogar krank.
Und diese Hitzewelle wird nach Prognosen von Meteorologen weiter andauern und so diesen Sommer zum möglicherweise heißesten in der Geschichte der Wetteraufzeichnungen werden lassen.
- Was sind die Gefahren und Risiken dieser Wetterlage?
- Was sind die typischen, hitzebedingten Erkrankungen und mit welchen Symptomen gehen sie einher?
- Welche Erste-Hilfe Maßnahmen sind zu ergreifen?
- Wann ist ein Arztbesuch angesagt?
Die Experten am Gesundheitstelefon der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER geben Antworten auf alle Fragen rund ums Thema. Sie erhalten wertvolle Ratschläge und Tipps zum richtigen Umgang mit der Hitze.
Das Gesundheitstelefon erreichen Sie rund um die Uhr unter:
01805 609020 (0,14 €/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.)
Da wir diesen Service exklusiv für unsere Versicherten anbieten, sollten Sie Ihre BKK-Versichertenkarte, Papier und Stift, Medikamente, die Sie zurzeit einnehmen bzw. die im Zusammenhang mit Ihrer Frage stehen, ärztliche Befunde (falls vorhanden) griffbereit haben.
Einfach. Gut. Durch den Sommer kommen. Mit Ihrer BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER
14.07.2010
Wissen was geht! – Jugendliche auf ihrer Expedition Zukunft zu Besuch bei der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER
Auch in diesem Jahr veranstalten die Wirtschaftsförderung Bodenseekreis (WFB) und die Firmen der Region wieder die Ferienaktion „wissen was geht!“ zur Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler aus der Bodenseeregion.
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Am 16. August ist die Aktion bei der der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER in Friedrichshafen zu Gast. Hier lernen die zukünftigen Berufsstarter nicht nur das Unternehmen, sondern auch den Beruf des Sozialversicherungs-fachangestellten kennen. Neben einem Rundgang durch das Gebäude stehen Gespräche mit Auszubildenden und Ausbildungsleitern auf dem Programm.
Im Rahmen der Aktion „wissen was geht!“ können interessierte Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 20 Jahren in ihren Sommerferien einen Tag lang verschiedene Unternehmen besuchen, unterschiedliche Berufsbilder kennenlernen und so erste Eindrücke im Berufsleben sammeln. Die Teilnahme ist kostenlos!
Anmeldung und weitere Informationen zur Veranstaltung unter:
www.wissen-was-geht.de oder unter 07541-385 88 0 oder
07551-947 19 37
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02.07.2010
NÜRNBERGER und BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER kooperieren
250 Jahre Tradition und Erfahrung
Die NÜRNBERGER Krankenversicherung AG (NKV) und die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER haben eine Kooperation bei privaten Zusatzversicherungen vereinbart. Seit 1. Juli 2010 steht den Versicherten der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER eine breite Palette von bedarfsgerechten Ergänzungstarifen der NKV im Rahmen der Gruppenversicherung zur Verfügung.
Die Zusatztarife sehen zum Beispiel Leistungen für Zahnersatz, Brillen und Kontaktlinsen, Behandlungen beim Heilpraktiker oder stationäre Aufenthalte im Krankenhaus vor. Sie bieten außerdem Versicherungsschutz im Ausland. Auch ein Krankenhaus- oder Pflege-Tagegeld kann abgeschlossen werden. Alle Zusatztarife bietet die NKV zu besonders günstigen Konditionen an.
„Mit der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER konnten wir einen sehr leistungsfähigen Partner aus dem Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung gewinnen“, erklärt Alexander Brams, Vorstandsmitglied der NKV. „Zudem verbindet sie wie die NÜRNBERGER Tradition und Zukunftsorientierung in hervorragender Weise.“
„Unser Ziel ist es, unseren Versicherten ein optimales Leistungsangebot zu einem fairen Preis mit herausragendem Service anbieten zu können“, so Frank Jessen, Vorstand der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER. „In der NÜRNBERGER Krankenversicherung haben wir für die Zukunft einen verlässlichen und starken Partner gefunden.“
Die NKV, ein Unternehmen der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe, gehört zu den wachstumsstärksten Unternehmen der privaten Krankenversicherung. Im Geschäftsjahr 2009 konnte sie die Beitragseinnahmen um 3,7 Prozent auf rund 147 Mio. EUR steigern. Zum achten Mal in Folge wurde die NKV von den Experten der ASSEKURATA Assekuranz Rating-Agentur mit A+ („sehr gut") bewertet. Die für die Kunden eines Krankenversicherers besonders wichtige Beitragsstabilität erhielt die Bestnote „exzellent".
NÜRNBERGER und BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER können zusammen auf 250 Jahre Tradition und Erfahrung zurückblicken. Die NÜRNBERGER wurde 1884 als erste selbstständige Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft Bayerns gegründet. Mit einem eigenen Krankenversicherer ist die Versicherungsgruppe seit 1991 auf dem Markt. Ebenfalls 1884 ging die Kranken- und Unterstützungskasse der Firma Gildemeister & Comp. in Bielefeld an den Start. Durch die Fusion mit der BKK Seidensticker 1997 und der BKK Zeppelin 2003 erreichte sie ihre heutige Größe.
250 Jahre Tradition und Erfahrung. Einfach. Gut. Für Alle.
02.07.2010
BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER gewinnt Silber-Award des BCP 2010
Am 30. Juni war es soweit: Die besten Unternehmenspublikationen beim BCP Best of Corporate Publishing wurden in Hamburg ausgezeichnet.
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Die Jury des größten Wettbewerbs für Unternehmenskommunikation in Europa hat im März und April aus über 600 eingereichten Publikationen die 177 Nominierten bestimmt. Das Gesundheitsjournal der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER wurde 2008 gleich mit der Erstausgabe mit Gold und nun zum zweiten Mal in Folge mit dem Silber-Award ausgezeichnet.
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Juni 2010
28.06.2010
Themenchat „Vitaminpräparate – Sinnvoll oder überflüssig?“ am 13.07.2010
Eine vollwertige und ausgewogene Ernährung zählt in jedem Alter zu den wichtigsten Voraussetzungen für Gesundheit und Wohlbefinden. Und weil Vitamine und Mineralstoffe so wichtig sind, greifen immer mehr Menschen zu Nahrungsergänzungsmitteln. Aber sind diese Präparate wirklich nötig oder können sie auch gesundheitsschädlich sein?
Diese und andere Fragen rund ums Thema „Vitaminpräparate“ beantwortet Ihnen im kommenden Chat unsere Expertin Antje Gahl, Diplom-Ökotrophplogin und Leiterin des Referats Öffentlichkeitsarbeit bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).
Seit den 90er Jahren nehmen immer mehr Menschen Vitaminpräparate als Nahrungsergänzung zu sich. Dabei weist die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) darauf hin, dass Deutschland kein „Vitaminmangel-Land“ ist und es demzufolge auch nicht nötig ist, derartige Präparate einzunehmen, sofern man nicht zu einer Risikogruppe zählt.
Eine übermäßige Einnahme von Vitaminpräparaten soll nicht nur schädlich sein, sondern sogar die Sterblichkeit erhöhen. Kein Wunder also, dass nun große Unsicherheit herrscht.
Sie möchten wissen, wann Vitaminpräparate sinnvoll sind und wann nicht, oder was eine Überdosierung an Vitaminpräparaten bewirkt? Stellen Sie Ihre Fragen im Chat!
Unsere Expertin beantwortet im Themenchat am 13.07.2010 live alle Fragen in der Zeit von 20:00 bis 21:30 Uhr.
16.06.2010
BKK Gesundheit online
Jetzt im Erscheinungsbild der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER
Mit unserem Portal "Gesundheit online" bieten wir Ihnen eine zeit- und ortsunabhängige Onlineplattform mit einem umfassenden Informations- Interaktions- und Beratungsangebot rund um alle gesundheitsrelevanten Themen. Und das ab sofort im Erscheinungsbild der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER.
Unter www.bkkgs.portal-gesundheitonline.de finden Sie neben einem aktuellen "Topthema" und einer Datenbank für die Suche von Gesundheitskursen unter der Rubrik "aktiv & gesund" verschiedene Module, mit denen Sie Ihre Gesundheit online testen können.
Für frisch gebackene Eltern und die, die es werden wollen, gibt es im Bereich "Fit von Klein auf" alles Wissenswerte und viele wertvolle Tipps für die ersten drei Jahre im Leben Ihres Kindes.
Und der "FamilyCare-Newsletter" begleitet Eltern und Kind von der 20. Schwangerschaftswoche bis zum 6. Geburtstag.
Unter "BKK Lebenshilfe" können Sie weiterhin kostenlos und völlig anonym Kontakt zu Beratungsstellen, Selbsthilfeorganisationen oder anderen Betroffenen aufnehmen, Termine für eine E-Mail-Beratung oder eine Einzel-Chat-Beratung vereinbaren, und in regelmäßig stattfindenden Experten-Chats mit Fachleuten über unterschiedliche Themen diskutieren.
Bis zum 30. August 2010 stehen in der Themenwelt "Fit in der Lebensmitte" wechselnde Topthemen für Sie bereit. Zurzeit erfahren Sie hier alles Wissenswerte rund um "Bewegung & Fitness" in der 2. Lebenshälfte.
Mai 2010
31.05.2010
Kein Zusatzbeitrag bei der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER
Etliche Krankenkassen erheben bereits einen Zusatzbeitrag von ihren Versicherten. Und auch die Privaten Krankenversicherungen haben bereits Beitragsanhebungen angedroht.
"Mit unserer klaren Aussage, in 2010 keinen Zusatzbeitrag zu erheben, möchten wir einer Verunsicherung unserer Versicherten vorbeugen", sagt Frank Jessen, Vorstand der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER. Möglich macht das u. a. eine solide und vorausschauende Finanzpolitik, mit der die BKK frühzeitig eine gute Grundlage für den Gesundheitsfonds geschaffen hat.
Seit 2009 können Krankenkassen dann einen Zusatzbeitrag erheben, wenn sie ihre Ausgaben nicht mit den aus dem Gesundheitsfonds zugewiesenen Geldern bestreiten können. Das Gesundheitsministerium geht zwar momentan noch davon aus, dass Zusatzbeiträge oberhalb von acht Euro vermieden werden könnten. Doch auch acht Euro sind viel Geld. Zu befürchten ist auch, dass viele Krankenkassen Zusatzleistungen zurückfahren, mit denen sie zunächst um Mitglieder gebuhlt haben.
Die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER hingegen baut ihr ohnehin umfangreiches Leistungsangebot ständig aus. Und das Beste daran: Mit dem attraktiven Bonusprogramm, dem Hausarztmodell oder vielen anderen Extras wie beispielsweise dem Zahnarzt-Bonus sparen Versicherte der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER bares Geld.
Eben: Einfach. Gut. Für Alle.
31.05.2010
Zusatzbeitrag? Dann zur BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER wechseln
Machen Sie von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch.
Seit 2009 können Krankenkassen dann einen Zusatzbeitrag erheben, wenn sie ihre Ausgaben nicht mit den aus dem Gesundheitsfonds zugewiesenen Geldern bestreiten können. Ihre Krankenkasse muss Sie mindestens einen Monat vor der ersten Fälligkeit über den Zusatzbeitrag informieren.
Erhebt Ihre Krankenkasse einen Zusatzbeitrag, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. Ihre Krankenkasse muss Sie darüber hinaus auf die Möglichkeit eines Kassenwechsels hinweisen. Nehmen Sie Ihr Kündigungsrecht wahr, müssen Sie im Kündigungszeitraum (zwei Kalendermonate) den Zusatzbeitrag nicht bezahlen.
Der von Ihnen allein zu zahlende Zusatzbeitrag darf ein Prozent Ihres beitragspflichtigen Einkommens nicht übersteigen. Doch keine Regel ohne Ausnahme: Bei Zusatzbeiträgen bis zur Höhe von pauschal acht Euro entfällt die Einkommensprüfung und somit die Belastungsgrenze.
Erhebt auch Ihre Krankenkasse einen Zusatzbeitrag? Dann wechseln Sie zur BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER. Einfach. Gut. Für Alle. Ohne Zusatzbeitrag! Rufen Sie uns an. Wir sind gern für Sie da. Oder melden Sie sich gleich hier online an.
06.05.2010
Bundesweiter Tag der Organspende am 5. Juni 2010
„Richtig. Wichtig. Lebenswichtig!“ lautet das Motto des Tags der Organspende am 5. Juni 2010.
12.000 Patienten warten in Deutschland auf ein Spenderorgan. Aufgrund des anhaltenden Organmangels sterben jährlich rund 1.000 Menschen auf der Warteliste und Nierenpatienten warten durchschnittlich fünf bis sechs Jahre auf eine Transplantation. Die Bereitschaft zur Organspende ist grundsätzlich vorhanden. So zeigen Umfragen immer wieder, dass etwa 80 Prozent der Bevölkerung der Organspende positiv gegenüber stehen. Aber nur 17 Prozent der Bundesbürger haben einen Organspendeausweis.
Die zentrale Veranstaltung zum Tag der Organspende findet in diesem Jahr in Hannover statt. Ministerpräsident Christian Wulff und Aygül Özkan, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, haben die Schirmherrschaft übernommen. Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler spricht das Grußwort. Der Tag der Organspende beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Marktkirche. Vor der Kirche werden Infostände und Aktionen über Organspende, Transplantation und Gesundheit informieren. Ein weiterer Höhepunkt ist das Bühnenprogramm am nachmittag.
Der erste Samstag im Juni ist seit 28 Jahren der Organspende gewidmet. Er ist ein wichtiger Anlass, um das Thema Organspende verstärkt in das öffentliche Bewusstsein zu rücken und die Menschen aufzuklären.
April 2010
23.04.2010
Ihre BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung raten: Schutzimpfungen - der beste Schutz für Kinder und Erwachsene
Anlässlich der Europäischen Impfwoche vom 24. April bis zum 1. Mai 2010 empfehlen die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER allen Bürgerinnen und Bürgern, ihren Impfstatus bei ihrer behandelnden Ärztin oder ihrem Arzt zu überprüfen.
Noch immer vergessen viele Menschen, dass zahlreiche Infektionskrankheiten auch mit den Mitteln heutiger Medizin nur schlecht behandelt werden können und schwerwiegende Komplikationen auslösen. Deshalb sind vorbeugende Impfungen wichtig, sowohl im Kindes- als auch im Erwachsenenalter.
Die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER übernimmt die Kosten für alle Impfungen, die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen werden. Zu Ihrem Schutz. Für Menschen, die wegen ihres Alters oder sonstiger Gründe besonderen Risiken ausgesetzt sind, übernimmt die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER auch die Kosten für so genannte Indikationsimpfungen. Lassen Sie sich von uns beraten.
Wie das Beispiel Masern zeigt, kann auch in Deutschland der Impfschutz noch deutlich verbessert werden. So müssten über 95 Prozent aller Kinder zweimal gegen Masern geimpft sein, um von einer Ausrottung des Virus und einem Schutz der Bevölkerung ausgehen zu können. Tatsächlich liegen die Impfquoten in der Altersgruppe der 2- bis 17-Jährigen insbesondere bei der zweiten Masernimpfung bei nur 75 Prozent. Das ist eindeutig zu niedrig und weist darauf hin, dass noch immer viele Menschen sogenannte "Kinderkrankheiten" wie Masern oder Mumps irrtümlicherweise für harmlos halten. Dabei verkennen sie die gesundheitlichen Gefahren. Während bei einer Maserninfektion - je nach Alter - bis zu jeder 500. Betroffene an einer Gehirnentzündung erkrankt, ist das Risiko einer solchen Erkrankung nach einer Masernimpfung erheblich niedriger und liegt bei weniger als 1:1.000.000.
In Zeiten der Globalisierung und weltweiter Reisen können Infektionskrankheiten, die in Deutschland nicht mehr vorkommen, wie beispielsweise Kinderlähmung, jederzeit wieder eingeschleppt werden und hier zu Erkrankungen Ungeimpfter führen. Nur durch einen hohen Anteil Geimpfter in der Bevölkerung kann auf Dauer sichergestellt werden, dass Krankheiten, die in anderen Ländern noch weit verbreitet sind, in Deutschland nicht erneut auftreten.
Weitere Informationen zum Thema Impfung unter: http://www.kindergesundheit-info.de - Portal für Eltern rund um das Thema Kindergesundheit http://www.ich-geh-zur-u.de - Internetportal zu Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9.
Ausführliche Informationen auch hier auf unserer Internetseite unter Leistungen und dort unter Leistungskatalog von A bis Z.
Die Faltblätter "Impfen schützt!" - Sicherer Schutz vor Infektionskrankheiten für Kinder (in Deutsch, Russisch, Türkisch, Arabisch und Englisch) und "Kleiner Piks mit großer Wirkung. Infos zum Impfen" (für Jugendliche) können kostenlos unter folgender Adresse bestellt werden: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 51101 Köln, Fax: 0221-8992257, E-Mail: order@bzga.de, www.bzga.de [http://www.bzga.de/infomaterialien/kinder-und-jugendgesundheit]
Quelle: BZgA, 23.04.2010
09.04.2010
Operation gescheitert - die Ärzte greifen im Arbeitskampf zum Skalpell
Mit dem Abbruch der fünften Tarifrunde am 8. April in Düsseldorf bereitet sich die Ärztegewerkschaft Marburger Bund nach vier Jahren erneut auf Streiks an den 800 kommunalen Kliniken in Deutschland vor. Mit Arbeitsniederlegungen ist ab Mitte Mai zu rechnen. Nur Berlin und Hamburg, wo eigene Tarifverträge gelten, werden davon ausgenommen sein. Die Schuld geben sich die Tarifparteien jeweils gegenseitig.
Enttäuscht brachen die Ärztevertreter nach 30-stündigen zähen Verhandlungen den Versuch ab, mit den Arbeitgebern doch noch zu einer Einigung zu kommen. «Uns liegt noch nicht mal ein förmliches Angebot der Arbeitgeber vor», empörte sich Lutz Hammerschlag, der Verhandlungsführer der Ärzte. Die Arbeitgeber hätten sich schlicht geweigert, einen Abschluss oberhalb dessen zu vereinbaren, was Verdi für den öffentlichen Dienst erstritten hat - 2,3 Prozent für 26 Monate. Dabei seien in Hamburg sogar 11 Prozent drin gewesen.
Für die Gewerkschaft, die die Vergütungssituation der Ärzte grundsätzlich verbessern will, ist dies inakzeptabel, weil es an der Existenzberechtigung des Marburger Bundes rühren würde. Der hatte sich nach seinem wochenlangen Streik 2006 Respekt und Zulauf von nach eigenen Angaben 30 000 neuen Mitgliedern verschafft.
Mit 107 000 organisierten Ärzten will man sich nicht wieder unter die Verdi-Fittiche begeben, die gerade einmal 1000 Ärzte in ihren Reihen vorweise. «Für die Ärzte ist Verdi eine Scheingewerkschaft, so relevant wie die Christliche Gewerkschaft für die IG Metall», heißt es selbstbewusst.
Die Patienten sehen die Ärztegewerkschafter auf ihrer Seite, man streite letztlich für deren Versorgungssicherheit. «Wenn wir das so weiterlaufen lassen, setzt sich der Exodus der Ärzte an den kommunalen Kliniken fort, und wir laufen in einen massiven Ärztemangel hinein», sagt der MB-Vorsitzende Rudolf Henke.
Ganz anders die Version der Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeber. Der Marburger Bund ignoriere die Wirtschaftskrise und lasse jedes Verantwortungsbewusstsein vermissen, heißt es dort.
Die Arbeitgeber hätten 2,9 Prozent bei drei Jahren Laufzeit akzeptiert. Dazu ein Plus für die Bereitschaftsdienste von 16 bis 20 Prozent und zusätzliche Zuschläge für Nachtarbeit. Die Ärzte seien Spitzenverdiener auch unter den Akademikern. Unter den angekündigten Streiks würden in erster Linie unbeteiligte Patienten leiden.
Der Marburger Bund verweist auf 5000 unbesetzte Ärztestellen an den Kliniken und die Abwanderung der teuer ausgebildeten Mediziner ins Ausland. Die Arbeitgeber kontern, dass die Ärztegehälter in den vergangenen Jahren massiv gestiegen seien. Dass die Zahl der freien Stellen dennoch von 4000 auf mittlerweile 5000 gestiegen sei, widerlege doch die These, dass höheres Gehalt den Ärztemangel behebe.
Für die Krankenkassen ist der Ärztemangel ein Rechentrick. Noch nie habe es in Deutschland so viele Krankenhausärzte gegeben wie heute. Ihre Zahl sei seit 1998 um 13 Prozent auf 154 000 gestiegen.
Die Zahl der in Krankenhäusern behandelten Patienten sei im selben Zeitraum dagegen nur um vier Prozent gewachsen.
Quelle: dpa, 08.04.2010
08.04.2010
Der Frühling ist da. Und mit ihm die ersten Zecken.
Der harte und lange Winter hat den Zecken nicht geschadet. Schon jetzt sollten sich deshalb Waldbesucher und Menschen, die sich gern im Garten aufhalten, darauf einstellen, dass die unliebsamen Plagegeister im Unterholz lauern können. Am liebsten suchen sie sich eine warme, gut durchblutete Stelle am Kopf, in der Achselhöhle, in der Leistengegend oder zwischen den Zehen.
Die Zecke als Überlebenskünstler hat sich offenbar dem veränderten Lebensumfeld angepasst. Ab einer Temperatur von ca. sieben Grad sind Zecken aktiv. Die Gefahr, nach einem Zeckenstich an Borreliose und der Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) zu erkranken, wird in Deutschland immer größer.
Nach Angaben der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) ist inzwischen fast jede dritte Zecke mit Borreliose infiziert. Bis zu 240 000 Menschen infizieren sich pro Jahr in Deutschland mit Borreliose. Zwischen 60 000 und 80 000 erkranken an dieser gefährlichen Krankheit, die Nervensystem, Gelenke und Gewebe schädigt. Gegen Borreliose gibt es keine Vorbeugung, hier helfen schnelles Handeln und die Behandlung mit Antibiotika. Die Symptome sind Abgeschlagenheit, Fieber und Kopfschmerzen. Als Hinweis gilt in vielen Fällen eine Rötung an der Einstichstelle, die Tage oder Wochen nach dem Zeckenbiss auftreten kann.
Eine weitere Gefahr ist die sog. Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME), die trotz ihres Namens eben nicht auf diese Jahreszeit beschränkt bleibt. Die durch Hirnhaut-Entzündung gekennzeichnete Krankheit wird ebenfalls durch Zeckenbisse verursacht. Bei einer Infektion mit dem FSME-Virus treten etwa 14 Tage nach dem Stich grippeähnliche Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber auf. Bei einem Drittel der Erkrankten kommt es nach kurzer Zeit zu einem zweiten Krankheitsschub mit hohem Fieber, Nackensteifheit und Erbrechen. 2009 erkrankten 305 Menschen in Deutschland an der FSME.
Zecken, die das FSME-Virus übertragen, treten bislang hauptsächlich in den südlichen Landesteilen wie Baden-Württemberg und Bayern auf. Doch diese Risikogebiete werden seit Jahren kontinuierlich größer. Während es keinen Impfstoff gegen die Borreliose gibt, kann man sich vor FSME durch eine Impfung schützen. Die Gesundheitsbehörden empfehlen Menschen, die in den Risikogebieten leben oder dort Urlaub machen wollen, eine Impfung als präventive Maßnahme.
Die Experten der SDW raten darüber hinaus zu folgenden Vorsichtsmaßnahmen:
- Gebüsch, Unterholz und hohe Gräser meiden, denn Zecken fallen nicht etwa – wie oft behauptet – vom Baum, sondern warten in diesen Bereichen auf ihren Wirt, von dem sie beim Vorbeigehen abgestreift werden.
- Nach dem Spaziergang unbedingt Kleidung und Körper nach Zecken absuchen. Sie sollten innerhalb von zwölf Stunden entfernt werden, da das Infektionsrisiko mit der Saugdauer steigt. Die gesamte Zecke sollte vorsichtig herausgedreht werden. Die Zecke sollte anschließend unbedingt getötet werden, weil sie auch ohne Blut lange überleben kann.
- Helle und geschlossene Kleidung schützt vor Zecken. Festes Schuhwerk und lange Hosen erschweren der Zecke das Finden einer Fläche zum Blutsaugen.
Einfach. Gut. Informiert. Mit der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER.
März 2010
22.03.2010
Welttuberkulosetag am 24. März 2010
Infektion bleibt weltweite Epidemie
Tuberkulose bleibt nach Einschätzung von Experten neben Malaria und Aids einer der drei großen Killer der Menschheit. Mit 5,4 Millionen Neuerkrankungen im Jahr 2008 und etwa 2 Millionen Toten pro Jahr sei die Situation weiter dramatisch, sagte Robert Loddenkemper vom deutschen Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose. Besonders betroffen seien neben Südafrika und Asien die Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Trotz rückläufiger Zahlen in Deutschland (4500 Fälle im Jahr 2008) schätzt das Robert Koch-Institut Tuberkulose auch hier als ernstzunehmendes Gesundheitsproblem ein. Am 24. März ist Welttuberkulosetag.
Noch in den 1970er Jahren gingen Forscher davon aus, dass sich die Tuberkulose weltweit besiegen lasse - mit gut wirksamen Medikamenten und Impfungen. Doch die heilbare Infektion suchte sich neue Wege. Ihre Bakterienstämme veränderten sich. Die gängigen Medikamente aus den 60er Jahren schlagen deshalb heute häufig nicht mehr an. Das macht die Behandlungen aufwendiger und teurer. Doch nicht überall auf der Welt werden Patienten auf Resistenzen getestet. Mit einem Husten können sie gesunde Menschen anstecken. Forscher gehen davon aus, dass heute weltweit jeder dritte Mensch Tuberkulose-Erreger in sich trägt.
"Bakterien kennen keine Grenzen", warnte Sabine Rüsch-Gerdes, Leiterin des Nationalen Referenzentrums für Mykobakterien in Borstel bei Hamburg. Durch Migration werde die Krankheit inzwischen wieder in die Industrieländer getragen. In Deutschland habe es schon Ansteckungen bei Kindern gegeben, die von Au-Pair-Mädchen betreut wurden. Viele Hausärzte würden die Infektion auch nicht mehr sofort erkennen, weil sie so selten geworden sei. All das mache die Ausbreitung leichter.
Deutschland ist aber noch lange kein TB-Problem-Land. Dazu zählen vor allem Staaten im südlichen Afrika, gefolgt von den Philippinen, Indonesien, Indien, der Russischen Föderation und China. Hier erkranken zwischen 100 und 900 von 100 000 Menschen an Tuberkulose, bis zu 200 sterben. Mit viel Geld wird versucht, diesen Ländern beim Aufbau moderner Diagnose- und Therapiezentren zu helfen. Doch die Hemmnisse sind groß. Laborärzte in Kasachstan verdienten zum Beispiel viel zu wenig Geld, um zu bleiben, sagte Rüsch-Gerdes. In Osteuropa wirke noch die falsche Propaganda der Sowjetunion nach, es gebe keine Tuberkulose im Land. Regierungen müssten erst mühsam zum Handeln überzeugt werden.
Als zweites unerwartetes Problem bei der Tuberkulose-Bekämpfung kam der Aids-Erreger hinzu. Bei Patienten mit einem stark geschwächten Immunsystem hat die Tuberkulose als Co-Infektion oft ein leichtes Spiel, besonders häufig in Afrika. Inzwischen wissen Forscher auch, dass die herkömmliche Impfung gegen Tuberkulose keinen Schutz garantiert. Sie wirkt vor allem bei Kindern, weniger bei Erwachsenen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht dennoch davon aus, dass Tuberkulose im Jahr 2050 ausgerottet ist. Rüsch-Gerdes teilt diesen Optimismus nach vielen Auslandsreisen nicht.
Noch immer habe Tuberkulose den Ruf, eine Krankheit der Asozialen und der Dritten Welt zu sein, kritisierte Rüsch-Gerdes. Das sei jedoch auch in Deutschland ein Trugschluss. Hier erkrankten 2008 etwa 5 von 100 000 Menschen an Tuberkulose, 2007 waren es 6. Regional gibt es bei den Ansteckungszahlen große Unterschiede. Stadtstaaten wie Hamburg und Berlin registrierten 8 bis 9 Fälle pro 100 000 Einwohner.
Quelle: dpa
11.03.2010
Darmkrebs: vorbeugen, erkennen, heilen
Deutsche Krebshilfe und die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER informieren zum
Darmkrebsmonat März
Jährlich erkranken etwa 73.000 Menschen neu an Darmkrebs, 27.000 Menschen sterben daran. Früh erkannt ist diese Krankheit jedoch gut heilbar. Daher bietet die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER allen Versicherten ab 50 Jahren ein umfassendes Darmkrebs-Früherkennungsangebot an. "Die Experten der Deutschen Krebshilfe empfehlen sowohl den Stuhl-Blut-Test für Männer und Frauen ab 50 Jahren als auch die Darmspiegelung ab 55 Jahren als sinnvolle Maßnahme zur Früherkennung von Darmkrebs", betont Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. Viele Menschen haben Fragen zur Prävention, Früherkennung und Therapie von Darmkrebs. Aus diesem Grund initiiert die Deutsche Krebshilfe Telefonaktionen in Kooperation mit großen Tageszeitungen. Namhafte Krebs-Experten beantworten die Fragen der Bevölkerung.
Im Darmkrebsmonat März informiert die Deutsche Krebshilfe die Bevölkerung besonders intensiv über das Thema Darmkrebs, denn die Chancen der Vorbeugung und Früherkennung sind gut. "Die beste Möglichkeit, sich vor Darmkrebs zu schützen ist ein gesunder Lebensstil", erläutert Dr. Leonhard Hansen, Vorsitzender des Fachausschusses "Krebs-Früherkennung" der Deutschen Krebshilfe. Nichtrauchen, regelmäßige Bewegung, eine gesunde Ernährung sowie nur ein mäßiger Alkoholkonsum helfen, der Krankheit vorzubeugen.
Fast alle Darmkrebserkrankungen entstehen aus gutartigen Vorformen – so genannten adenomatösen Polypen oder Adenomen. In der Regel dauert es mehrere Jahre, bis sich aus einem Polypen Darmkrebs entwickelt. Ein erhöhtes Risiko besteht vor allem bei größeren Adenomen, die bereits Zellveränderungen aufweisen. Durch die Entfernung dieser Vorstufen kann die Entstehung von Darmkrebs verhindert werden. Dies ist das vorrangige Ziel der gesetzlichen Krebs-Früherkennungsuntersuchung.
Versicherten ab 50 Jahren bietet die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER kostenlose Untersuchungen an: Zunächst jährlich den Stuhl-Blut-Test, ab 55 Jahren dann die Koloskopie (Darmspiegelung), die nach zehn Jahren wiederholt wird. Wer sich gegen die Darmspiegelung entscheidet, kann alternativ ab 55 alle zwei Jahre den Stuhl-Blut-Test nutzen. Familiär belastete Menschen sollten sich in einem der sechs Zentren für familiären Darmkrebs der Deutschen Krebshilfe beraten lassen und schon in jungen Lebensjahren mit der Darmkrebs-Früherkennung beginnen.
Zum Thema Darmkrebs hält die Deutsche Krebshilfe umfangreiches kostenloses Informationsmaterial bereit: Ratgeber, Präventionsfaltblätter und Plakate sowie ein Patienten-Informationsfilm auf DVD können kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe, Postfach 1467, 53004 Bonn, oder im Internet unter www.krebshilfe.de bestellt werden.
Quelle: Deutsche Krebshilfe
Februar 2010
24.02.2010
Kostenlose Ersthilfe bei ärztlichen Behandlungsfehlern
Wenn Patienten vermuten, Opfer eines ärztlichen Behandlungsfehlers geworden zu sein, können sie sich an das Medizinrechts-Beratungsnetz wenden. Sie erhalten dort einen Beratungsschein für ein für sie kostenloses, juristisches Orientierungsgespräch durch ausgewählte Vertrauensanwälte in Wohnortnähe.
Der Verein Medizinrechtsanwälte e.V. ist Träger des Medizinrechts-Beratungsnetzes. Die Vorsitzende, Dr. Britta Specht, Fachanwältin für Medizinrecht, begrüßt den Vorschlag, ein Melderegister für Behandlungsfehler einzuführen, fordert aber eine konsequente Bearbeitung: "Ein Melderegister ist im Grundsatz sinnvoll, wenn es zur Fehlervermeidung eingesetzt wird und nicht zur Verunglimpfung einzelner. Aber es reicht nicht, die Fehler zu melden. Es müssen die Abläufe analysiert werden, die zu Fehlern führen. Dann kann es ein wertvolles Instrument sein und die Sicherheit der Patienten erhöhen."
Das Medizinrechts-Beratungsnetz wurde im Jahr 2000 von der Stiftung Gesundheit initiiert. In den vergangenen zehn Jahren haben mehr als 15.000 Orientierungsgespräche stattgefunden. Eine wissenschaftliche Studie in Zusammenarbeit mit der Universität Kiel begleitet das Projekt kontinuierlich. Bei der letzten Auswertung waren über 80 Prozent der Ratsuchenden zufrieden.
Patienten wie auch Ärzte können bei Fragen zum Medizin- oder Sozialrecht ein für sie kostenloses, juristisches Orientierungsgespräch durch ausgewählte Vertrauensanwälte in Anspruch nehmen. Beratungsscheine gibt es unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 0 73 24 83.
Weitere Informationen sowie das Verzeichnis der Vertrauensanwälte unter: www.medizinrechts-beratungsnetz.de
22.02.2010
Neuregelung der Arzneimittel-Rabattverträge
Versicherte profitieren schon seit 2007 von Rabattverträgen
Die Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung für Arzneimittel steigen stetig. Um die Preissteigerung für Arzneimittel zu begrenzen und die Versicherten finanziell zu entlasten, schließen die gesetzlichen Krankenversicherungen seit einigen Jahren Arzneimittel-Rabattverträge mit Arzneimittelherstellern.
Damit verpflichten sich die Krankenkassen, überwiegend Arzneimittel von bestimmten Herstellern abzunehmen. Die Verträge gelten für das gesamte Sortiment eines Arzneimittelherstellers. Die Versicherten leisten für diese Medikamente in der Regel die gesetzliche Zuzahlung.
Neue Rabattverträge zum 1. März 2010
Aufgrund gesetzlicher Änderungen dürfen die gesetzlichen Krankenkassen - und damit auch die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER – Verträge nur noch für einzelne Wirkstoffe, dafür aber mit mehreren Vertragspartnern abschließen. Diese neuen Rabattverträge treten zum 1. März 2010 in Kraft.
Was ändert sich damit für Sie als Versicherte
Wenn Sie in der Apotheke bisher ein bestimmtes Arzneimittel erhalten haben, könnte es sein, dass Sie ab 1. März 2010 im Rahmen eines neuen Rabattvertrags ein wirkstoffgleiches Medikament eines anderen Herstellers bekommen. Solche Nachahmerprodukte (Generika) sind bei gleicher Wirksamkeit oft deutlich günstiger als das Originalpräparat.
Für alle Arzneimittel aus den neuen Rabattverträgen müssen Sie keine gesetzliche Zuzahlung leisten. Für Arzneimittel aus alten Rabattverträgen kann die gesetzliche Zuzahlung auch weiterhin anfallen.
Weitere Informationen zu den neuen Rabattverträgen finden Sie hier. Eine Liste aller neuen zuzahlungsfreien Präparate finden Sie auf der Homepage des BKK Gemeinschaftsunternehmens "spectrumK".
Oder fordern Sie unseren Flyer zum Thema "Rabattierte Arzneimittel – Ihr Vorteil" an: per E-Mail oder über unser Servicetelefon unter 0800 0 255 255 (kostenlos).
22.02.2010
Satzungsänderungen
Das Bundesversicherungsamt (BVA) hat mit Bescheid vom 18.02.2010 den 23. Satzungsnachtrag der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER (Krankenversicherung) vom 14.12.2009 (Ziffern 1 bis 3 und 7) genehmigt. Die Ziffern 4 bis 6 und 8 wurden durch Bescheid des BVA vom 12.01.2010 und mit der Bekanntmachung vom 13.01.2010 öffentlich bekannt gegeben. Die Satzung tritt nach den Vorgaben des Bescheides in Kraft.
Zu folgenden Punkten wurden Satzungsänderungen- und Ergänzungen vorgenommen:
Verwaltungsrat (§ 2 Abs. II)
Die nächsten Sozialwahlen finden am 01.06.2011 statt. Der Verwaltungsrat hat den Beschluss gefasst, dass dem Verwaltungsrat ab Beginn der 11. Wahlperiode je sechs Arbeitnehmer- und sechs Arbeitgebervertreter angehören werden.
Verwaltungsrat (§ 2 Abs. III)
Vorstand (§ 3 Abs. III Nr. 5)
Durch die Änderung des § 31 SVHV (Verordnung über das Haushaltswesen in der Sozialvericherung) durch Artikel 19 des Gesetzes zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze mit Wirkung zum 01.01.2008, ist die Jahresrechnung durch einen vom Verwaltungsrat (bisher Vorstand) zu bestellenden sachverständigen Prüfer zu prüfen. Die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER hat mit dem 16. Satzungsnachtrag vom 31.03.2008 diese Regelung umgesetzt. Die BKK Mustersatzung wurde auch hinsichtlich der Prüfungen nach § 274 SGB V angepasst, um Doppelprüfungen zu vermeiden. Mit dieser Regelung passt die BKK ihre Satzung in den §§ 2 und 3 die der Mustersatzung des BKK Bundesverbandes an.
Bekanntmachungen (§ 19)
§ 19 Satz 1 der Satzung wird redaktionell angepasst. Bisher verwies die BKK auf ihre Internetadresse „www.bkkgilsei.de“. Der Internetlink verweist nach wie vor auf die offizielle Seite der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER, jedoch wurde die Internetadresse auf „www.bkkgs.de“ angepasst.
Hier können Sie die Bekanntmachung vom 22. Februar 2010 sowie die Satzung der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER in der Fassung vom 22. Februar 2010 als PDF herunterladen.
11.02.2010
Bekanntgabe Sozialversicherungswahlen 2011
Für die am 1 Juni 2011 stattfindenden Sozialversicherungswahlen hat der Verwaltungsrat der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER mit Wirkung zum 1. Februar 2010 Personen für den Wahlausschuss bestellt.
Diese sind der beigefügten Bekanntmachung zu entnehmen.